Äquivalenzumformung|Bruchgleichungen

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Uepsilon Auf diesen Beitrag antworten »
Äquivalenzumformung|Bruchgleichungen
Guten Abend,

Es geht um Äquivalenzumformung nach x.
Die Aufgabe lautet 2a/(x+a)(x-a) - 1/(x+a) = 1/(x-a) .
Der Hauptnenner ist wie folgt, offensichtlich (x+a)(x-a). Wenn die hinteren Brüche der Gleichung dann entsprechend erweitert werden und mit dem Hauptnenner multipliziert wird ergibt sich diese Gleichung: 2a -(x-a)=x+a.
Das ganze wird dann nach x umgeformt und die Lösung ist augenscheinlich x=a.

Wenn dieses jetzt in die umgeformte Gleichung mit wegkürzen der Hauptnenner eingesetzt wird, macht das Sinn. 2a -(a-a)=a+a macht 2a=2a.
Nur wenn a jetzt in die Ursprungsform eingestzt wird kommt da ein Widerspruch raus.

2a /(a+a)(a-a) - 1/(a+a) =1/ (a-a)

Der erste Teil fällt weg weil 0(a-a) nicht funktionieren kann, bleibt links -1/2a stehn, aber rechts steh auch nichts, weil 1/0 nicht funktioniert.

Wie ist das zu erklähren, hat da jemand einen mathematischen Beweiß für das x=a als Lösung richtig ist oder kann mir da wer ein Erklährungsansatz bieten.
Oder ist es ein Umformungsfehler?

Viele Grüße.
sulo Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Äquivalenzumformung|Bruchgleichungen
Vielleicht solltest du mal über den Begriff der "Definitionsmenge" nachdenken. smile
Uepsilon Auf diesen Beitrag antworten »

Damit bringt mich irgend wie nicht weiter. Ich muss gucken, welche Werte für x nicht eingesetzt werden können.
Aber wie kann ich das rechnerisch oder muss ich da ausprobiern?.
Das ist schon lange her, als ich in der Schule war. verwirrt
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Der Nenner darf nicht 0 werden.

Da deine Nenner (x + a) und (x - a) heißen, überlege mal, für welche x der Nenner 0 wird.

Und diese Fälle müssen dann von vorneherein als Lösung ausgeschlossen werden.

smile
Uepsilon Auf diesen Beitrag antworten »

Ich würd jetzt behaupten das x=a und x= -a ausgeschlossen werden können oder ist das jetzt zu einfach gedacht? ..
Somit sacht mir meine Lösung das als Wert für x nicht im Definitionsbereich liegt und keine wahre Aussage ergeben kann. Das bedeutet das x= a keine Lösung der Gleichung ist?
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Richtig. Freude

x = a kann keine Lösung sein, das es in der Definitionsmenge ausgeschlossen wurde.

Somit erklärt sich auch der scheinbare Widerspruch in der Rechnung, den du in deinem Eingangsbeitrag beschrieben hast.

smile
 
 
Uepsilon Auf diesen Beitrag antworten »

Ich danke dir sehr herzlich für deine Hilfe. Freude
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Gern geschehen. Wink
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