Distributivgesetzt mittels Axiomen herleiten |
| 14.10.2010, 13:51 | Dortmunder223 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Distributivgesetzt mittels Axiomen herleiten ich soll nun also folgende Rechenregel mittels den bekannten Axiomen herleiten: x * (y-z) = x*y - x*z Ich finde keinen passenden Ansatz. Ich könnte x ja als -(-x) schreiben oder z als (-1)*z aber im enddefekt komme ich dann nie auf die rechte Seite raus
Hat da vielleicht jemand einen wertvollen Tipp? |
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| 14.10.2010, 13:54 | lgrizu | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| RE: Distributivgesetzt mittels Axiomen herleiten welches sind denn die "bekannten axiome", also was darfst du benutzen? |
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| 14.10.2010, 13:56 | Dortmunder223 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Die Axiome der Addition sowie Multiplikation . |
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| 14.10.2010, 14:04 | lgrizu | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
naja, da gehört das distributivgesetz ja irgendwie zu.... was darfst du genau verwenden, existenz des neutralen? assoziativgesetz? kommutativgesetz? in was für einer algebra befinden wir uns, in einem ring, einem körper...? sind + und * die verknüpfungen, die wir aus den reellen zahlen kennen? ...alles in allem sind schon nen paar informationen erforderlich, vor allem, was genau du benutzen darfst.... edit: für die natürlichen zahlen und die aus den reellen zahlen bekannte multiplikation kann man das zum beispiel mit induktion machen... |
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| 14.10.2010, 14:23 | Dortmunder223 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ja im Prinzip liegt genau da mein Problem , das das Distributivgesetz irgendwie dazugehört. es handelt sich im Allgemeinen um einen Körper in in den rellen Zahlen und die genaue Aufgabe lautet : Beweisen Sie die folgenden Rechengesetze für reelle Zahlen, d.h. leiten Sie die Rechengesetze aus den Axiomen für reelle Zahlen her. (x^-1)^-1 = x ist z.b kein problem , da kann ich ja einfach aufteilen und verschieben und komme am Ende auf x. Benutzen darf ich wohl alle Axiome der addition und Multiplikation , sowie deren Folgerungen wie z.b. x^-1 *x = 1 |
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| 14.10.2010, 14:35 | lgrizu | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
dann mal los: nach definition von * sind hier a summanden (b+c). nun wenden wir das assoziativgesetz an: und danach das kommutativgesetz: , jedes b steht a mal da, jedes c auch, also, nach definition von * . |
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| 14.10.2010, 14:51 | Cugu | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Das ist doch nicht so schwierig... Das Distributivgesetz gehört zu den Axiomen der reellen Zahlen, das musst du nicht herleiten. Wegen Kommutativität ist auch egal ob links- oder rechtsdistributivität vorausgesetzt wird. Zu zeigen ist hier allerdings . Das folgt nicht auf den ersten Blick aus der Distributivität! ist eine Schreibweise für . Demnach bleibt zu zeigen. Folglich benutzt man die Distributivität und zeigt, dass gilt. Das düfte wiederum aus der Distributivität und der Eindeutigkeit des Inversen folgen. |
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