Verteilungsdichte bestimmen - Seite 2

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René Gruber Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, genau. Und wenn man über diesen Bereich integriert, dann ist das doch .

Eine endliche Integrationsobergrenze , also , hätte ich doch durch kenntlich gemacht. Jedenfalls ist < oder < bei den endlichen Integrationsgrenzen doch nun völlig wurst - wenn dir das nicht klar ist, dann hast du aber überhaupt nichts vom Integral verstanden. Aber zu schreiben für den Integrationsbereich ist horrender Blödsinn: Die Integrandenfunktion ist auf definiert, und gehört nicht zu .

Und jetzt denk mal ein bisschen nach, und wiederhole die grundlegenden Dinge der Analysis, bevor du mit deinen Unterstellungen fortfährst.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Ich wundere mich ein wenig über die Prioritätensetzung. Die Formel

Zitat:
Original von René Gruber
Im Fall , und mehr brauchen wir im folgenden ja auch gar nicht, heißt das

.

steht da, die könnte man jetzt vereinfachen und zügig zur gesuchten Wahrscheinlichkeitsberechnung



übergehen. Aber auf diesem Gebiet geschieht nichts, sehr merkwürdig. Stattdessen wird die Zeit vertrödelt mit einer merkwürdigen, ohne Not vom Zaun gebrochenen Diskussion über die obere Integrationsgrenze. verwirrt
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Entschuldige meine Nachfrage, aber man soll doch gar keine Wahrscheinlichkeit berechnen, sondern die Verteilungsdichte und wurde das nicht gemacht?
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Möglich, dass man bei der (Über-)Länge des Threads den Überblick verliert, aber es geht ja wohl bei

Zitat:
Original von René Gruber


um die Verteilung von , und nicht um die von . Letztere war ja nur ein Hilfsmittel.
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Verstehe das Problem nicht.

Gesucht ist die Verteilungsdichte von X/(X+Y).

Und hat man die denn jetzt nicht berechnet, indem man das ganze Problem auf die Faltung von und zurückgeführt hat?
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Erstaunt1
 
 
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Wie darf ich diesen Smiley deuten?
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Ich sehe weit und breit noch keine Dichte von , sondern nur etwas Halbfertiges auf dem Weg dahin. An sich habe ich das in zwei Beiträgen mehr als deutlich gemacht. Wieso du so dran vorbeiredest und das gar nicht zur Kenntnis nimmst, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Allerdings verstehe ich nun Renés Reaktion besser.
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »



Du meinst, ich muss jetzt die rechte Seite berechnen, mit der Verteilungsfunktion für und dann habe ich die linke Seite.

Und daraus kann man dann die Dichte von Z berechnen?


Ist das so gemeint?
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Ja.
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von HAL 9000

Zitat:
Original von René Gruber
Im Fall , und mehr brauchen wir im folgenden ja auch gar nicht, heißt das

.

steht da, die könnte man jetzt vereinfachen und zügig zur gesuchten Wahrscheinlichkeitsberechnung



Vereinfachen



Zitat:




übergehen.


Da habe ich dann:



Wie kann man weiterrechnen bzw. stimmt das bis zu diesem Punkt?
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Dennis2010
Vereinfachen


Na da geht aber deutlich mehr! Mal im Integranden sauber sortiert, was konstant (also nicht von der Integrationsvariablen abhängig) ist und was nicht, ergibt sich ein simples Integral vom Typ



mit (bzgl. ) konstanten Parametern . Und das kann man ja wohl konkret ausrechnen.
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Hab' versucht, das auszuführen und komme beim Integranden auf:

HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Weiter, weiter, weiter, ...

Zitat:
Original von HAL 9000
Mal im Integranden sauber sortiert, was konstant (also nicht von der Integrationsvariablen abhängig) ist und was nicht

Du bewegst dich immer nur Millimeter, wo ich eigentlich mal auf einen richtigen Schritt hoffe. unglücklich
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Das weiß ich. Ich erkenne aber nicht, wie ich da weiter "sortieren" kann. Deswegen frage ich ja nach.
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Ah! Ich glaube, Du meinst dieses hier:



Den ersten Faktor kann man dann vor das Integral ziehen.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Na, es wird doch.
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Dann wäre ich also angelangt bei:




Wieder eine Frage, mit der ich mich wieder aufs Glatteis begebe:

Du sagtest, man könne dieses Integral nun konkret ausrechnen.

Ich möchte das versuchen jetzt hier ein bisschen abzukürzen.

Bleibt dann von diesem ganzen Ausdruck am Ende noch

übrig, sodass man


rechnet?
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Na, das war dann doch mal ein Schritt. Freude
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Das ist jetzt .

Und jetzt muss ich noch hiervon die Dichte bestimmen. Dann habe ich die Dichte von Z.

Die Dichte erhält man doch immer durch Differenzieren. Bzw. die Dichte ist ja das, was unterm Integral steht.

Ist dann die gesuchte Dichte

?


[Hoffentlich ist das jetzt nicht wieder ein Rück-Schritt.]
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Jetzt verwechselst du aber die Bedeutung von und . Nein, rechne auch noch



richtig aus, ist doch wieder so ein einfaches Exponentialintegral.
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Kommt da heraus?

Nee, das kann doch nicht sein.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Doch, so ist es - verblüffend, nicht wahr? Du solltest natürlich ganz an den Anfang zurückblicken und realisieren, dass diese ganzen Umformungen nur für getätigt wurden. Was ja auch ausreicht, denn wenn man genau drüber nachdenkt, kann die Zufallsgröße aufgrund der Positivität von X und Y auch nur Werte aus dem Intervall annehmen.

Die Verteilung mit der Verteilungsfunktion für kann man natürlich auch nennen ... na, wie?
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Doofe Frage:

Was ist dann die gesuchte Dichteverteilung, wenn ist?

?
Oder ?
Irgendwie irritiert mich das.. geschockt



Ich weiß nicht, wie man diese Verteilung auch nennen kann...
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Na das ist die stetige Gleichverteilung auf , dort mit konstanter Dichte . Also das, was einem auch die Zufallszahlengeneratoren liefern. Augenzwinkern
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Also das Resultat finde ich jetzt wirklich erstaunlich.

Aber die Aufgabe ist ENDLICH gelöst!


Ich weiß gar nicht, wie ich Dir danken kann.

Ich bedanke mich aber natürlich auch nochmal bei Réné Gruber, den ich leider irre gemacht habe.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Ich möchte auch betonen, dass diese Aufgabe über den Transformationssatz wirklich sehr viel schneller gelöst werden kann. Aber leider kennst du den ja nicht.
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Da hätte ich nochmal die Bitte, dass Du mir vielleicht einfach einen Link zu dem gibst.
Ich bin ja jetzt schon neugierig.



Ich stelle auch keine weiteren Fragen dazu, keine Sorge. Augenzwinkern

Ich möchte nur gerne mal sehen, was uns alles nicht beigebracht wird.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Der Satz ist aus der mehrdimensionalen Analysis wohlbekannt. Eine maßgeschneiderte Erklärung, wie das auf die Stochastik mehrdimensionaler stetiger Zufallsgrößen anzuwenden ist, ist schwierig zu finden. Vielleich gibt die Erklärung in der englischen Wikipedia einen Eindruck davon

http://en.wikipedia.org/wiki/Integration..._in_probability

wirklich ausführlich ist das natürlich dort nicht, weil ohne Beispielrechnung.
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Ich würde gerne jetzt im Nachhinein doch nochmal gerne das mit dem Transformationssatz versuchen zu lösen. Wir hatte das zwar, wie gesagt, nicht, aber es kann ja nicht schaden, es zu versuchen.

Wenn ich das korrekt begriffen habe, geht man jetzt so vor. Bitte entschuldigt eventuelle Fehler, das ist alles totales Neuland.

Man nehme eine bijektive Abbildung , die folgendermaßen abbildet:

, wobei

Dann ist .

Außerdem ist

und davon die Determinanten ist doch .

Man kommt dann nach der Transformationformel für Dichten auf:



Damit man dann bekommt muss man jedefalls über die zweite Koordinate ausintegrieren (das ist dann die Randverteilung, habe ich gelernt):



Und da X und Y unabhängig sind, wird das dann sein:




Da sind mit großer Sicherheit viele Formfehler drin.

Hat vllt jemand Lust und Zeit, die zu korrigieren oder mir zu sagen, wie ich sie korrigieren kann.

Und wie kann man dann weiterrechnen - schließlich muss ja hier das gleiche Ergebnis am Ende herauskommen und das würde ich sehr gerne sehen.
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