Grad einer Körpererweiterung |
| 27.10.2010, 14:59 | Merlinius | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Grad einer Körpererweiterung
gilt. Meine Idee war jetzt, den Zwischenkörper zu betrachten und über die Gradformel zum Ergebnis zu kommen. Also das Minimalpolynom von über ist (irreduzibel nach Eisensteinkriterium mit ). Also folgt: Wenn ich jetzt zeigen kann, dass eine quadratische Erweiterung ist von , wäre ich fertig. Also ist klar, aber wie kann ich am einfachsten schließen, dass gilt? Oder ist mein gesamter Ansatz unnötig kompliziert? Meine enzige Idee dazu wäre bisher, dass wenn gälte, dann wäre eine Körpererweiterung von und aus der Gradformel folgt mit dann, dass gelten würde. Und das könnte man ggf. zu einem Widerspruch führen, was mir bisher nicht gelungen ist. Es wäre nett, wenn mir jemand weiterhelfen könnte damit
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| 27.10.2010, 15:21 | kiste | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Was ist eine Basis deines Körpers? Nehme an Wurzel 2 ist in dieser Basis darstellbar und finde einen Widerspruch |
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| 27.10.2010, 15:32 | Merlinius | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ich hatte gehofft, keine Basis angeben zu müssen. Ich nehme an, eine Basis von ist , da . Aber zu davon die lineare Unabhängigkeit zu zeigen, scheint mir doch sehr kompliziert. Geht es wirklich nicht einfacher? Oder übersehe ich gerade, wie man die lineare Unabhängigkeit des Systems leicht zeigen kann? Und dann zu zeigen, dass nicht als Linearkombination darstellbar ist, erfordert doch nochmal den selben Rechenaufwand, oder nicht? |
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| 27.10.2010, 15:56 | kiste | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Die lineare Unabhängigkeit kriegst du durch nen Satz geschenkt, keine Ahnung ob ihr den jedoch hattet. Du könntest auch den anderen Weg gehen und erst Wurzel 2 adjungieren und dann dein Polynom x^4-2x^2+2 zerlegen und somit zeigen dass es auch irreduzibel über dem Erweiterungskörper ist |
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| 27.10.2010, 17:26 | Merlinius | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Also ich habe es jetzt noch länger als eine Stunde versucht, aber es gelingt mir nicht. Mir ist auch aufgefallen, dass das Eisensteinkriterium überhaupt nicht anwendbar ist. Damit ist der erste Teil des Beweises sowieso hinfällig. Es läuft also darauf hinaus, dass ich zeigen muss, dass irreduzibel ist über und das will mir nicht gelingen. Ich kenne keinen Satz dazu, also muss ich praktisch zeigen, dass es keine Polynome vom Grad 1-3 gibt, die als Nullstelle haben? Und da scheitere ich bereits bei Grad 2
Geht es vielleicht irgendwie einfacher? Oder kann mir jemand helfen mit der Irreduzibilität des Polynoms? Bisher habe ich halt versucht, allgemein ein Polynom der Form aufzustellen, einzusetzen und einen Widerspruch herbeizuführen (wie z.B. " müsste in sein"), aber da komme ich nicht weit. |
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| 28.10.2010, 01:15 | Merlinius | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
geschafft! nach vielen stunden des herumrechnens ist es mir gelungen, die irreduzibilität über Q(wurzel 2) zu zeigen
danke auf jeden fall nach dem studieren der einschlägigen literatur scheint es mir auch nicht wesentlich einfacher zu gehen, ohne sätze zu benutzen, die ich nicht zur verfügung habe. |
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