Wahrscheinlichkeitsrechnung: Erfolg beim mogeln

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Orlando44 Auf diesen Beitrag antworten »
Wahrscheinlichkeitsrechnung: Erfolg beim mogeln
Ich sitze vor folgender Aufgabe (gekürzt):

Zwei Studenten schreiben eine Klausur. Wahrscheinlichkeit für gleiche Klausur: 0,4. Wahrscheinlichkeit, dass A eine Aufgabe richtig löst: 0,8. Wahrscheinlichkeit, dass B eine Aufgabe richtig löst: 0,4. B schreibt von A ab. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass B die richtige Lösung hat.

Ich hätte jetzt gesagt: 0,6 * 0,8, nämlich P(richtige Klausur) * P(richtig gelöst).

Dafür brauche ich aber die Wahrscheinlichkeit, dass B richtig löst, nicht. Eigentlich auch logisch, denn warum sollte die Wahrscheinlichkiet, dass ich beim Abschreiben richtig liege, von meiner eigenen Leistung abhängen. Trotzdem: Nicht benötigte Angaben machen mich immer nervös smile .

Liegt nun die Wahrscheinlichkeit, dass ich einen Denkfehler gemacht habe, eher bei 0 oder eher bei 100%?

Gruß
Orlando

P.S. Die ausführliche Aufgabe steht hier: http://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/ls_statistik/multimedia/eigene/grkl09-sept.pdf auf Seite 16
Grouser Auf diesen Beitrag antworten »

Du hast die Aufgabe nicht ganz richtig wiedergegeben.
Allerdings richtig gerechnet.

Wahrscheinlich sah die Aufgabe ursprünglich vor, dass man angeben sollte, ob B nun abschreiben sollte oder lieber auf deine eigenen Lösungen vertrauen sollte... Daher die Wahrscheinlichkeit für seine richtige Lösung.
Grouser Auf diesen Beitrag antworten »

Wobei mich der letzte Satz stutzig macht (und die hohe Punktzahl):

Hier die Aufgabe:
"Die Studenten A und B sitzen während einer Statistikklausur nebenein-
ander und versuchen, sich uber eine Aufgabe aus der Wahrscheinlich-
keitsrechnung zu verständigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Klau-
sur in zwei Gruppen geschrieben wird, d.h. beide haben unterschiedli-
che Aufgaben vorliegen, beträgt 0,4. Die Wahrscheinlichkeit, dass Stu-
dent A die Aufgabe richtig löst ist 0,8, während diese für Student B
nur 0,4 beträgt. Student B entscheidet sich, die Lösung von Student A
zu übernehmen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit P , dass die von
Student A angegebene Lösung die richtige Lösung von Student B ist?"

Wenn im letzten Satz "[...] die richtige Lösung für Student B ist?" stünde, wäre es auf jeden Fall deine Lösung. So überlege ich gerade, ob gemeint sein könnte, dass Student A und B beide die richtige Lösung haben und abschreiben daher unnötig wäre. Deshalb habe ich Stochastikaufgaben immer gehasst. Die Aufgaben sind selten eindeutig.
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