Zz: O(n) bzw. U(n) Gruppen bzgl. Matrixmultiplikation

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gast_mathe Auf diesen Beitrag antworten »
Zz: O(n) bzw. U(n) Gruppen bzgl. Matrixmultiplikation
Hi,
ich habe ein Problem mit folgender Aufgabe:





Wir haben gezeigt: (mit der Konvention )

***

Jetzt sollen wir beweisen:

O(n), U(n) sind Gruppen mit der Matrixmultiplikation, und wir sollen prüfen, ob diese abelsch ist.

Gruppenaxiome:
i) a * (b * c) = (a * b) * c
ii) a * e = a
iii) a^(-1) * a = e

Schon mal vorweg: Reicht es nicht, mit dem bisher bewiesenem (***) zu sagen, dass es reicht, zu zeigen, dass U(n) mit der Matrixmultiplikation eine Gruppe ist?

Dann komme ich bei 1 nicht weiter, ich weiß nicht, wie ich genau da rangehen muss: Im LA Skript finde ich zwar was zur Matrixmultiplikation allgemein, aber das hilft mir hier nicht weiter..

Muss ich zeigen, dass (mit A,B,C in U(n) )


das wäre dann ja:



Und dann komme ich durch ähnliches tun von der rechten Seite in G1 auch dazu..

Wie gesagt, hier weiß ich keinen Rat.

ii) Sei e = I (Einheitsmatrix), dass müsste sie ja auch hier tun.

Muss ich dann noch zeigen, dass I^H = I^(-1) oder ist das sogar falsch?

iii) Hier habe ich keine Idee, wenn I tatsächlich mein Inverses wäre, dann müsste ich ja zeigen, dass A^H bzw. A^(-1) = I..
Mazze Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Muss ich zeigen, dass (mit A,B,C in U(n) )


Also, die Elemente deiner Mengen sind Matrizen, und die Verknüpfung ist die Multiplikation. Also musst Du



zeigen. Die Matrizenmultiplikation ist aber assoziativ und das steht garantiert bei euch im Script. Der Punkt ist trivial.

Zitat:
ii) Sei e = I (Einheitsmatrix), dass müsste sie ja auch hier tun.


Ja das tut sie.

Zitat:
Muss ich dann noch zeigen, dass I^H = I^(-1) oder ist das sogar falsch?


Ja das musst Du zeigen. Aber das ist auch trivial Augenzwinkern .

Zitat:
Hier habe ich keine Idee, wenn I tatsächlich mein Inverses wäre, dann müsste ich ja zeigen, dass A^H bzw. A^(-1) = I..


I ist nicht dein inverses sondern dein neutrales Element. Du musst jetzt für jede Matrix A aus deiner Menge eine Matrix B finden so dass gilt. Dieses B ist dann deine Inverse zu A.

(iv) Du musst die Abgeschlossenheit noch zeigen. Sprich, das Produkt zweier orthogonaler Matrizen soll wieder eine orthogonale Matrix sein.
gast_mathe Auf diesen Beitrag antworten »

Schon mal danke smile

Beim letzten Punkt habe ich mich tatsächlich vertan - gut, aber dieses B müsste dann ja auch A^(-1) sein, oder sehe ich das jetzt falsch?

iv) Da könnte ich mir höchstens sowas hier vorstellen..

A,B wie oben in U(n)



Hm.
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