stetige Funktion soll konstant sein |
| 05.12.2006, 17:38 | jaxxon | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
stetige Funktion soll konstant sein
Hab hier ne Aufgabe bei der ich zunächst mal Hilfe zum Vorgehen bräuchte. Aufgabe : Sei ein Intervall und f : I -> R eine stetige Funktion die nur endlich viele Werte annimmt. Zeige : f ist konstant. Jo und nu weiß ich nicht so recht wie ich anfangen soll. Da wir den Zwischenwertsatz eingeführt haben dachte ich das es damit vielleicht klappt. Meine Idee wäre : Ich wähle a und b aus I mit und Nun dachte ich wenn ich annehme, dass f nicht konstant ist so muss eine Nullstelle existieren. Wenn dann ein Widerspruch auftaucht habe ich ja gezeigt, dass f doch konstant ist. Nun ist jedoch das Problem das nicht jede Funktion auch eine Nullstelle hat oder ? Was meint ihr ? Kann ich das doch so machen ? Meine andere Idee wäre das mit dem maximum und minimum im zu betrachtenden Intervall zu machen. Leider habe ich das nicht verstanden
Über Hilfe wäre ich mehr als Dankbar Greetz Jaxx |
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| 05.12.2006, 18:39 | therisen | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
RE: stetige Funktion soll konstant sein
Und was ist mit ? Ich denke es steckt folgende Idee hinter der Aufgabe: Angenommen, die Funktion wäre nicht konstant, dann gibt es mit und . Mit der Stetigkeit von f lässt sich nun zeigen, dass die Funktion unendlich viele Werte zwischen und annimmt. Der ZWS dürfte schon ganz nützlich sein. |
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| 05.12.2006, 20:01 | jaxxon | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Sorry aber das versteh ich nicht. Wir haben in der Vorlesung nur gezeigt, dass der Zwischenwertsatz eine Nullstelle berechnen kann und das ein Polynom mindestens eine Nullstelle hat wenn der Grad des Polynomes ungerade ist. Wie kann ich denn dann den Zwischenwertsatz für die Aufgabe verwenden ? Darf ich einfach Vorraussetzten, dass [latex] f(a) \leq 0 \leq f(b) ? Kann es sein, dass der Schlüssel zu der Aufgabe ist das gesagt wird : ..f stetige Funktion die nur endlich viele Werte annimmt ? Was soll das denn genau heißen ? |
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| 05.12.2006, 20:33 | therisen | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
http://de.wikipedia.org/wiki/Zwischenwertsatz#Satz
Nein. Du darfst aber o.B.d.A. voraussetzen, dass .
Richtig. Das soll heißen, dass die Menge endlich ist. |
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| 06.12.2006, 12:21 | SilverBullet | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Hm hab mir den ZWS mal genauer angeschaut jedoch bekomm ich es nicht hin allein mit dem Satz zu begründen das die Funkion halt unendlich viele Werte im Intervall annimmt. Muss ich das mit Induktion machen und sagen wenn sie für 1/c einen wert annimmt dann auch für 1/(c+1) usw... ? Hoffe es geht ohne Induktion
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| 06.12.2006, 14:10 | jaxxon | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Also ich hab es ohne Induktion gemacht hab einfach gesagt das ein Punkt p existiert im Intervall [a,b] (folgt aus dem ZWS) und dann hab ich mir den neuen Intervall mit [a,p] angeschaut hier existiert nach dem ZWS wieder ein neues p´ usw... also nimmt die Funktion unendlich viele Werte an. Und da das nicht sein kann ist sie konstant |
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| 06.12.2006, 14:27 | Divergenz | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Hallo, man kann das Problem auch ganz anders angehen. Mit Hilfe der Stetigkeit, kann man für jede Stelle zeigen, dass die Funktion in einer beliebig kleinen Umgebung von konstant ist, denn jede Folge die gegen konvergiert hat konvergent Funktionswerte gegen . Da für die Funktionswerte nun nur endlich viele Zahlen in Frage kommen, müssen alle diese Funktionswertfolgen ab einem gewissen Punkt konstant sein (Stichwort -Definition der Folgenkonvergenz). Also ist die Funktion schon mal stückweise konstant, wegen der Stetigkeitsdefinition sogar auf abgeschlossenen Teilstücken. Nun kann man Argument an den Intervallgrenzen wiederholen, und man erhält die Konstantheit auf ganz I. |
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