Grenzwert von Folgen |
| 31.03.2011, 17:48 | Kuku | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
| Grenzwert von Folgen Hallo! Ich habe zwei Aufgaben, bei denen ich nicht mehr weiterkomme, obwohl ich mich ausgiebig mit dem Thema Folgen und deren Grenzwerte auseinandergesetzt habe. Könntet ihr mir erklären, wie ich diese Aufgabentypen am besten angehe und mir bei der Lösung helfen?? Aufgabe 1 Seien Aufgabe 2 Es sei eine Folge in mit und für alle Man zeige: a) für alle b) konvergiert gegen 7. Es wäre super, wenn ihr mir helfen könntet, ich weis wirklich nicht mehr weiter!! Danke Meine Ideen: Bei der ersten Aufgabe bin ich vollkommen überfordert, ich habe nicht die leiseste Ahnung, wie ich an die Aufgabe rangehe. Bei der zweiten Aufgabe vermute ich, dass das ganze durch vollständige Induktion gelöst werden kann. Auch wenn ich prinzipiell weis, wie man durch vollständige Induktion Beweise durchführt, weis ich nicht, wie man das hier anwendet. |
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| 31.03.2011, 17:57 | tmo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Die erste Aufgabe macht so keinen Sinn, es sollte gefordert werden. Wenn dies der Fall ist, dann würde ich einfach mal ein Sandwich basteln. o.B.d.A kannst du dann natürlich annehmen, dass gilt, also ist zu zeigen, dass die Folge gegen a konvergiert. |
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| 31.03.2011, 19:10 | Kimi_R | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Bei der ersten Aufgabe muss ich mich erstmal länger damit beschäftigen, bei der Aufgabe 2a) ist es aber relativ einfach Induktionsanfang: n = 1 Induktionsschluss: n -> n+1 Induktionsvoraussetzung: Induktionsvoraussetzung ging durch die Abschätzung unter der Wurzel ein Bei der b) muss man zeigen: Monoton wachsend, nach oben beschränkt (Aufgabenteil a), also konvergenz miit dem Grenzwert |
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| 31.03.2011, 21:57 | Kuku | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Vielen Dank erst einmal für die schnellen Antworten! Bei Aufgabe 1 habe ich tatsächlich vergessen zu schreiben, dass gilt. Mit diesen Infos soll der Term gezeigt werden. Zu Aufgabe 2b) Wenn ich zeigen soll, dass das ganze monoton wachsend ist, verwende ich die Formel für alle und setze dann reele Zahlenwerte für n ein, oder? |
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| 31.03.2011, 22:11 | Kimi_R | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Dein Ansatz ist richtig, zu zeigen ist Für solltest du nun die "Folgenvorschrift" einsetzen, dann steht auf beiden Seiten der Ungleichung ein Ausdruck mit , also dem Gleichen Index Da es für alle n gelten soll, kannst du es auch per Induktion probieren. Mir wurde in einem anderen Thread gesagt, ich soll nicht so viel vorrechnen, also probier einfach mal selber aus, welcher Weg dich ans Ziel führt. Bei beiden Methoden kannst du natürlich auch deine Kenntnisse aus Aufgabenteil a) verwenden |
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| 31.03.2011, 22:23 | Manni Feinbein | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Nein, einen Term kann man nicht zeigen. Du sollst den Grenzwert bestimmen und das machst Du am besten mit dem Einschließungskriterium wie tmo schon vorgeschlagen hat. Dabei solltest Du allerdings auf zurückgreifen können.
reelle Zahlenwerte für ? Du zeigst zunächst Beschränktheit und Monotonie womit die Konvergenz der Folge und somit die Existenz von gesichert ist. Mit der Rekursionsformel kannst Du den Grenzwert dann berechnen. |
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| 01.04.2011, 09:13 | Kuku | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Woher weis ich den, dass a b gilt bei der Aufgabe 1? Und wie komme ich denn darauf, dass ich auf zurückgreifen kann?? Der Schritt ist mir nicht ganz klar... Zu 2b) Ich habe das ganze jetzt mit euren Hilfestellungen durchgerechnet: Daraus folgt: monoton wachsend, konvergiert gegen 7, Grenzwert ist ebenfalls 7. Ist das richtig? |
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| 01.04.2011, 09:31 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Das kannst du ohne Beschränkung der Allgemeinheit voraussetzen. Ansonsten kannst du auch eine Fallunterscheidung a >= b und b > a machen.
Klammere jetzt a^n aus.
Das ist Unfug. Die Monotonie, die du beweisen sollst, hast du in der Rechnung vorausgesetzt. Du mußt da schon einen ordentlichen Beweis mit vollständiger Induktion machen. |
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| 04.04.2011, 13:30 | Kuku | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Also, die Tipps zu Aufgabe 2 habe ich jetzt verstanden und konnte sie anwenden; nur mit Aufgabe 1 komme ich trotz eurer Tipps nicht weiter. Ich habe mittlerweile verstanden, dass ich eine Fallunterscheidung durchführen muss. Fall 1: (Analog dazu dann natürlich Fall 2 mit ) Das heißt: Daraus folgt dann, dass Und jetzt? Stimmt das und was muss jetzt gemacht werden?? |
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| 04.04.2011, 13:43 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Das folgt nicht daraus, sondern wegen ist eben .
Du mußt für a >= b zeigen, daß ist. |
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| 04.04.2011, 14:04 | Manni Feinbein | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Und weil Fall 2 offenbar tatsächlich vollkommen analog läuft, sagt man in einer solchen Situation auch: Sei OBdA (Ohne Beschränkung der Allgemeinheit) und erspart sich dadurch unnötige Schreibarbeit. Ist also dann ist einerseits und andererseits Funkt's jetzt endlich? |
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| 04.04.2011, 14:06 | Manni Feinbein | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Ups ... zu langsam. Sorry klarsoweit. |
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