Einschränkungen

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Kunzi Auf diesen Beitrag antworten »
Einschränkungen
Hallo,

tut mir leid, dass ich im moment etwas viele Fragen habe, aber die Stat. Klausur steht an.

In unserer Stat-Vorlesung wurden ziemlich viele Dinge eingeschränkt, und ich finde keine Gründe:

1. Warum kann man nur Verteilungsfunktionen von ordinal oder metrisch skalierten Variablen bilden (bei nominalen hätte man das ganze halt ohne vorgegebne Reihenfolge und größer kleiner interpretation, aber möglich wärs)?

2. Warum kann man nur metrisch skalierte Variablen klassieren?

3. Warum schliesst ordinalität und nominalität einer Variable stetigkeit aus? Ich kenne (zumindest bei ordinalität) auch stetige Variablen.

4. Liege ich der Annahme richtig, dass eine Häufigkeitsverteilung bei einer stetigen Variable recht wenig sinn macht und deshlab nicht angewandt wird, theoretisch aber möglich ist?

Vielen Dank

Kunzi
Mazze Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Warum kann man nur Verteilungsfunktionen von ordinal oder metrisch skalierten Variablen bilden


Die Verteilungsfunktion einer Zufallsvariablen X ist Definiert durch :



und jetzt versuch mal für nominale Merkmale auszuwerten. Etwa Geschlecht, wann ist man kleiner als männlich? Man kann natürlich eine Verteilung angeben, aber keine Verteilungsfunktion. Bei ordinalen Merkmalen hat man zumindest eine Ordnung.

Zitat:
2. Warum kann man nur metrisch skalierte Variablen klassieren?


Im Prinzip sind Nominale /Ordinale Merkmale schon vollständig klassiert. Wieder obiges Beispiel, versuche Männlich/Weiblich weiter in Klassen einzuteilen und dann die Stichproben zuzuordnen. Geht nicht, dazu müsste man mehr Informationen in die Stichprobe mit aufnehmen, wie etwa das Alter. Das Alter ist dann aber wieder metrisch messbar.

Zitat:
Ich kenne (zumindest bei ordinalität) auch stetige Variablen.


Beispiel bitte. Siehe auch hier

Zitat:
4. Liege ich der Annahme richtig, dass eine Häufigkeitsverteilung bei einer stetigen Variable recht wenig sinn macht und deshlab nicht angewandt wird, theoretisch aber möglich ist?


Wenn man die Klassen geeignet wählt ist das kein Problem. Man hat halt dann immer Bereiche statt exakte Klassen. Etwa Normalverteilung mit den Klassen
Kunzi Auf diesen Beitrag antworten »

vielen Dank für die sehr guten Antworten,
ein Besipiel für ordnial-stetigkeit gibt es in der Mikroökonomie.
Dort ist der Nutzen stetig aber ordinal.

LG Kunzi
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