Konvergenz/Divergenz von Folgen

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bbb_andi Auf diesen Beitrag antworten »
Konvergenz/Divergenz von Folgen
Hallo,

ich habe zu einer Aufgabe die Frage, ob mein Beweis in folgender Form richtig ist:

Die Folge mit n \{0} sei rekursiv definiert durch
und für n \{0}
Untersuchen Sie die Folge auf Konvergenz und bestimmen Sie ggfalls den Grenzwert.

Meine Idee:
Da die Wurzelterme immer >0 sind, ist
bzw.
quadrieren ergibt

umordnen ergibt





Das stimmt ja nur für ( ist ja 0, da Wurzelterm)

Also geht die Folge gegen 2.

Ich glaube/befürchte, dass man das so nicht zeigen darf (schien mir irgendwie zu leicht); könnt ihr mir da vielleicht helfen?
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Konvergenz/Divergenz von Folgen
Zitat:
Original von bbb_andi
Da die Wurzelterme immer >0 sind, ist
bzw.


Das gilt doch nicht, weil die Wurzelterme immer größer 0 sind. geschockt

Zeige dass die Folge monoton und beschränkt ist, daraus folgt direkt die Konvergenz.
bbb_andi Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Konvergenz/Divergenz von Folgen
Naja ich meinte damit, dass

gilt, weil in der Voraussetzung steht, dass
ist.

Hmm...also stimmt der Beweis nicht, okay.

Aber zeigt man Monotonie nicht durch
?
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Es mag ja durchaus so da stehen, aber die Monotonie folgt damit noch lange nicht.

Ja, Monotonie zeigt man über , entweder per Induktion oder wenn möglich auch direkt.
bbb_andi Auf diesen Beitrag antworten »

Okay, dann hänge ich an der Stelle aber. ich habe gedacht, ich könnte das so wie in meinem Startpost beweisen. Aber anscheinend stimmt das nicht. Ich komme leider auch auf keine andere Idee mehr...hast Du vielleicht einen kleinen Ansatz?:/
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Zur Not kannst du die Monotonie mit vollständiger Induktion nachweisen. Augenzwinkern

Edit: Da ich nicht mehr lange online bin, nach der Monotonie und Beschränktheit kann man den Grenzwert bestimmen, eine ähnliche Aufgabe findet sich hier.
 
 
andi_bbb Auf diesen Beitrag antworten »

Sorry für die späte Reaktion.
Stimmt denn nun mein Induktionsbeweis?

Induktionsanfang für n=1:

Schritt: von n auf n+1
Induktionsannahme: für ein beliebiges, festes n, mit
z.z.:

Ausführung:
Verwendung der IA:
addiere 2
ziehe Wurzel
was nichts anderes ist als (Vor., I.A.)


stimmt das so?

Falls ja, wie weise ich nun die Beschränktheit nach?
Muss ich da mit Epsilon arbeiten?

Wäre nett, wenn wieder jemand helfen könnte.
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Die Beschränktheit lässt sich auch mit Induktion beweisen. Augenzwinkern
andi_bbb Auf diesen Beitrag antworten »

okay, dann werde ich das so machen, aber mir kam da noch eine Idee für den direkten Beweis:
Die Folge ist ja nun monoton (steigend)
Angenommen die Folge wäre beschränkt mit .

Dann wäre
a = ,
das wäre ja dann ein Widerspruch also ist die Folge unbeschränkt.

geht das so? smile
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von andi_bbb
,


Guck dir bitte diesen Schritt nochmal ganz genau an...
andi_bbb Auf diesen Beitrag antworten »

tsss ist mir da tatsächlich die Wurzel runtergefallen>.<

es käme dann raus, was mir nicht weiterhilft (oder etwa doch?)

Ansonsten probiere ich mal die gute alte InduktionAugenzwinkern
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Dann überleg dir doch bitte mal, ob wirklich stimmen kann. unglücklich
andi_bbb Auf diesen Beitrag antworten »

ah, das stimmt nur für a=0...i.A. also falsch.

richtig wäre dann:


Frage: kann man dann schreiben:

?

das kann man ja dann leicht lösen. Stimmt das?
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Darauf läuft es am Ende hinaus, aber die Rechnung darfst du eigentlich erst machen, wenn du die Konvergenz nachgewiesen hast. Augenzwinkern
andi_bbb Auf diesen Beitrag antworten »

Die Konvergenz habe ich mit Induktion bewiesen:

Beh.:

Ind.Anfang für n_0 = 1:
da monoton wachsend ist.

Schritt von n nach n+1

Ind.Annahme: für ein bel. aber festes n aus IN\{0}

z.z.:

ist aber gleich

also verwenden der IA:

Stimmt denn nun das?:/

Dann wäre Konvergenz bewisen und ich könnte das oben genannte anwenden.
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Nein, du musst das nicht für den Limes zeigen, du musst zeigen, dass eine reelle Zahl existiert, sodass für alle ist.

Du musst das noch nichtmal für allgemeines beweisen, es reicht völlig aus, wenn du dir konkret eine (passende) Zahl aussuchst, und es für diese Zahl nachweist.
andi_bbb Auf diesen Beitrag antworten »

ah okay, dann ist es klar. dann bedanke ich mich vielmals für deine Hilfesmile
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