Laplace-Rücktransformation mittels Faltungssatz

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Hilfesuchender777 Auf diesen Beitrag antworten »
Laplace-Rücktransformation mittels Faltungssatz
Ich habe folgende Funktion im Spektralbereich gegeben:



Das Ganze soll mittels des Faltungssatzes rücktransformiert werden.

Frage: Ich sehe nicht, wie mir der Faltungssatz hier weiterhilft.

Faltungssatz (für Laplacetrafo):

Ich sehe nicht mal die Ansatzmöglichkeit. verwirrt
Hilfesuchender777 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Laplace-Rücktransformation mittels Faltungssatz
Zitat:
Original von Hilfesuchender777

Faltungssatz (für Laplacetrafo):


Hier habe ich mich übrigens vertippt. Es muss heißen:

Faltungssatz (für Laplacetrafo):

Laplace-Transformation natürlich, nicht Fourier.
Q-fLaDeN Auf diesen Beitrag antworten »



Nun kannst du beide Faktoren einzeln rücktransformieren, und diese anschließend falten.
Hilfesuchender777 Auf diesen Beitrag antworten »

Ist das "Sternchen" bei der Faltung denn wirklich als "Malzeichen" zu verstehen? Die einzelnen Faktoren rücktransformiert sind ja einfach nur sin(t). Muss ich dann jetzt einfach laplacetransformieren?
Hilfesuchender777 Auf diesen Beitrag antworten »

Hat sich erledigt. Ich sehe jetzt erst, wie die Faltung überhaupt definiert ist. Blödes Skript. Haut erst den Faltungssatz für Laplacetransformationen hin, nur um 5 Seiten später überhaupt hinzuschreiben, was eine Faltung ist. verwirrt
Ben_Ben1986 Auf diesen Beitrag antworten »
Faltungssatz
Hey Leute,
ich schreib am Mittwoch Klausur in Mathe 2 - mit ein Thema is
die Laplace Transformation insbesondere die Anwendung des Faltungssatzes...
Ich kapier so im groben wies geht und kann au ne Differentialgleichung mit Laplace lösen....
Bis dann der Faltungssatz kommt...^^

Kann mir hier irgendwer weiterhelfen betreff Faltungsintegral und so??
Ich hab extreme Probleme in puncto "was mach ich mit den zwei funktionen (f1(t),f2(t))"
und warum steht da plötzlich n u??
es verwirrt mich etwas..
vielen dank euch allen ma smile
 
 
Q-fLaDeN Auf diesen Beitrag antworten »

Bitte beschreibe genau wo dein Problem liegt.

Die Faltung ist definiert als



Da könnte jetzt genauso stehen



das u hat also keine spezielle Bedeutung, es ist einfach die Variable über die integriert wird.

Die Faltung f(t) * g(t) gibt dann eben genau diejenige Funktion an, die im Zeitbereich entsteht, wenn man das Ergebnis der Multiplikation der beiden transformierten, rücktransformiert.
Also , dann ist
Ben_Ben123 Auf diesen Beitrag antworten »

Mein Problem liegt darin, dass ich nicht weiß was wo bzw wie einzusetzen ist und
wie dann damit weiterverfahren wird...
Beispiel:
y'+3y=-cos(t) y(0) sei 5

Ich transformiere dies in den Bildbereich und erhalte
(bitte korrigieren, falls falsch) :

Y(s)=s/(s²+1²(s+3))+5/(s+3)

Durch Zerlegen in ein Produkt sieht das dann wie folgt aus:

Y(s) = s/(s²+1²)*1/(s+3)+5/(s+3)

Rot hervorgehoben die zwei Brueche die zu falten sind, richtig??
einmal ergibt sich dann nach TraFoTabelle
f1(t) = -cos(t) sowie f2(t)=e(¯³t) sowie den Rest der Gleichung mit +5e(¯³t)
wie setze ich das nun ins Faltungsintegral ein und wie komme ich zum endergebnis??
wenn man mir diese vorgehensweise ein zwei mal ausführlich idiotensicher vorrechnen
könnte würd ichs bestimmt raffen ^^ smile
Danke mal für die schnelle antwort
Ben_Ben123 Auf diesen Beitrag antworten »

Gibts da im Internet irgendwo aufgaben zu mit musterlösungen (ausführlich...)??
hab gesucht aber nur aufgaben ohne lsg gefunden unglücklich
es geht mir nur ums anwenden des faltungssatz, den rest hab ich, so glaube ich begriffen :P
Q-fLaDeN Auf diesen Beitrag antworten »

Du hast beim Y(s) das "minus" vom Kosinus vergessen, in der Faltung stehts aber wieder mit drin, daher denke ich das war ein Tippfehler deinerseits.

Sonst ist das soweit auch richtig.

Nun musst du also berechnen



dabei ist und

Nun nochmal die Definition:



ist in unserem Fall und

eingesetzt ergibt das also



Das verbleibende Integral kannst du dann mittels Integraltafel o.Ä. berechnen.



\Edit: Noch als Hinweis, du kannst beim Falten natürlich auch

und wählen (die Faltung ist kommutativ), das wäre hier aber ungeschickt, da das entstehende Integral dann schwerer zu lösen ist.
Ben_Ben123 Auf diesen Beitrag antworten »

Warum wird da -e^(-3t) vor das Integral gezogen und das t hinterm Integral verschwindet??
Wennd mir das nu noch erklären kannst bzw die Regel oder Gesetzmässigkeit
die da dahinter steckt dann wär ich dir sehr zu Dank verpflichtet *g*
Ja, ich geb zu mir mangelts mathematisch gesehn an Grundkenntnissen *schäm*
Gott
Vielen Dank großer Häuptling der Mathematik
Q-fLaDeN Auf diesen Beitrag antworten »

Es gilt



daher also



Da der Faktor nicht von , also der Variable über die integriert wird, abhängt, kann man ihn vors Integral ziehen.

Das minus vor diesem Faktor stammt von , wurde also auch mit vors Integral gezogen.
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