Wahrscheinlichkeitsrechnung: Erfolg beim mogeln |
| 22.12.2010, 17:35 | Orlando44 | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Wahrscheinlichkeitsrechnung: Erfolg beim mogeln Zwei Studenten schreiben eine Klausur. Wahrscheinlichkeit für gleiche Klausur: 0,4. Wahrscheinlichkeit, dass A eine Aufgabe richtig löst: 0,8. Wahrscheinlichkeit, dass B eine Aufgabe richtig löst: 0,4. B schreibt von A ab. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass B die richtige Lösung hat. Ich hätte jetzt gesagt: 0,6 * 0,8, nämlich P(richtige Klausur) * P(richtig gelöst). Dafür brauche ich aber die Wahrscheinlichkeit, dass B richtig löst, nicht. Eigentlich auch logisch, denn warum sollte die Wahrscheinlichkiet, dass ich beim Abschreiben richtig liege, von meiner eigenen Leistung abhängen. Trotzdem: Nicht benötigte Angaben machen mich immer nervös
.Liegt nun die Wahrscheinlichkeit, dass ich einen Denkfehler gemacht habe, eher bei 0 oder eher bei 100%? Gruß Orlando P.S. Die ausführliche Aufgabe steht hier: http://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/ls_statistik/multimedia/eigene/grkl09-sept.pdf auf Seite 16 |
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| 22.12.2010, 17:42 | Grouser | Auf diesen Beitrag antworten » |
Du hast die Aufgabe nicht ganz richtig wiedergegeben. Allerdings richtig gerechnet. Wahrscheinlich sah die Aufgabe ursprünglich vor, dass man angeben sollte, ob B nun abschreiben sollte oder lieber auf deine eigenen Lösungen vertrauen sollte... Daher die Wahrscheinlichkeit für seine richtige Lösung. |
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| 22.12.2010, 17:49 | Grouser | Auf diesen Beitrag antworten » |
Wobei mich der letzte Satz stutzig macht (und die hohe Punktzahl): Hier die Aufgabe: "Die Studenten A und B sitzen während einer Statistikklausur nebenein- ander und versuchen, sich uber eine Aufgabe aus der Wahrscheinlich- keitsrechnung zu verständigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Klau- sur in zwei Gruppen geschrieben wird, d.h. beide haben unterschiedli- che Aufgaben vorliegen, beträgt 0,4. Die Wahrscheinlichkeit, dass Stu- dent A die Aufgabe richtig löst ist 0,8, während diese für Student B nur 0,4 beträgt. Student B entscheidet sich, die Lösung von Student A zu übernehmen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit P , dass die von Student A angegebene Lösung die richtige Lösung von Student B ist?" Wenn im letzten Satz "[...] die richtige Lösung für Student B ist?" stünde, wäre es auf jeden Fall deine Lösung. So überlege ich gerade, ob gemeint sein könnte, dass Student A und B beide die richtige Lösung haben und abschreiben daher unnötig wäre. Deshalb habe ich Stochastikaufgaben immer gehasst. Die Aufgaben sind selten eindeutig. |
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