Schweres Erdbeben in Japan - Seite 4

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Huggy Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Zellerli
In meinen Augen gehört die Enerige in staatliche Hand.

Na wunderbar!!!
Schaut man sich die folgende Tabelle des durchschnittlichen Strompreises an,

http://de.wikipedia.org/wiki/Strompreis

so ist er von 1998 bis 2011 um ca. 2,9 % pro Jahr gestiegen. In der gleichen Zeit ist der Anteil der Steuern und gesetzlichen Umlagen von 24,7 % auf 45,6 % angewachsen. Rechnet man die heraus, ist der Strompreis kaum gestiegen.
MV Auf diesen Beitrag antworten »

Ich möchte an dieser Stelle meiner tiefen Erschütterung und Besorgnis Ausdruck verleihen!

Ich wünsche allen Leuten, obgleich sie nur "geringe" Verluste haben oder Verwandte zu beklagen haben, mein Beileid und die nötige Kraft für den Aufbau. Aus Respekt den Verstorbenen gegenüber möchte ich mich aber zur Zeit nicht zu den AKWs äußern!
Gruß
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann ist das Innenleben der Menschen, die jetzt noch aktiv in dem AKW arbeiten und versuchen, zu retten, was zu retten ist.
Sie opfern sich bei vollem Bewusstsein. Das ist so krass, dass mir sofort die Tränen kommen, wenn ich nur daran denke.
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »

Ist vielleicht auch eine Kulturfrage. Auf jeden Fall haben sie mehr als meinen vollen Respekt. Und so unwahrscheinlich ein Vorfall hier auch sein mag, man sollte sich fragen, ob man zu gleicher Tat bereit wäre.
Abakus Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Zellerli
@Abakus:
Für Bayern ist E.ON definitiv Monopolist. 2007 hat es schon ein Kartellverfahren gebraucht, dass die mal wenigstens ein paar Wasserkraftwerke abgeben.


Wie geht das, wenn der Anbieter frei wählbar ist? Das Kartellverfahren wurde ohne Ergebnis abgebrochen.

Zitat:

Zitat:
wenn er das Durchleitungsentgelt staatlich vorgeschrieben bekommt?

Das ist falsch herum. Der Staat sagt unter anderem zu den vier Übertragungsnetzbetreibern (E.ON, RWE, Vattenfall und En.BW) "Du darfst höchstens x dafür verlangen." und er sagt nicht "Du musst mindestens x dafür verlangen."


E.ON ist kein Übertragungsnetzbetreiber. Das Durchleitungsgeschäft ist durch Preishöchstgrenzen und weitere Dinge reguliert. Kein ambitioniertes Unternehmen wird in so einem Markt freiwillig tätig sein, weil es dort nichts verdient.

Zitat:
Zudem können die vier durch ihre marktbeherrschende Stellung in der Energieerzeugung die Preise sehr stark manipulieren, einfach indem sie nachweisen, dass Kraftwerk y den Strom für X produziert. Dann sahnen sie auch für die anderen Kraftwerke, die den Strom für x produzieren (x<X) den vollen Betrag ab. Und das nur, weil sie die nicht marktwirtschaftlich legitimierte Restmonopolstellung haben und behaupten können: Jetzt kommt mal alles von Kraftwerk y.


Die Preise liegen für die Abnehmer doch von vornherein fest, und der Abnehmer kann sich seinen Anbieter aussuchen. Kein Anbieter hat irgendein Monopol.

Zitat:
In meinen Augen gehört die Enerige in staatliche Hand.


Kommunismus pur.

Zitat:
Die Atomkraft ist ja zumindest bezüglich eines nicht unwesentlichen Teils der Entsorgung und bezüglich der "Versicherung" der Risiken (weil ja keine private Versicherung das übernehmen will) schon in staatlicher Hand.


Kann ich nicht nachvollziehen. Laut Atomgesetz sind die Betreiber durchaus (privat) haftpflichtversichert, mit mindestens 2,5 Mrd. € pro Kraftwerk oder so. Zudem haften sie natürlich mit ihrem gesamten Vermögen, mehr als das können sie gar nicht.

Vermutlich reicht dir das nicht, aber der Staat dürfte da kaum eintreten. Im Gegensatz dazu: wie sind denn Ökokraftwerke versichert, gar nicht?

Zitat:
Aber keine Angst, außer den Steuern, die auf eine kWh Atomkraft genauso gezahlt werden müssen wie auf eine kWh Kohlekraft, hat der Staat nichts davon außer dem Schwarzen Peter. Ich finde das hat schwarz-gelb extrem schlecht verhandelt bei ihrer Laufzeitenverlängerung (die ich, wie gesagt, für grundsätzlich gut halte). Aber jetzt haben sie ja die Chance, das nachzubessern.


Das gibt die Verhältnisse kaum richtig wieder. Fakt ist doch, dass die Energiesteuern schon ziemlich spürbar sind und dass Atomkraft durch die Brennelementesteuer ziemlich heftig belastet ist, während umgekehrt Ökostrom subventioniert wird.

Wobei insbesondere festzustellen ist, dass die Brennelementesteuer dem vereinbarten Energiekonsens widerspricht, der besagte, dass alle Energieerzeugungsarten steuerlich gleich zu behandeln sind. Jetzt wird Atomkraft diskriminiert.


Grüße Abakus smile
MV Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von sulo
Was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann ist das Innenleben der Menschen, die jetzt noch aktiv in dem AKW arbeiten und versuchen, zu retten, was zu retten ist.
Sie opfern sich bei vollem Bewusstsein. Das ist so krass, dass mir sofort die Tränen kommen, wenn ich nur daran denke.


Genau das denke ich auch!

Vielen Dank, sulo!
 
 
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

@Abakus:

Zitat:
E.ON ist kein Übertragungsnetzbetreiber. Das Durchleitungsgeschäft ist durch Preishöchstgrenzen und weitere Dinge reguliert. Kein ambitioniertes Unternehmen wird in so einem Markt freiwillig tätig sein, weil es dort nichts verdient.

Und genau deshalb hat (du hast Recht, E.ON ist das seit 2010 echt nichtmehr, bin nicht up-to-date) E.ON auch solange daran festgehalten und erst im Rahmen eines Kartellverfahrens auf Druck der Europäischen Kommission dieses Geschäft abgegeben.

Zitat:
Kommunismus pur.

Nönö, völlig falsch. Mich magst du gerne als Kommunisten abstempeln (auch wenn ich mich dagegen verwehre!), aber das musst du dann auch mit 77% deiner Mitbürger tun.
Außerdem ist Baden-Württemberg nicht unbedingt eine Kommunistenhochburg. Dort hat schwarz-gelb 45% kaufen lassen und die anderen 45% gehören Kommunen in BaWü. Das ist zwar noch lange keine Verstaatlichung des Strommarkts, aber schonmal ein solider Anfang politischen Willen in die Unternehmensführung zu kriegen (z.B. kann so eine Regierung die Atomkraftwerke abschalten). In Baden-Württemberg stehen ja fast nur Kraftwerke von EnBW. Überhaupt sind die vier Großen die einzigen, die den Bau großer Kraftwerke stämmen können. Daneben packt das nur die Ruhrkohle AG.

Die Verstaatlichung halte ich wie gesagt vor allem deshalb für sinnvoll, weil die Energie viel zu billig ist (@Huggy) und sie künstlich verteuert werden muss. Ich halte sie sicher nicht deshalb für sinnvoll, weil man immer Bürokratie und Ineffizienzen auf alles und jeden loslassen sollte oder Politiker in Aufsichtsräten immer hervorragende Entscheidungen treffen (Bayern LB und so).
Das Verteuern geht auch über Steuern, aber so versucht der Erzeuger (wenn ihm denn Wettbewerb in der Erzeugung droht) an anderen Enden zu sparen und muss natürlich für seine Aktionäre wirtschaftliche über ökologische Aspekte stellen (alles andere wäre fahrlässig). Dann besteuern wir, dann bauen sie billige Kohle. Dann gibt es CO2-Handel, dann bauen sie erst Recht Kohle, geben großzügige Auslastungen an und verkaufen die CO2-Rechte oder sie entsorgen HFC. Dann subventioniert man Solarenergie aus Photovoltaik (was ich sowieso schwachsinnig für den Standort Deutschland finde) und es kommen Hedgefonds, die die Teile und deren Produktionsfirmen aus purer Wirtschaftlichkeit bauen/kaufen und solange betreiben, bis die Subventionen abbrechen (Forschung und Entwicklung gibbet da nüsch).
Ich gebe an dieser Stelle gerne zu, dass die Wirtschaft erfinderischer und schneller ist als der Staat.
Wir können uns den Kapitalismus mit all seinen Vorteilen im Energiesektor aus ethischen Gründen und Gründen der Nachhaltigkeit einfach nicht leisten.
In diesem Sektor haben wir wie in keinem anderen in den letzten Jahrzehnten verheerenden Raubbau für die kommenden Jahrhunderte betrieben.

Zitat:
Laut Atomgesetz sind die Betreiber durchaus (privat) haftpflichtversichert, mit mindestens 2,5 Mrd. € pro Kraftwerk oder so. Zudem haften sie natürlich mit ihrem gesamten Vermögen, mehr als das können sie gar nicht.

Also wenn ich (und ich bin im Gegensatz zu dem Atomkraftwerksbetreibern wirklich haftpflichtversichert) zum Beispiel mit meiner Karre einen Unfall baue und damit einen Schaden in sechsstelliger Höhe verursache, dann übersteigt das mein gesamtes Vermögen auch dick und trotzdem kann ich mich für höhere Summen versichern, weshalb der Schaden gezahlt wird.
2,5 Mrd sind laut sämtlichen mir bekannten Schätzungen viel zu wenig für einen
größten anzunehmenden Unfall (also einen durchaus nicht auszuschließenden beim Betrieb eines AKW). Da nützt es den Bürgern dann auch nicht soviel, wenn sie dann noch ein paar Milliarden aus einem sofort kapitulierenden Konzern plündern können.
Ich weiß garnicht wie der GAU für eine Windkraftanlage aussieht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass der sehr gut kalkulierbar und bezahlbar ist.
Die 2,5 Mrd machen bei RWE, E.ON und Vattenfall einen kleinen Teil ihres Gewinns aus, weshalb die ja nichtmal unbedingt eine Versicherung dafür bräuchten.

Zitat:
Das gibt die Verhältnisse kaum richtig wieder.


Dann nochmal ausführlich:
Die Besteuerung einer eingespeisten kWh aus Kohlekraft ist die gleiche wie die einer eingespeisten kWh Atomkraft.
Lässt du ein Kohlekraftwerk seine Lebzeit laufen und demontieren, dann zahlt das der Betreiber und am Ende dürfte es ziemlich wenig Rückstände geben oder zumindest sollten Sonderdeponien (Filterstaub, usw.) genügen, die entsprechende Gebühren kosten.
Lässt du ein Atomkraftwerk seine Lebzeit laufen (hat bisher noch keiner gemacht, aber mal hypothetisch), dann zahlt das der Betreiber. Jetzt braucht es ganz schön besondere Sonderdeponien für den Abrissmüll und die Brennelemente. Erstere werden meistens von den Landesregierungen ausgewiesen und hergestellt und die Sonderdeponien für zweitere werden seit Jahrzehnten ausgekundschaften (hat bisher mehrere Mrd Euro Steuergelder verschlungen, Beispiel Asse). Die verunglückte Asse wurde zum größten Teil von Steuergeldern gezahlt. Anfangs hat der Bund einfach am Müll in Karlsruhe "geforscht" und damit war es dann der Müll der Steuerzahler. Das sind Fälle enormster nachträglicher Subvention ohne Limit. Auch aus kapitalistischer Sicht ist das unfair, man hat doch schon mit seiner Stromrechnung dafür gezahlt. Das sehen die Umweltpolitiker der Union ja selbst so.
Die Brennelementesteuer ist nur ein Ansatz einen Teil der vielen Mrd zurückzuholen und zukünftige Investitionen in dem Bereich besser zu decken.
Außerdem hat die Bundesregierung für den Aussteig aus dem Ausstieg zwei Augen bei der Sicherheit zugedrückt und keinen Druck bei Biblis B und Isar 1 ausgeübt (den Gutachten zuwider).
Da ist jetzt der Abbau von Uran kontra Kohle garnicht eingeflossen. Die Schäden des deutschen Kohleabbaus haben wir soweit verdaut (durchaus mit Steuergeldern, wenn es sich um deutsche Kohle handelte). Das Uran ist nicht von hier, aber im Niger, Australien und Sibirien hat der Abbau mehr tödliches Potential als der Kohleabbau.
Abakus Auf diesen Beitrag antworten »

Dieser Thread sollte eher Japan und den Geschehnissen dort vorbehalten sein (denke ich mal); auch ist derzeit der Zeitpunkt schlecht, Atomenergie sachlich zu diskutieren: die Stimmung ist einfach emotional zu stark aufgeladen. Es geht insgesamt auch weniger um pro/contra, sondern um ein insgesamt zufriedenstellendes Energie-Konzept: wie soll der Energiemix der Zukunft aussehen? (@ Zellerli: ggf. Extra-Thread?)

zu Japan:
Die Arbeiten an der Stromversorgung der Fukushima-Reaktoren gehen voran, schwierig sind noch Reaktor 3 und ggf. 4. Ähnlich sieht es mit den Rettungsarbeiten aus, wenngleich die Versorgung der vorläufigen Unterkünfte noch nicht zu funktionieren scheint.

Ich bin vorsichtig optimistisch und denke, dass die Japaner ihre Situation langsam aber sicher unter Kontrolle kriegen.

Grüße Abakus smile
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »

ZDF-History zum Thema, heute 23.50
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

Lt. ZDF-Seite:

Sonntag, 20.03.2011 00:05 - 00:45 Uhr Nachtprogramm

VPS 20.03.2011 23:34

Länge: 40 min

Doku-Reihe, Deutschland, 2011
* 16 zu 9

mY+
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Ich finde diese Tabelle des JAIF sehr hilfreich und sehenswert, um einen Überblick über das AKW in Fukushima zu bekommen.
Louis1991 Auf diesen Beitrag antworten »

Deutschland muss Atomstrom importieren

Tja... so ist das. Aber gut, die Gefahr, dass eines der sicherheitstechnisch vollkommen indiskutablen deutschen Kraftwerke demnächst havariert, ist natürlich enorm.
René Gruber Auf diesen Beitrag antworten »
Stromimporteur? Stromexporteur?
In dieser Frage scheint man sich noch nicht ganz einig zu sein:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...,754940,00.html

Zumindest für heute, 11-12 Uhr, stimmt das mit dem Stromimporteur. Augenzwinkern


EDIT: Ich wundere mich allerdings, wieso die da bei Strommengen von MW statt von MWh sprechen? Na Ok, wahrscheinlich die Durchschnittsleistung in der einen Stunde, was natürlich zahlenmäßig genau der Menge (in MWh) entspricht.
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Stromimporteur? Stromexporteur?
Nachbeben in Japan, weiteres AKW betroffen
ruri14 Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn ich mcih auch mal dazu äußere:

Also mir tun die Menschen in Japan einfach nur leid!

Was die AKWs angeht, nun ich bin dafür das sie abgeschaltet werden...

Manchmal könnte ich mich schon über denen ihre Logik aufregen:

Wir haben in Österreich das sicherste AKW der welt.
Nämlich eins was gebaut wurde aber nie in betrieb genommen wurde. D.h. es gibt hier eigentlich keins smile

Nur luftlinie wenige Kilometer von uns entfernt liegen 2 Wasserkraftwerke.
Und was bekommen wir hier für einen Strom? Den Atomstrom aus DE und anderen... Unseren tollen Wasserkraftstrom, den bekommt DE. Ist doch zu logisch oder? verwirrt
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

ruri14:
Zitat:
Und was bekommen wir hier für einen Strom? Den Atomstrom aus DE und anderen... Unseren tollen Wasserkraftstrom, den bekommt DE. Ist doch zu logisch oder?


Ja, das ist logisch, weil der bei uns dann als Ökostrom gilt und der momentan gut vermarktet wird.
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »

Japan setzt Bewertung auf Stufe 7 hoch: Gau.

Wie können die den Leuten empfehlen, Nahrung aus der Region Fukushima zu essen...
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »

Fukushima gefährlicher als Tschernobyl?
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Quatsch, Japan ist doch viel weiter weg! Big Laugh

Ich finde Vergleiche zu dieser Zeit aber noch schwierig. Nicht nur weil Fukushima nicht ganz "abgewickelt" ist, sondern auch weil Tschernobyl dem Westen ja mehr oder weniger durch Zufall bekannt wurde und verlässliche Zahlen aus den ersten Tagen (und auch aus den folgenden Sowjet-Jahren) fragwürdig sind.
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »

Ranga Yogeshwar - Reportage ARD - Tschernobyl/Fukushima
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Das Geschäft mit Tschernobyl ist lukrativ. So lukrativ, dass die Regierung plant, den Strahlen-Tourismus mit ins Fan-Programm für die Fußball-Europameisterschaft 2012 aufzunehmen. Gefährlich sei das nicht, geben selbst die Gegner der Katastrophen-Vermarktung zu. Aber unsittlich. Die Sperrzone sei kein Ort zum Spielen. Das Leid der Menschen, ihre Armut, seien kein Spektakel zum Gruseln.


Manchmal kann man nur unglücklich
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »

Tepco Chef tritt zurück.
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Ich vermute, er wird längst seine Schäfchen im Trockenen haben... böse
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Auch in Japan sind die Traditionen ziemlich verblasst: Nach dem Krisenmanagement wäre der Mann an sich ein klarer Kandidat für Seppuku gewesen.
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Nette Tradition.... Kotzen
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

In der jüngeren japanischen Geschichte war das bei der Generalität und hohen Offizieren nach der Niederlage der Fall.
Der Kaiser selbst kam unbescholten davon. Der Sepukku wird ja vom Samurai für den Fürsten durchgeführt.
Inwiefern der Vorsitzende von Tepco sich einem Fürsten unterstellt fühlen muss und inwiefern der Seppuku hätte Schaden von diesem Abwenden können muss sehr in Frage gestellt werden.
Wer hätte dann der Sekundant sein sollen, der Nachfolger?

Ich finde die japanischen Manager sind in der Hinsicht "Verantwortung übernehmen" zwar nicht gerade konsequent, aber unseren noch um einiges voraus.
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »

Noch mehr Kernschmelze
LB_AD Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von tigerbine
Tepco Chef tritt zurück.


Das ist auch das mindeste!

Hab gerade auch in der Süddeutschen von den vehementen Untertreibungen von TEPCO gelesen!
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Demo für Atomausstieg in Japan
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Radioaktives Stronium im Grundwasser gefunden
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Italien sagt nein zum Atomstrom
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