kurzes Gleichungsproblem

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FreshPrince Auf diesen Beitrag antworten »
kurzes Gleichungsproblem
Grüß Gott,

hab mich flott mal hier angemeldet, scheint ein erfolgreicher und vor allem
ernstgenommener Solidaritätsbeweis unter Mathematikern zu sein.

Ich möchte einmal mit folgendem Problem einsteigen:

Mir ist unklar, mit welchem Rechengesetz folgende Gleichung
aufgelöst wurde:

r²-r-12 = (r-4)*(r+3)

Ich bin für jede Hilfe dankbar, da ich in Kürze das Thema Vektoren
abschließen möchte und mich nur an dieser Aufgabe aufhalte, die
eigentlich mit dem Thema nichts zu tun hat.

Gruetzi an den Breil!

Au revoir!
pseudo-nym Auf diesen Beitrag antworten »

Multiplizier doch erstmal auf der rechten Seite aus
FreshPrince Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo,

erstmal danke für die schnelle Antwort.
Ich glaube ich muß etwas ausführlicher werden:

Mir ist klar, dass, wenn ich rechts ausmultipliziere, den linken Term erhalte.
Allerdings ist mir von der Aufgabenstellung her nur der linke Term bekannt,
und ich muß den in den rechten überführen, was ich eben nicht kann, um
die Zahlen, hier -4 und +3, als Lösungsmenge aus den Klammern ablesen zu können.

also, nach welchem gesetz kann ich r²-r-12 umformen, um auf (r-4)*(r+3)
zu kommen.

vielleicht hilft euch das weiter.

Bis dahin schon mal vielen Dank!
pseudo-nym Auf diesen Beitrag antworten »

Ok, das ändert die Sache. Man kommt auf die Linearfaktoren indem man die Nullstellen der linken Seite berechnet und sie dann gemäß:

einsetzt

Hilft das?
derkoch Auf diesen Beitrag antworten »

pq-formel, mitternachtsformel, abc formel!
FreshPrince Auf diesen Beitrag antworten »

Wow,
tausend Dank.

Das ist wieder einmal einer der Fälle, bei denen man sich nachher
wie ein Holzkopf vorkommt.

Einigen wir uns darauf, das es daran liegt, das wir Sonntag haben?

Einen schönes Restwochenende noch!
 
 
Leye Auf diesen Beitrag antworten »

Hi,
mich würde es interessieren, ob es möglich ist, schon bevor man die Faktorisierung eines Terms aus Summen (bzw. Differenzen) weiß, durch bestimmte Besonderheiten oder andere "Tricks" den Term als Produkt aus Linearfaktoren schreiben kann.
Hat man eine quadratische Gleichung, ist das ja wegen Satz des Vieta und den Zusammenhängen der Nullstellen recht einfach; eine kubische Gleichung lässt sich zwar natürlich auch als Produkt von Linearfaktoren schreiben, aber bei kubischen Gleichungen gibt es doch keine Zusammenhänge der Nullstellen, oder?
Und von Gleichungen mal ganz abgesehen würde mich solch eine Faktorisierung bei ganz normalen Termen interessieren. Woher weiß man beispielsweise, dass [1] gleich [2] ist?

EDIT
Natürlich ohne den zweiten Term auszumultiplizieren. Augenzwinkern

[1]
[2]
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