Beweis Supremum offenes Intervall |
| 03.06.2011, 15:00 | Pascal95 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| Beweis Supremum offenes Intervall wie kann man zeigen, dass ist? Eigentlich ist es ja offensichtlich, dass die "kleinste obere Schranke" ist, und es ist im Intervall nicht enthalten. Man kann für auch schreiben: . Dies könnte man nun mit der Definition des Supremums vergleichen und man sieht, dass tatsächlich das Supremum ist (?) Aber reicht das so? Vielen Dank! |
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| 03.06.2011, 15:12 | tmo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Der Beweis verläuft in 2 Schritten: 1. Man zeigt, dass x obere Schranke ist. D.h. man wählt sich ein Element aus der Menge und zeigt, dass es kleiner als x ist. 2. Man zeigt, dass x kleinste obere Schranke ist. Dazu wählt man eine Zahl y<x und gibt dann eine Zahl an, die größer ist als y, aber noch in der Menge liegt. Damit ist gezeigt, dass dieses y keine obere Schranke ist. Und da es bzgl. der Bedingung y<x beliebig war, folgt die Behauptung. |
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| 03.06.2011, 15:19 | Pascal95 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ok, danke für die Antwort. zu 1)
Das müsste durch die Mengendefinition eigentlich schon geschehen sein. (?) |
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| 03.06.2011, 15:29 | tmo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ja eigentlich schon. Man kann zur Klärung sowas wie: "Sei . Dann ist nach Definition dieser Menge , also ist x obere Schranke." schreiben. Das ist ja quasi so elementar, dass eigentlich gar nicht viel zu zeigen ist. Deswegen tut man sich ja so schwer damit, es zu beweisen. So Sachen wie "Offensichtlich ist x obere Schranke" gehen halt erst, wenn man mal im 2. Semester angekommen ist. Aber wenn es für dich offensichtlich ist, dann ist es vollkommen ok. Zumal du das ja (schließe ich jetzt aus deinem Alter) wahrscheinlich für dich selbst machst und nicht für andere. |
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| 03.06.2011, 15:32 | Pascal95 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Das hast du völlig richtig bemerkt.
zu 2)
Dann müsste doch noch in der Menge liegen und damit ist gezeigt, dass es eine größere Schranke als gibt (?) |
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| 03.06.2011, 15:36 | tmo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Zum grünen: Das ist genau richtig. Wenn man es genau nimmt, müsste man eigentlich nehmen, denn sonst könnte ja y sogar so klein sein, dass der Mittelwert von x und y gar nicht mehr in der Menge liegt. Zum Roten: Das ist nicht ganz richtig. Damit ist gezeigt, dass y keine obere Schranke ist. Und weil y irgendeine Zahl kleiner als x war, ist x also die kleinste obere Schranke. |
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| 03.06.2011, 15:44 | Pascal95 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Aha, jetzt ist es klar. Aber wie zeigt man, dass in dem Intervall liegt? Man hat ja nur gezeigt, dass obere Schranke ist und man hat ein gewählt. Aber ist ja auch obere Schranke und dann würde nicht einfach gelten, dass noch im Intervall liegt. (es wäre zu groß, wenn man y nur groß genug wählt) |
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| 03.06.2011, 15:54 | tmo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Dazu sind doch auch nur 2 Dinge zu zeigen: 1. (Was klar ist, wenn wir noch das Maximum von dieser Zahl und a nehmen) 2. (Was eigentlich auch klar ist, weil y<x) Und x+10 interessiert uns gar nicht, denn das ist doch nur eine größere Schranke als x. Dass es solche gibt ist ja klar. Schließlich sind die reellen Zahlen unbeschränkt. |
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| 03.06.2011, 16:01 | Pascal95 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Aha, danke
Jetzt aber sollte alles klar sein. Man wählt also und es ist in dem Intervall , weil es mindestens ist durch die Verwendung des Maximums und auch kleiner als , weil und so der Mittelwert auch kleiner als ist. So ist also tatsächlich die kleinste obere Schranke, weil es obere Schranke ist und jedes nicht obere Schranke ist, weil man dann immer noch ein finden könnte, dass größer als die vermeintlich "größte" obere Schranke ist und auch noch im Intervall enthalten ist und somit ist keine obere Schranke. Vielen Dank für deine Hilfe. |
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