Bundeswettbewerb Mathematik.. (Niveau)

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zt Auf diesen Beitrag antworten »
Bundeswettbewerb Mathematik.. (Niveau)
Hallo, ich habe eine Frage zu:

http://www.bundeswettbewerb-mathematik.de/

Ich hab' mir mal einige Aufgaben durchgelesen und mir Gedanken gemacht..

Gedanken gemacht.. und Gedanken gemacht.. ABER... Hallo?? Ich hab nirgens

(bei keiner Aufgabe) den Hauch eines Ansatzes gehabt. Ein Blick in die

Lösungen macht es klar: So ziemlich NIX was in den Lösungen geschrieben

steht wurde bislang bei uns im Unterricht behandelt! (10. Klasse)

Und dabei heißt es doch auf der Website:

"..orientiert sich der Wettbewerb jedoch an den Klassen 10 bis 13.."

Sollte man in der 10. Klasse tatsächlich diese Aufgaben lösen können?

In Bezug auf Analysis und sonstigen Abistoff findet sich unter den

Aufgaben ja nix.. also müsste

doch ein 10. Klässler diese Aufgaben genauso lösen können wie ein 13.

Klässler oder nicht?

Ich verwirrt.
sqrt4 Auf diesen Beitrag antworten »

Also es gibt Schüler der 8.Klasse die sogar in der 2.Runde den 1. Preis haben. Gott

Dass man keinen Ansatz bei den Aufgaben hat ist ganz normal. Man setzt sich normal auch nicht hin und löst mal so nebenbei so eine Aufgabe. Ich hab dieses Jahr das erste mal teilgenommen und es hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen.


Die Aufgaben sollte man tatsächlich bereits in der 10. lösen können. Allerdings sind Hilfsmittel wie die Vollständige Induktion (die man normalerweise nicht in der Schule lernt) hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig.

Der Schulmathematik hilft bei diesen Aufgaben grundsätzlich sowieso nicht weiter. Also ich konnte Differential und Integralrechnung fast nicht gebrauchen (außer bei einer Abschätung mit dem ln)


Was ich dir uneingeschränkt empfehlen kann ist das Buch
Problem Solving Strategies von Artuhr Engl.
Das Buch ist mit 50 € wirklich nicht billig aber seinen Preis wert. Da kann man sich die wichtigsten Strategien aneignen.
 
 
Menelaos Auf diesen Beitrag antworten »

Jepp, der Bundeswettbewerb ist nicht ohne. Allgemein ist es so, dass du an den Aufgaben teilweise wochenlang arbeitest und Strategien entwickelst. Also nicht nur kurz drauf gucken und auf einen Geistesblitz warten. Die Mathematik-Olympiade ist da schon um einiges einfacher.

btw: Fängt der Bundeswettbewerb nicht jetzt im Dezember an?
PK Auf diesen Beitrag antworten »

Jup, müsste wieder im Dez. anfangen.

Zu den Aufgaben: Ich war letztes Jahr überrascht, dass sich einige Aufgane der ersten Runde mit Methoden lösen liessen, die man in Mathe in der 8. Klasse hatte, von daher... Das schwierige ist eigentlich, gerade den richtigen Ansatz zu haben.
AD Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Menelaos
Die Mathematik-Olympiade ist da schon um einiges einfacher.

Aber nur, wenn du die erste und zweite Runde des BWM mit den entsprechenden Runden der Olympiade vergleichst. Bei letzterer gibt es aber 4 Runden, und die letzte nationale, d.h. die Bundesrunde, ist durchaus vom Niveau her vergleichbar mit der 2.Runde des BWM. Nur, dass dem begrenzten Zeitkonto Rechnung getragen wird, indem nicht gerade Aufgaben gestellt werden, die sich nur durch irrsinnig lange Fallunterscheidungen vernünftig lösen lassen. Augenzwinkern
Lazarus Auf diesen Beitrag antworten »

Ohne jetzt die Aufgaben herunter zu spielen, aber es die meisten sind doch Standard-Aufgaben, die in zumindest ähnlicher Form in den vergangenen zehn Jahren mindestens schon einmal aufgetaucht sind.
Deshalb lohnt es sich langfristig erstmal die Beweismethoden zu üben (siehe Arthur Engls Buch oder z.b. das hier) und dann über Jahre hinweg mitzumachen.
Natürlich ist sprichwörtlich aller Anfang schwer, aber man kommt irgnedwann schon auf den Trichter.
Ich kenn z.b. jemand der seit der 4ten Klasse beim BWM mitmacht.
Wenn er eine Wettbewerbs-artige Aufgabe sieht, dann kann er dir bestimmt in ~85% der Fälle sofort den Ansatz sagen, mit dem die zu lösen wäre, und dieser Ansatz stellt sich dann auch als ein möglicher herraus. Da ist (neben zugegebenermaßen "mathematischen Talent") auch ganz viel Übung dafür verantwortlich.
zt Auf diesen Beitrag antworten »

Vielen Dank erstmal..

Gibt's auch eine Deutsche Übersetzung des Buches von Engels?
Menelaos Auf diesen Beitrag antworten »

Nein. Aber das Englisch ist leicht zu verstehen. Du kannst dir hier mal die ersten Seiten ansehen:
http://www.amazon.de/gp/reader/038798219...861#reader-link
zt Auf diesen Beitrag antworten »

Die hab' ich schon gesehen. Trotzdem Danke.

Hab' die 400 Seiten mal gebraucht bestellt. Danke euch!!
gast damokles Auf diesen Beitrag antworten »
btw
ja es hat begonnen und ich solll eine aufg. lösen um mien note zu sichern (bis schulbeginn) und mir fehlen komplett alle ansätze...
(-> siehe: ww.matheboard.de/thread.php?threadid=384965)
42 Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo,
naja noch Schlimmer ist die Korrektur. In der Aufgabe steht drin, welche Möglichkeiten für ... gibt es? Oder man soll alle Möglichkeiten finden.

Der normale Schüler schreibt auf, dass es evt. zwei Möglichkeiten/Lösungen gibt und zeigt das es Lösungen sind. Fertig, freut sich, dass er die Aufgabe richtig bearbeitet hat. Immerhin hat er alle Lösungen gefunden.

Als Antwort erhält man dann ein Mangelhaft/Fehlerhaft, denn man muss auch immer noch explizit zeigen, dass die gefundenen Lösungen die einzigen sind. In der Schule lernt man soetwas nie, selbst nicht im Leistungskurs Mathe 13. Klasse.
Im Studium ist das klar, dass man zeigen muss, dass man alle gefunden hat, aber wenn man als Schüler so eine Aufgabe zum ersten mal macht? Keine Chance!


Ich glaub auch das sich sehr sehr sehr viele Schüler von Lehrern, Mathe-Studenten oder dem Internet helfen lassen. Glaube nur die wenigsten Schüler machen dies wirklich selbstständig (evt. Mathe-Frühstudenten).
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