Grenzen bei Faltung von Verteilungsdichten

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Stud-entin Auf diesen Beitrag antworten »
Grenzen bei Faltung von Verteilungsdichten
Hallo!

Ich soll die Verteilungsdichten vonberechnen, wobei die Zufallsvariablen unabhängig und gleichverteilt auf [-1,1] sind.

Der Träger und die Anwendung der Formel sind mir noch klar:
für u aus [-2,2] gilt:





für -2<u<=0
für -2<u<=0



Genau hier komm ich nicht weiter. Wie weiß ich, wie ich die Grenzen vom Integral bzw. von u wählen muss? verwirrt

Danke im Voraus
Huggy Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Grenzen bei Faltung von Verteilungsdichten
Zitat:
Original von Stud-entin

Wie du hier die rechte Seite gemeint hast, ist mir unklar. aber das macht nichts. Die beiden nächsten Zeilen sind richtig.

Zitat:


für -2<u<=0

Es fehlt also nur der Bereich 0 < u <= 2. Den man bekommt doch analog zu dem Bereich u <= 0.

Aus hat man und aus bekommt man , also . Daraus ergibt sich für die untere Grenze min und die obere Grenze max des Bereichs, in dem der Integrand > 0 ist:

und

Nun kann man sich die Grenzen als Funktion von u daraus rechnerisch bestimmen, aber oft denkt das Auge leichter und besser als das Gehirn. Mach dir also eine u-y Skizze und trage alle potentiellen Grenzen ein. Daraus sieht man sofort min und max als Funktion von u.
Stud-entin Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Grenzen bei Faltung von Verteilungsdichten
Danke für die Antwort!

Ok, mit dieser Anleitung komm ich auf die Grenzen u-1 bzw 1.

Nur woher weiß ich, dass y bzw u-y in [-1,1] liegen und wie finde ich heraus, wie ich die Grenzen für u also einmal
-2<u<0 und dann
0<=u<2 wähle.

Im nächsten Schritt soll ich die Faltung ja dann für 3 Zufallsvariablen aus [-1,1] machen und bekomm dem nach auch 3 Integrale am Schluss.

hier wären die Grenzen für u lt. Lösung:
-3<=u<=-1
-1<u<1
1<=u<3.

Hat das einen bestimmten Grund, dass die überhaupt nicht mit den vorigen übereinstimmen?
Huggy Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Grenzen bei Faltung von Verteilungsdichten
Zitat:
Original von Stud-entin
Nur woher weiß ich, dass y bzw u-y in [-1,1] liegen

Na, in der Aufgabe steht doch, dass und in [-1, 1] gleichverteilt sind. Also sind ihre Dichten außerhalb dieses Intervalls 0.

Zitat:
und wie finde ich heraus, wie ich die Grenzen für u also einmal
-2<u<0 und dann
0<=u<2 wähle.

Ich wiederhole, am einfachsten siehst du es an einer Skizze. Bei u = 0 wechselt die untere Grenze von -1 auf -1+u. Was man natürlich auch arithmetisch sieht, weil für u > 0 ja -1 + u > -1 ist, währen für u < 0 -1 > -1 +u gilt.. Analog ist es bei der oberen Grenze.

Zitat:
hier wären die Grenzen für u lt. Lösung:
-3<=u<=-1
-1<u<1
1<=u<3.

Hat das einen bestimmten Grund, dass die überhaupt nicht mit den vorigen übereinstimmen?

Einfach das Verfahren noch mal durchziehen. Die Details ergeben sich dann von allein. Dass der Gesamtbereich jetzt [-3, 3] ist, sollte klar sein.
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