Plagiatsfälle in der Politik [War: Karl-Theodor zu Guttenberg und andere] - Seite 7 |
| 11.05.2011, 19:31 | Pablo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
http://web.de/magazine/nachrichten/deuts...tt-zurueck.html |
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| 11.05.2011, 19:59 | tigerbine | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Sie möchte Abgeordnete im Europaparlament bleiben und zu den Vorwüfen hat sie wohl noch nicht Stellung genommen.
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| 12.05.2011, 15:40 | Gast11022013 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Wie wahr!
Kaum zu glauben, dass sowas möglich ist.
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| 12.05.2011, 15:44 | Cel | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Na ja, Koch-Mehrin ist auch Mutter ... Offenbar ist die Doppelbelastung wirklich nicht zu unterschätzen. |
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| 12.05.2011, 16:30 | tigerbine | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Es wird einem in der heutigen Zeit schon viel abverlangt. Ob aber ein Herr zu Guttenberg diese "Mitleidskarte" ausspielen sollte, da habe ich sehr große Zweifel. Ich empfinde es als billige Antwort auf die Frage, warum das Konzept "Form vor Inhalt" letztendlich wohl doch nicht aufgeht. Ich erinnere mich auch an seine Worte in Bezug auf die Bundeswehrreform... |
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| 12.05.2011, 16:43 | Gast11022013 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Natürlich ist die Doppelbelastung enorm, gerade immer noch für Frauen. Aber das rechtfertigt ja kein Erschleichen von akademischen Graden. |
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| 12.05.2011, 16:53 | tigerbine | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
So meinte ich das zumindest nicht und es sollte auch keine "Frauenkarte" ausgespielt werden. Ich meinte generell, dass wenn man (die Gesellschaft, die Geschäftswelt ...?) immer mehr von den Leuten in weniger Zeit erwartet, dann muss man auch hinterfragen, welchen Anteil man damit am Verfall der entsprechenden Werte hat. Das fängt ja nicht erst bei Doktortiteln an. Ich meine aber diese beiden Personen sollten diese Karte nicht ausspielen, da sie es wohl auch in ihrem Amt am nötigen Inhalt haben fehlen lassen. Von Frau Koch-Mehrin wird da ja auch nicht nur positives berichtet. |
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| 12.05.2011, 17:29 | Gast11022013 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Meine Aussage war auch gar nicht auf Dich bezogen, tigerbine. Ich wollte nur ausdrücken, dass diese Entschuldigung "Doppelbelastung" zumindest für Politiker unhaltbar ist, denn die Bürde ihres Amts muss ihnen ja bewusst sein. Und wenn ein Karl-Theodor zu Guttenberg unbedingt einen Doktortitel haben will, so kann er ja nicht wirklich von "Doppelbelastung" reden und das irgendwie gesellschaftlich meinen. Er braucht diesen Titel ja nicht... es ist also eine freiwillig aufgehalste Doppelbelastung. |
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| 12.05.2011, 17:50 | Airblader | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Das Erschleichen akademischer Grade wird durch eine Doppelbelastung für niemanden gerechtfertigt. Das gilt m.E. nicht nur für (nicht einmal "gerade für", sondern schlicht und ergreifend für alle im selben Maße) Politiker. Sicher kann man in der ein oder anderen Situation für etwas Verständnis aufbringen und es nachvollziehen. Aber rechtfertigen kann man sowas nicht. Das Erschleichen akademischer Grade bleibt ein Erschleichen akademischer Grade ungeachtet der Umstände und gehört mit voller Konsequenz geahndet. air |
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| 12.05.2011, 17:58 | tigerbine | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ja, das ist so eine Frage mit den Titeln. Was sollen die denn vermitteln. Aktuell müssen wir ja auch lernen, dass ein Dr. im Bereich Medizin nicht für Fachwissen in Gesundheitsfragen, sondern in Wirtschaftsfragen zu stehen scheint...
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| 12.05.2011, 18:06 | jama | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Da musste ich einen Moment überlegen
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| 12.05.2011, 19:01 | Leopold | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Das ist aber eine recht oberflächliche Betrachtungsweise, und wenn man es weiterdenkt sogar antidemokratisch. Denn die Demokratie lebt davon, daß prinzipiell jeder ein politisches Amt ausüben kann. In der Demokratie kommt es darauf an, für seine Ziele um Mehrheiten zu kämpfen, in den Gremien, im Parlament, bei den Wählern. Und ein guter Minister braucht gute Mitarbeiter, Intelligenz, einen klaren Kompaß und Durchsetzungsfähigkeit, um für das als richtig Erkannte Mehrheiten zu gewinnen. Ein paar Beispiele (ohne Qualitätsurteil): Jürgen Trittin (Grüne), Studium der Sozialwissenschaften Umweltminister Renate Künast (Grüne), Sozialarbeiterin, Jura-Studium Ministerin für Verbraucherschutz und Landwirtschaft Joseph Fischer (Grüne), Rebell und Taxifahrer Außenminister Franz Müntefering (SPD), Industriekaufmann Verkehrsminister, Arbeitsminister Sigmar Gabriel (SPD), Lehrer Ministerpräsident, Umweltminister Willy Brandt (SPD), Journalist Regierender Bürgermeister, Außenminister, Bundeskanzler Jürgen Möllemann (FDP), Lehrer Staatsminister (Außenministerium), Wirtschaftsminister Dirk Niebel (FDP), Hauptmann der Bundeswehr, Verwaltungswirt Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit Guido Westerwelle (FDP), Jura-Studium Außenminister Horst Seehofer (CSU), Verwaltungswirt Gesundheitsminister, Landwirtschaftsminister, Ministerpräsident Norbert Röttgen (CDU), Jurastudium Umweltminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), Jura-Studium, Plagiator Wirtschaftsminister, Verteidigungsminister |
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| 12.05.2011, 19:11 | tigerbine | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Und wie erkennt der Minister das Richtige? Und richtig für wen?
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| 12.05.2011, 19:30 | Leopold | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Das macht er genau so wie du. Und etwas als richtig erkennen heißt ja gerade nicht, daß es objektiv richtig ist, zumal es in der Politik nur in den seltesten Fällen etwas objektiv Richtiges gibt. Politik in der Demokratie ist immer Austarieren und Durchsetzen von Interessen, und was dem einen seine Hoteliers sind dem andern seine Windradhersteller. Ich vermute, daß du als politisch Interessierte zur Wahl gehst. Dabei entscheidest du über eine Vielzahl von Dingen, von denen du nicht die geringste Ahnung hast. Wie übrigens ich ebenso. Man bildet sich ein Urteil aufgrund seiner Herkunft, seiner sozialen Umgebung, seiner Ausbildung, seinen Kenntnissen, seinen Erfahrungen, seiner Bildung. Und hat doch von den wenigsten Dingen ein tieferes Verständnis. Die wenigsten wissen übrigens, was ihre Kreuzchen genau bewirken, wenn sie zur Bundestagswahl gehen. Einmal ehrlich, wie sicher bist du im Wahlrecht zum Bundestag? |
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| 12.05.2011, 19:46 | tigerbine | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Um auf Rösler zurückzukommen. Darf ich mich da nicht wundern, dass es aufgrund der Positionswechsel innerhalb der FDP sofort klar ist, dass er (als Arzt!) nun nicht im Gesundheitsressort tätig sein kann, sondern das prestigreichere Ministerium besetzen muss. So zumindest schon länger in den Nachrichten zu hören.
In jedem mag mehr stecken, als der Lebenslauf zeigt. Hier komme ich mir allerdings verschaukelt vor.
Bestimmt nicht so sattelfest wie du.
Und selbst wenn ich mich mit den Parteiprogrammen auseinandersetze, bleibt mir am Ende doch nur die Möglichkeit eine quasie "Generalvollmacht" zu erteilen. Zumindest interpretiere ich die Begrüdungen der Parteien "der Wähler hat uns diesen Auftrag erteilt [und das bei jedem ihrer Themen] so. Und ich für mich kann sagen, dass ich nicht mit jedem der vielen Punkte, die ich mit den Kreuzchen abhake, d'accord gehe.
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| 16.05.2011, 17:42 | Abakus | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Er war ja vorher Wirtschaftsminister in Niedersachsen immerhin. Ansonsten: auf VroniPlag findet sich schon das nächste "Opfer", diesmal ein FDP-Europaparlamentarier. Grüße Abakus
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| 16.05.2011, 17:51 | tigerbine | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Bonn vs. Köln |
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| 16.05.2011, 17:59 | Abakus | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Das muss man sich mal langsam reinziehen, als ob nicht auch andere Personen so eine Dissertation mal lesen könnten, die diese Zitate dann nicht kennen. Diese Leute waren dann getäuscht worden. Und mit dem Argument braucht man ja gar nichts mehr zitieren dann? Ganz dicker Schwarzer Peter für die Uni Bonn, denke ich? Grüße Abakus
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| 16.05.2011, 18:04 | sulo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Sehe ich genauso. Das ist wirklich der Hammer....
Angenommen, jemand anderes zitiert aus dieser Dissertation und kennt die (ungenannten) Quellen nicht, dann wird er den gesamten nicht gekennzeichneten Text der Autorin, besser Plagiatorin, zuschreiben und entsprechend zitieren. Ein Unding! Auf diese Weise untergraben die zuständigen Profs eigenhändig wissenschaftliche Standards. Das riecht furchtbar nach Klüngelei und Gemauschel, also nach Bananenrepublik. |
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| 17.05.2011, 17:02 | Gast11022013 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ich mache das dann jetzt immer so, dass ich mir keine Mühe mehr gebe, etwas korrekt zu beweisen oder auszurechnen: Die Professoren wissen ja sowieso die Lösung und ich kann sie also durch meine Fehler gar nicht täuschen. Damit dürfte ich endlich immer volle Punktzahl bekommen, was ich mir schon immer erträumt habe.
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| 21.05.2011, 15:05 | Zellerli | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ich muss meine Abstimmung nochmal ändern. Ich meinte, Guttenberg könne nach angemessener Zeit wieder in der Politik arbeiten. So gönne ich es jedem, der mal einen Fehler macht und/oder die Regeln bricht. Wichtig ist, dass der dadurch entstandene Schaden sich in Grenzen hält und behoben werden kann. Wie mir aber in vielen Sitzungen und Anlässen der letzten Tage und Wochen aufgefallen ist, hat der Betrug von Guttenberg den Ruf der deutschen Doktoren enorm in den Dreck gezogen. Es muss fast schon überall dazu gesagt werden, dass man sich seinen Doc selbst erarbeitet hat. Der Arbeitsaufwand eines Promovierenden wird nun des öfteren mal in Frage gestellt. Vor allem unter Leuten, die mit der akademischen Arbeit garnicht vertraut sind, gilt der Doktor nun als Namenszierde, die nicht mit einem tiefen Verständnis und einem großen, speziellen Arbeitsaufwand seines Fachs verbunden sein muss. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt, aber auch wenn solche Bemerkungen häufig auf den ersten Blick humorvoll gemeint sind, bleibt der Nachgeschmack hängen, dass es üblich sei, sich seine Doktorarbeit zusammenzuklauen. Von daher halte ich eine Rückkehr Guttenbergs in die Politik für unvertretbar und für einen weiteren Schlag in das Gesicht der deutschen Wissenschaft (die Uni Bayreuth hat ihr den ersten verpasst, den zweiten kann ihr die Politik verpassen). |
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| 21.05.2011, 15:20 | tigerbine | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
In einer Zeitschrift sah ich die "Zukunft" Koch-Mehrin. Neben Mubarak scheinen sie nun ein neues Werbegesichter von l'tur zu sein. Wurden die denn überhaupt gefragt und ist das legal? Geschmacklos ist es in meinen Augen alle mal. Die Slogans: Koch-Mehrin: Teuren Urlaub können sie getrost abschreiben. Jetz buchen uns sich lieber am Strand was abschauen.. |
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| 21.05.2011, 15:32 | Zellerli | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ich finde das ist noch im Rahmen. Bei Mubarack sehe ich garkein Problem, bei Koch-Mehrin ist es eben die Frage, ob man sich dadurch über Armut lustig macht (ich finde das ist nicht der Fall), oder ob die Tatsache, dass sie ihren Job los ist hier relevant ist. Sie hat ja dem Europäischen Volk selbst gekündigt, indem sie ihr Wahlamt niederlegte. Als Person der Zeitgeschichte dürften beide nach §23, Abs. 1 Nr. 1 KunstUrhG nicht viele Möglichkeit haben, dagegen vorzugehen. Wobei dann doch sicher der §23, Abs. 2 zieht... Beides hier nachzulesen. Es muss ein Richter entscheiden, was ein "berechtigtes Interesse" ist. |
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| 21.05.2011, 15:36 | tigerbine | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ok, danke für die Info. Finde es dennoch geschmacklos. |
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| 21.05.2011, 16:37 | Math1986 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
@Zellerli: Ich denke, dass hier das Persönlichkeitsrecht der betroffenen Personen höher wiegen dürfte als das kommerzielle Interesse von l'turs hierran, zumal ich es als fraglich halte, dass dieses Portrait, ohne jeglichen Kontext, als "Bildniss aus dem Bereiche der Zeitgeschichte" einzuordnen ist. |
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| 21.05.2011, 17:43 | sulo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Eine gute Entscheidung.
Guttenberg hat ja nicht fahrlässig, sondern vorsätzlich gehandelt. Und an einen Politiker muss man schon den Anspruch stellen können, dass sie keine überführten Betrüger sind. (Ja, ich weiß, es gibt Gegenbeispiele - schlimm genug!). Im Übrigen ist es gut, dass sein Betrug aufgeflogen ist. Andernfalls hätte er womöglich den Maßstab gesetzt, dass Familie, Beruf, Politikerkarriere und Promotion gleichzeitig mit glänzendem Ergebnis machbar sind. Gut, dass diese Seifenblase geplatzt ist und wir erkennen konnten, dass Übermensch Guttenberg letzten Endes doch auch nur mit Wasser kocht und dies nicht mal sonderlich gut. |
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| 31.05.2011, 20:26 | tigerbine | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Shortcut to Doktortitel. Würzburg machts möglich... |
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| 11.06.2011, 21:00 | Abakus | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Wieder 2 neue Fälle bei Vroni, diesmal ein weiterer FDP-ler (im Bundestag) und ein SPD-ler. Bei letzterem fehlt komischerweise anscheinend sogar das Literaturverzeichnis der Diss. und es gibt eine ganze Reihe von Rechtschreibfehlern ("Typos"), die bereits in jedem Schulaufsatz den korrigierenden Lehrer zu einem Kopfstand veranlassen würden (Uni Köln/Uni Hamburg). Auch an der Uni Münster tut sich interessantes, eine medizinische Diss. wurde "genommen" und mit geringen Änderungen (Lebenslauf u.ä.) neu eingereicht? Die betreffenden Gutachter (jeweils dieselben) haben anscheinend nichts gemerkt, wobei zwischen beiden Dissertationen nur 3 Jahre liegen. (--> Investigativer Enzyklopädismus (Blog)) Abakus
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| 11.06.2011, 21:50 | tigerbine | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Auf youtube RTL-Extra über Chatzimarkakis |
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| 15.06.2011, 14:02 | tigerbine | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Koch-Mehrin wird der Titel entzogen |
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| 15.06.2011, 14:06 | Cel | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Tja, was soll man sagen? http://www.youtube.com/watch?v=sazaYC4y2O8 |
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| 15.06.2011, 16:26 | Iorek | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Koch-Mehrin antwortet Unabhängig von der Dreistigkeit Koch-Mehrins: wenn das wirklich so durchgegangen ist, wie sie es hier beschreibt, ist das auch ein ganz großes Armutszeugnis der Universität Heidelberg. |
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| 15.06.2011, 16:40 | tigerbine | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Irgendwie geht da für mich was nicht zusammen.
Warum wird "vorsätzlich" schlampig gearbeitet. Dass nicht jedem ein wissenschaftlicher Glanztreffer (Inhalt) vergönnt sein mag, verständlich. Dass man unsauber arbeitet, ist mir eher unverständlich. Wenn die "neue Erkenntnis" aus der Arbeit Eigenleistung ist, warum kann man dann seine Quellen nicht korrekt angeben? Gibt es eigentlich ein zeitliches Limit für eine Abgabe? Also, dass man für den Inhalt zu lange braucht und dann schnell tippen muss? Was die Uni betrifft, schließe ich mich Iorek an.
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| 15.06.2011, 20:08 | sulo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Wie jämmerlich ihre Rechtfertigung ist, an ihrer Stelle würde ich im Boden versinken. Nun geht sie mit der Tatsache hausieren, dass sie eh eine schlechte Arbeit abgeliefert hat, und deswegen genau hingeschaut worden wäre. Wie grauenvoll muss ein derartiges öffentliches Eingeständnis sein, sie erniedrigt und demontiert sich mit ihrer Aussage selbst - daran kann man sehen, welche Angst sie davor haben muss, den Doktortitel aberkannt zu bekommen (bzw. dass sie wirklich alles dafür tun wird, ihn doch zu behalten). Ich möchte nicht mit ihr tauschen.... |
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| 17.06.2011, 14:19 | tigerbine | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
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| 23.06.2011, 04:53 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Koch-Mehrin wird zur Forschungspolitikerin befördert Danke, liebe EU: Eine weitere Entscheidung, die die Bürger voll nachvollziehen können.
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| 23.06.2011, 05:41 | Sycorax | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ich wette, sie hat sich die Position mit Sex gekauft. Anders kann ichs mir nicht erklären. |
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| 23.06.2011, 07:14 | sulo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
@Sycorax Deine Vermutung ist ein bisschen schlicht. In der hohen Politik gibt es ganz andere Verflechuntungen und Abhängigkeiten. Den Grund für die Entscheidung werden wir so schnell nicht erfahren. @HAL Besonders der letzte Absatz deines Links gibt einem zu denken:
Ich kann nur hoffen, dass sich eine Welle des Widerstandes formieren wird. Diese Beförderung (anstelle einer Entlassung aus dem Amt) kann man in einem Atemzug nennen mit Merkels denkwürdigem Satz, sie habe keinen wissenschaftlichen Angestellten sondern einen Verteidigungsminister ausgewählt. Es gruselt mich, wie wenig Anstand und Achtung vor Standards, die in Bezug auf Betrügereien bei der Anfassung von wissenschaftlichen Arbeiten keinesfalls bagatellisiert oder in die ferne und undurchsichtige Welt akademischen Arbeitens verschoben werden dürfen, manche Entscheidungsträger haben. Und es ist erschütternd, wie sehr die Delinquenten bereit sind, sich selber etwas vorzulügen. Solche Menschen, die in der Lage sind, ihre Maßstäbe zu ihrem eigenen Vorteil derart zu verbiegen und zu verzerren, sind als Volksvertreter nicht tragbar. |
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| 23.06.2011, 11:00 | Airblader | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
+1 air |
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| 23.06.2011, 13:43 | tigerbine | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Den Absatz musste ich mehrfach lesen...
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