Hypothesentest

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Miezi Auf diesen Beitrag antworten »
Hypothesentest
Meine Frage:

Hallo,
ich habe bei folgender Aufgabe grundlegende Probleme, wie ich überhaupt daran gehe bzw was ich ausrechnen muss?
Ein Gärtner bietet ein pestizidfreies Mittel gegen Blattläuse an und behauptet, in 75% aller Fälle würde eine einmalige Anwendung des Mittels die Sträucher völlig von Blattläusen befreien. Ein Kunde behandelt 16 Sträucher mit diesem Mittel und stellt bei 9 Sträuchern eine Vertreibung der Blattläuse fest. Kann er mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5% schließen, dass die Angaben des Gärtners unzutreffend sind?


Meine Ideen:
Muss ich hier den alpha Fehler ausrechnen oder k oder was ganz anderes?
BarneyG. Auf diesen Beitrag antworten »

Du sollst einen Hypothesentest durchführen.

Wie so oft bei diesen Aufgaben, ist auch diese sehr ungenau formuliert.

Wie lautet die Null Hypothese H0? Das könnte z.B. sein p0 = 0,75

Die Frage ist nun, wie die Gegenhypthese H1 lautet. Nun, der Erwartungswert bei p=0,75 und 16 Anwendungen wäre doch 16 * 0,75 = 12. Und wir haben nur 9 Erfolge. Also vermuten wir mit H1, dass die Wahrscheinlichkeit p1 < 0,75 ist.

Nun berechnen wir den Fehler erster Art, d.h. obwohl H0 gilt, "glauben" wir an H1. D.h. wir berechnen unter der Annahme p0 = 0,75 und n=16 die Wahrscheinlichkeit, dass wir maximal 9 Erfolge haben.

Und wenn die größer als 5% ist, dann ...

... dann kannst du die in der Aufgabe gestellte Frage beantworten. smile
Miezi Auf diesen Beitrag antworten »

Ja okay soweit so gut.
Aber wie sieht es denn dann mit der Entscheidungsregel aus?

x kleiner gleich 9 --> Entscheidung für h1
und x größer 9 entscheidung für h0 ?
Miezi Auf diesen Beitrag antworten »

Falls dies richtig ist, habe ich 7,96% raus.
Aber ich kann dieses Ergebnis jetzt auch nicht interpretieren?!
pat` Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn wir die von BarneyG. betrachteten Hypothesen nehmen, lauten sie ja so:

H0 --> 75% aller Sträucher werden befreit
H1 --> weniger als 75% aller Sträucher werden befreit

Dann muss bei den Entscheidungsregeln den Erwartungswert einsetzen, nicht 9.
Miezi Auf diesen Beitrag antworten »

Aber Barney schrieb doch

Nun berechnen wir den Fehler erster Art, d.h. obwohl H0 gilt, "glauben" wir an H1. D.h. wir berechnen unter der Annahme p0 = 0,75 und n=16 die Wahrscheinlichkeit, dass wir maximal 9 Erfolge haben.

..maximal 9 Erfolge!
Dann bin ich davon ausgegangen, dass ich 9=k setze
 
 
pat` Auf diesen Beitrag antworten »

Ach so, dann stimmt 9 natürlich. Mein Fehler.
Ich habe jetzt leider keine Tabelle zur Hand, aber wenn das Ergenbnis stimmt bedeutet das ja, dass die Irrtumswahrscheinlichkeit 7,96% beträgt und der Kunde somit nicht mit einer von nur 5% darauf schließen kann...
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