Funktionsfolge und Integration, punktweise Konvergenz

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terri Auf diesen Beitrag antworten »
Funktionsfolge und Integration, punktweise Konvergenz
Hi,

hier eine wundervolle Aufgabe:

Sei mit
für
für


a) Zeigen Sie, dass die Folge auf [0,1] punktweise gegen eine stetige Funktion f konvergiert.
b) Bestimmen sie und
c) Warum ist das Theorem das majorisierten Konvergenz nicht anwendbar.

Meine Idee:

Anschaulich ist mir das ganze noch nicht wirklich klar: Bei x=0 ist die Funktionsfolge immer 0, dann bei scheint sie für n gegen unendlich auch gegen unendlich zu gehen, für von obend kommend scheint der Grenzwert an dieser Stelle aber gegen zu gehen., und bei ist die Funktion dann Null.

Irgendwie ist mir völlig unklar, gegen welche STETIGE Funktion diese ganze Konstruktion konvergieren soll.

zu b) siehts schon etwas besser aus - wenn man das Integral über die Folge zerlegt in die einzelnen Intervalle, ergibt sich leicht das
, also ist auch der Grenzwert 0,5.

Den Aufgabenteil c würde ich erst diskutieren, wenn überhaupt die passende Funktion gefunden ist.

Da meine Kommilitonen auch keine wirkliche Idee haben, wäre nicht nur ich über Hilfe und Tipps dankbar.
Cel Auf diesen Beitrag antworten »

Moin,

welche Intervalle kommen in den drei Fällen jeweils heraus, wenn du n gegen Unendlich schickst? Das ist der Schlüssel zum Erfolg.
terri Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn ich n gegen unendlich schicke, werden beide Integrale beliebig klein, damit wäre die gesuchte stetige Funktion f(x)=0

Demzufolge würde gelten, damit wären die beiden Integrale unterschiedlich.

Das Theorem der majorisierten Konvergenz kann man nicht anwenden, weil auf [0,1] nicht gilt? (g soll die Majorante sein).

Wenn dem so wäre, ist die Aufgabe ja relativ einfach.
Cel Auf diesen Beitrag antworten »

Ich sprach nicht von den Integralen, sondern von den Intervallen in der Definition der Funktionenfolge. Ich möchte dich also noch in die richtige Richtung der Grenzfunktion schubsen. Augenzwinkern

Edit: Die Integrale sind aber wirklich unterschiedlich, stimmt.
terri Auf diesen Beitrag antworten »

ich befürchte bei meiner masse benötigt es einem sehr kräftigen Stoß

Ich habe schon überlegt, dass die Funktion im ersten Intervall offensichtlich immer am Intervall-ende bei am größten ist, als Funktionswert ergibt sich und geht damit gegen unendlich, gleichzeitig näher sich diese Stelle auch immer mehr der Stelle x=0 an. Dort muss der Funktionswert aber 0 sein, weil 0*irgendwas = 0.

Damit sehe ich irgendwie nicht, wie f stetig sein kann.
Cel Auf diesen Beitrag antworten »

OK, dann hole ich mal aus. Augenzwinkern

Schau dir mal die drei Intervalle an, die in der Definition genutzt werden:



Lass jetzt mal nun n gegen Unendlich laufen, welche Intervalle stehen dann da?
 
 
terri Auf diesen Beitrag antworten »

[0,0], (0,0], (0,1] ?

Sieht nicht gerade so aus, als wäre das mathematisch exakt.
Cel Auf diesen Beitrag antworten »

Exakt, na ja, vielleicht ein wenig komisch aufgeschrieben. Jedenfalls nicht falsch.

Welche Zahlen sind denn kleiner gleich Null und gleichzeitig größer gleich Null?

Ergo: [0,0] = ?

Welche Zahl ist sowohl echt größer als Null und gleichzeitig kleiner gleich Null?

Ergo: (0,0] = ?

Und (0,1] ist gut, ne? Augenzwinkern
terri Auf diesen Beitrag antworten »




Demnach würde sich das dritte Intervall über alles erstrecken, außer auf den Punkt Null, und dort ist die Funktion sowieso Null.

Also hatte ich mit f(x)=0 recht, jetzt bin ich mir aber sicher! Und so kann ich das formal auch einigermaßen elegant formulieren.
Cel Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, wunderbar!

Fehlt nur noch die majorisierte Konvergenz. Guck dir mal den Wiki-Eintrag dazu an, dort gibt es ein ähnliches Beispiel.
terri Auf diesen Beitrag antworten »

die majorisierte Konvergenz habe ich grade selber sehr gut hinbekommen:

Da gilt, muss
gelten.

Und da wir in der vorlesung gezeigt hatten, das konvergiert, kann g nicht integrierbar auf [0,1] sein und somit sind die Vorrausetzungen nicht erfüllt.

Dankeschön Wink

Ist das eigentlich eine "Standardaufgabe", oder sieht man das später einfach so?
Cel Auf diesen Beitrag antworten »

Dein angegebenes Integral konvergiert nicht, deine Argumentation zeigt auch, dass du eigentlich divergieren meinst.

Woher kommt denn nun 1/(2x)? Wenn schon, müsste g >= n sein, würde ich sagen.

Aber n divergiert für n gegen Unendlich, so dass das Ergebnis das gleiche ist.

So etwas ist eigentlich eine Standardaufgabe, aber sofort muss man die Lösung trotzdem nicht sehen. Kommt mit der Zeit. Augenzwinkern
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