Äquivalenzumformung|Bruchgleichungen |
| 07.02.2011, 19:22 | Uepsilon | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Äquivalenzumformung|Bruchgleichungen Es geht um Äquivalenzumformung nach x. Die Aufgabe lautet 2a/(x+a)(x-a) - 1/(x+a) = 1/(x-a) . Der Hauptnenner ist wie folgt, offensichtlich (x+a)(x-a). Wenn die hinteren Brüche der Gleichung dann entsprechend erweitert werden und mit dem Hauptnenner multipliziert wird ergibt sich diese Gleichung: 2a -(x-a)=x+a. Das ganze wird dann nach x umgeformt und die Lösung ist augenscheinlich x=a. Wenn dieses jetzt in die umgeformte Gleichung mit wegkürzen der Hauptnenner eingesetzt wird, macht das Sinn. 2a -(a-a)=a+a macht 2a=2a. Nur wenn a jetzt in die Ursprungsform eingestzt wird kommt da ein Widerspruch raus. 2a /(a+a)(a-a) - 1/(a+a) =1/ (a-a) Der erste Teil fällt weg weil 0(a-a) nicht funktionieren kann, bleibt links -1/2a stehn, aber rechts steh auch nichts, weil 1/0 nicht funktioniert. Wie ist das zu erklähren, hat da jemand einen mathematischen Beweiß für das x=a als Lösung richtig ist oder kann mir da wer ein Erklährungsansatz bieten. Oder ist es ein Umformungsfehler? Viele Grüße. |
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| 07.02.2011, 19:25 | sulo | Auf diesen Beitrag antworten » |
| RE: Äquivalenzumformung|Bruchgleichungen Vielleicht solltest du mal über den Begriff der "Definitionsmenge" nachdenken.
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| 09.02.2011, 21:57 | Uepsilon | Auf diesen Beitrag antworten » |
Damit bringt mich irgend wie nicht weiter. Ich muss gucken, welche Werte für x nicht eingesetzt werden können. Aber wie kann ich das rechnerisch oder muss ich da ausprobiern?. Das ist schon lange her, als ich in der Schule war.
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| 09.02.2011, 22:02 | sulo | Auf diesen Beitrag antworten » |
Der Nenner darf nicht 0 werden. Da deine Nenner (x + a) und (x - a) heißen, überlege mal, für welche x der Nenner 0 wird. Und diese Fälle müssen dann von vorneherein als Lösung ausgeschlossen werden.
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| 09.02.2011, 22:08 | Uepsilon | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ich würd jetzt behaupten das x=a und x= -a ausgeschlossen werden können oder ist das jetzt zu einfach gedacht? .. Somit sacht mir meine Lösung das als Wert für x nicht im Definitionsbereich liegt und keine wahre Aussage ergeben kann. Das bedeutet das x= a keine Lösung der Gleichung ist? |
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| 09.02.2011, 22:11 | sulo | Auf diesen Beitrag antworten » |
Richtig.
x = a kann keine Lösung sein, das es in der Definitionsmenge ausgeschlossen wurde. Somit erklärt sich auch der scheinbare Widerspruch in der Rechnung, den du in deinem Eingangsbeitrag beschrieben hast.
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| 09.02.2011, 22:15 | Uepsilon | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ich danke dir sehr herzlich für deine Hilfe.
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| 09.02.2011, 22:16 | sulo | Auf diesen Beitrag antworten » |
Gern geschehen.
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