Minimum und Maxium bei stetiger Funktion

Neue Frage »

Matheersti Auf diesen Beitrag antworten »
Minimum und Maxium bei stetiger Funktion
Hey hätte da mal ne frage wär sehr nett wenn mir einer helfen könnte!

und zwar muss ich beweisen dass eine stetige Funktion f: R -> R
mit gleichen uneigentlichen Grenzwerten für + und - unendlich ein Minimum und ein Maximum auf R besitzt. Das die Aussage stimmt ist mir schon klar und
ich könnte mir auch vorstellen dass man das irgwie vill mit folgen beweisen muss aber wie genau ich da argumentiern muss fällt mir momentan schwer
Danke für eure tipps!
corvus Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Minimum und Maxium bei stetiger Funktion
Zitat:
Original von Matheersti

und zwar muss ich beweisen dass eine stetige Funktion f: R -> R

mit gleichen uneigentlichen Grenzwerten für + und - unendlich

ein Minimum und ein Maximum auf R besitzt.

Das die Aussage stimmt ist mir schon klar verwirrt

sicherheitshalber erst mal die Frage:
wann ist ein Grenzwert eigentlich uneigentlich?

und dann noch:
meint das und : sowohl - als auch ?
also ein Min. und auch ein Max.?
.
dr.morrison Auf diesen Beitrag antworten »

Guten Abend.

Zunächst müsste es ein logisches "oder" sein, denn: Sind die beiden uneigentlichen Limiten für gleich, wie z.B. bei , so muss es nicht unbedingt Maximum und Minimum geben, eines von den beiden doch in jedem Fall. ( Außer ihr habt in der Vorlesung R kompaktifiziert, wäre aber nicht schlüssig, weswegen. ) Wir nehmen nun einfach mal an die uneigentlichen Grenzwerte seien beide . Dann gibt es zu jedem K>0 immer ein L>0, so dass für alle x außerhalb des Intervalls [-L;L] gilt: f(x)>K, da ja f schließlich "links" und "rechts" gegen + unendlich strebt. Wir betrachten nun das Intervall [-L,L].
Dieses ist kompakt, f stetig, f nimmt also Max,Min darauf an. Überlege Dir nun Fallunterscheidungen, in denen Du einbeziehst, wie sich f am Rand von [-L,L] verhält. Prinzipiell muss dabei noch nichts rauskommen, dementsprechend ist so ein Intervall immer kleiner zu wählen.

Lg, Dr.morrison
Matheersti Auf diesen Beitrag antworten »

Hey ja sry das war mein fehler!
Natürlcih heißt es ein minimum oder ein maximum! aber es ist auch gefragt ob sich daraus folgern lässt ob f dann auch ein minimum und maximum hat aber da reicht ja ein gegenbsp um dass zu widerlegen z.b f(x) = x^2 ..

@ Corvus: ein uneigentlicher Grenzwert ist der lim f(x) für x--> unendlich meiner meinung nach..

Erstmal danke für deine Tipps! Das versteh ich auch alles
Aber ehrlich gesagt ist mir nich klar wie ich die fallunterscheidung machen soll..
Also ich versuchs wenigstens mal.. man kann sagen für x€ [-L,L] ist f(x)<= S, S:=sup f(x) x € [-L,L]
und f(x) >= I, I:= inf f(x), x€[-L,L], d.h f(x) €[I,S] für alle x€ [-L,L]
aber für x> L bzw x< -L ist f(x) ja > K bzw geht gegen + unendlich

Kann man dann nich einfach sagen dass deswegen f(x) im Intervall [-L,L] ihr Minimum annehmen muss?
Danke schonmal
liebe grüße
corvus Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Matheersti

@ Corvus: ein uneigentlicher Grenzwert ist der lim f(x) für x--> unendlich
meiner meinung nach..

echt?
triviales Beispiel:

0 ist also hier ein "uneigentlicher" Grenzwert?

.
Matheersti Auf diesen Beitrag antworten »

jap sozusagen.. auch wenn das uneigentlich denk ich oft weggelassen wird aber man kann es so nennen so stehts auch in der aufgabe
" so dass die uneigentlcihen Gw lim f(x) und
x->-
lim f(x) existieren und gleich sind
x--> +
 
 
dr.morrison Auf diesen Beitrag antworten »

Griazi allerseits!

Uneigentlich heißt unendlich/ minus unendlich für Grenzwerte. Die Aussage gilt auch, wenn für eine stetige Funktion der Limes gegen + unendlich / - unendlich übereinstimmen und wir mal von einer konstanten Funktion absehen. Was ich meinte, nochmal zu dem Intervall und der Fallunterscheidung (vielleicht ein nicht ganz glücklicher Ausdruck); die Idee ist die Folgende: Man kann ein Intervall [-L,L] finden , in dessen Inneren (!), also (-L,L) ein Minimum der Funktion existiert, das nicht an einem der beiden Randpunkte angenommen wird. Nun überlege Dir noch, dass so ein Minimum dann für den Beweis der Aussage schon ausreicht, und wie Du zu so etwas kommst.
lg, dr. morrison
Matheersti Auf diesen Beitrag antworten »

achso dass hast du mit verhalten am rand gemeint... hmm irgwie steh ich grad ein wenig aufm schlauch Forum Kloppe
dass das Minimum in dem Fall nicht an den beiden Randpunkten angenommen wird ist mir schon klar aber dass müsste man ja auch irgwie beweisen oder
Und warum dass ausreichen sollte fällt mir grad echt schwer.. eig ham wir ja bisjetz nur für einen speziellen fall, nämlich für lim= + unendlich), gezeigt dass die funktion ein minimum besitzt...
vill hast du ja noch ein wenig geduldBig Laugh
Neue Frage »
Antworten »



Verwandte Themen

Die Beliebtesten »
Die Größten »
Die Neuesten »