Aussagenlogik |
| 20.01.2011, 12:25 | Perkun | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Aussagenlogik Hallo, wer kann mir bitte bei dieser Aufgabe erklären, warum in dieser Augabe a),d) und e) syntaktisch korrekt sein sollen. Meine Ideen: Also nach unzähligen Tüfteleien komme ich einfach nicht dahinter: ich weiß A -> B ist genau dann wahr (also 1), wenn A falsch oder B wahr ist. Und es ist A <-> B ist genau dann wahr (also 1), wenn A und B wahr ist. Ich komme bei a) und d) im ersten Teil bei A -> B ist der gleiche Ausdruck wie "Nicht A" oder B Doch bei dem Rest brauche ich Hilfe |
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| 20.01.2011, 12:51 | monet | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Hi,
Es gibt natürlich noch mehr Möglichkeiten
Hab mal die Aufgabe d mit der Wahrheitstafel gemacht und sie ist (w)ahr. Ich empfehle dir für jede Aufgabe ein Tafel zu erstellen. Bei d bin ich wie folgt vorgegangen, indem ich alles separat berechnet habe: (Klammern sind wichtig!) 1. Nicht A 2. Nicht A v B 3. (Nicht A v B) ^ B 4. (Nicht A v B) ^ B -> B Nicht vergessen, um alles übersichtlich zu gestalten, nutze Klammern. Zu erst alles einzeln berechnen und dann alles zusammen. Kennst du die Wahrheitstafeln für die Junktoren, Implikation und Äquivalenz?? gruß monet |
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| 20.01.2011, 13:14 | Huggy | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
RE: Aussagenlogik
Offensichtlich verstehst du genau wie monet die Frage nicht! Es ist nicht gefragt, ob die Ausdrücke wahr oder falsch sind. Es ist gefragt, ob die Ausdrücke syntaktisch, also grammatikalisch, richtig gebildet sind. Dabei ist hier mit Grammatik/Syntax die Syntax der Aussagenlogik gemeint. Dazu habt ihr bestimmt die entsprechenden Syntax-/Grammatikregeln durchgenommen. b) ist syntaktisch nicht korrekt, weil das Negationszeichen nur vor einer Ausageform auftreten kann. Es kann also nie am Schluss einer Aussageform stehen, ohne dass noch eine weitere Aussageform nachfolgt. c) ist syntaktisch inkorrekt, weil vor dem nichts steht. kann nur zwischen zwei Aussageformen stehen. |
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| 20.01.2011, 13:15 | pseudo-nym | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ihr müsst die Aufgabenstellung genauer lesen. Es geht hier um die Syntax, nicht die Semantik. Bevor ihr anfangen könnt einer Formel einen Wahrheitswert zuzuordnen, müsst ihr erst prüfen, ob sie überhaupt sinnvoll (in Sinne der syntaktischen Regeln der Sprache) aufgebaut ist. Und das ist die Aufgabe. Schaue also in deinen Unterlagen nach den Regeln wie eine aussagenlogische Formel korrekt aufzubauen ist. |
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| 20.01.2011, 13:29 | Perkun | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ja ok, es sicherlich darum welche Klammern unnötig sind, jedoch dachte, das wäre der Schlüssel zum Erfolg wenn ich die Semantik verstehe. Ist denn die Annahme richtig, dass a), d) und e) dasselbe ausddrücken? |
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| 20.01.2011, 13:32 | Perkun | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
also bei b) wäre dann das unäre Zeichen -, am Ende falsch angebracht und bei c) das Zeichen für die Implikation am Anfang. Ist das korrekt? |
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| 20.01.2011, 13:40 | Huggy | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Das stimmt, obwohl ich den Ausdruck unär nicht kenne. Und ob die syntaktisch korrekt gebildeten Ausdrücke äquivalent sind, ist nicht gefragt. Das sind sie aber nicht. |
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| 20.01.2011, 14:03 | Perkun | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ok dann mal allen vielen Dank. Also wenn da die Ausdrücke bei a, d) und e) nicht dasselbe ausdrücken, ging es hier lediglich um die Frage welche Schreibweisen korrekt sind. also als unäre Verknüpfungsvariable ist das Negationszeichen, was bei b) ganz am Schluss gesetzt wurde. während das Implikationszeichen -> als binäre Verknüpfungsvariable gilt, was bei c) ganz am Anfang gesetzt wurde. nur in den Unterlagen steht aber: syntaktisch korrekt bedeutet wenn man eine Ausdrucksform mit zu vielen Klammern versehen hat, die man sich eigentlich sparen könnte. und wenn das so ist, dann finde ich dass die Fragestellung nicht gerade fair ist. |
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| 20.01.2011, 14:15 | Huggy | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Das steht da nicht!!! Da steht nur, dass ein syntaktisch korrekter Ausdruck auch dann noch syntaktisch korrekt ist, wenn man ihn mit eigentlich überflüssigen Klammern verziert. Er muss aber schon vorher syntaktisch korrekt sein. |
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| 20.01.2011, 15:39 | Perkun | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
dann bleibt wohl nur noch zu sagen, wer lesen kann ist klar im Vorteil |
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