Abgeschlossenheit/Offenheit zeigen bzw. widerlegen |
| 16.05.2011, 14:46 | Ravenlord | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| Abgeschlossenheit/Offenheit zeigen bzw. widerlegen folgende Aufgabe über Abgeschlossenheit/Offenheit bereitet mir irgendwie Probleme:
Meine Probleme rühren daher, dass ich einfach keine Idee habe, wie die Menge M aussieht. Ich vermute allerdings, dass M weder abgeschlossen, noch offen ist. Ob der Abschluss von M kompakt ist, weiß ich noch nicht. Wäre sehr nett, wenn ihr mir dabei helfen könntet.
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| 16.05.2011, 14:53 | René Gruber | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Dürfte richtig sein. Ergründe mal, warum du das vermutest, dann kommt dir vielleicht auch eine Idee des Nachweises.
Kompaktheit erfordert im insbesondere auch Beschränktheit. Ist beschränkt? |
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| 16.05.2011, 15:08 | Ravenlord | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Danke für Deine Antwort.
Ich vermute das, weil einersets echt größer sein muss als Null, aber beliebig nahe heran kommen kann, jedoch andererseits erreichen. Vielleicht könnte man zeigen, dass am linken Ende (0,3] immer eine Epsilonkugel existiert, sodass die Funktionswerte immer noch in M liegen und dass es am anderen Ende eben nicht der Fall ist. Ein wirklicher Ansatz mit dem ich arbeiten kann fehlt mir trotzdem. Zur Kompaktheit bzw. Beschränktheit mach ich mir noch Gedanken.
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| 16.05.2011, 15:20 | René Gruber | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Such dir einen Punkt am "rechten" Rand, d.h. einen mit , der gehört zu . Für den kannst du zeigen, dass es aber in jeder Umgebung dieses Punktes einen Punkt außerhalb von gibt - damit kann nicht offen sein. Analog kannst du einen Punkt am "linken" Rand mit nehmen, der gehört nicht zu . Zu dem kannst du aber eine Folge angeben, die in liegt - also ist nicht folgenabgeschlossen, was im gleichbedeutend mit nicht abgeschlossen ist. P.S.: Wenn du dir die Menge vorstellen willst: Für festes ist der Schnitt durch ein Kreisring mit dem inneren Radius und dem äußeren Radius , der innere Rand gehört nicht zu , der äußere dagegen schon. Für wachsen nun diese Radien unbeschränkt, während gleichzeitig gilt. |
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| 16.05.2011, 16:44 | Ravenlord | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Danke für deine Antwort, hat mir sehr weitergeholfen. Zu zeigen: M nicht abgeschlossen. Sei . Wähle nun die Folge . Diese Folge ist in M, denn: (Hier weiß ich nicht, ob man das so schreiben kann.) Aber: . Da die Folge gegen 0 konvergiert, ist 0 ein Häufungspunkt von M, der nicht in M enthalten ist. Das bedeutet, dass M nicht abgeschlossen ist. Zu zeigen: M nicht offen. Sei und . Betrachte nun Ich wähle für meine Überlegungen nun also die euklidische Norm. Da gewählt wurde, folgt daraus, dass nicht in M enthalten sein kann. Damit ist M nicht offen. Nun zur Überprüfung der Kompaktheit von . Wäre M beschränkt, so müsste gelten: Ich wähle mir die euklidische Norm. Das bedeutet folgende Ungleichungen müssten erfüllt sein: Aus (II) - (I) ergibt sich dann: Was ich jedoch daraus folgern kann, weiß ich noch nicht... habe noch ein paar Probleme mit dem Beschränktheitsbegriff im mehrdimensionalen Raum. Ich denke allerdings, dass M deswegen nicht beschränkt ist - zu jedem r > 0 kann man ein reelles angeben, sodass beliebig nahe an r² - 3 heran kommt. |
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