Distributivgesetzt mittels Axiomen herleiten

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Dortmunder223 Auf diesen Beitrag antworten »
Distributivgesetzt mittels Axiomen herleiten
Hallo,

ich soll nun also folgende Rechenregel mittels den bekannten Axiomen herleiten:

x * (y-z) = x*y - x*z

Ich finde keinen passenden Ansatz.
Ich könnte x ja als -(-x) schreiben oder z als (-1)*z aber im enddefekt komme ich dann nie auf die rechte Seite raus unglücklich

Hat da vielleicht jemand einen wertvollen Tipp?
lgrizu Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Distributivgesetzt mittels Axiomen herleiten
welches sind denn die "bekannten axiome", also was darfst du benutzen?
Dortmunder223 Auf diesen Beitrag antworten »

Die Axiome der Addition sowie Multiplikation .
lgrizu Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Dortmunder223
Die Axiome der Addition sowie Multiplikation .

naja, da gehört das distributivgesetz ja irgendwie zu....
was darfst du genau verwenden, existenz des neutralen?
assoziativgesetz?
kommutativgesetz?
in was für einer algebra befinden wir uns, in einem ring, einem körper...?
sind + und * die verknüpfungen, die wir aus den reellen zahlen kennen?

...alles in allem sind schon nen paar informationen erforderlich, vor allem, was genau du benutzen darfst....

edit: für die natürlichen zahlen und die aus den reellen zahlen bekannte multiplikation kann man das zum beispiel mit induktion machen...
Dortmunder223 Auf diesen Beitrag antworten »

Ja im Prinzip liegt genau da mein Problem , das das Distributivgesetz irgendwie dazugehört.

es handelt sich im Allgemeinen um einen Körper in in den rellen Zahlen und die genaue Aufgabe lautet :

Beweisen Sie die folgenden Rechengesetze für reelle Zahlen, d.h. leiten Sie die Rechengesetze
aus den Axiomen für reelle Zahlen her.

(x^-1)^-1 = x ist z.b kein problem , da kann ich ja einfach aufteilen und verschieben und komme am Ende auf x.

Benutzen darf ich wohl alle Axiome der addition und Multiplikation , sowie deren Folgerungen wie z.b. x^-1 *x = 1
lgrizu Auf diesen Beitrag antworten »

dann mal los:

nach definition von * sind hier a summanden (b+c).
nun wenden wir das assoziativgesetz an:
und danach das kommutativgesetz:

, jedes b steht a mal da, jedes c auch, also, nach definition von *

.
 
 
Cugu Auf diesen Beitrag antworten »

Das ist doch nicht so schwierig...
Das Distributivgesetz gehört zu den Axiomen der reellen Zahlen, das musst du nicht herleiten.
Wegen Kommutativität ist auch egal ob links- oder rechtsdistributivität vorausgesetzt wird.

Zu zeigen ist hier allerdings .
Das folgt nicht auf den ersten Blick aus der Distributivität! ist eine Schreibweise für .
Demnach bleibt zu zeigen.

Folglich benutzt man die Distributivität und zeigt, dass gilt.
Das düfte wiederum aus der Distributivität und der Eindeutigkeit des Inversen folgen.
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