Tschebyschev-Ungleichung für Münzwurfexperiment

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Toxman Auf diesen Beitrag antworten »
Tschebyschev-Ungleichung für Münzwurfexperiment
Wie auch in den letzten Wochenenden bin ich an meinem Sto-Zettel.
Meine erste Frage heute dreht sich um die Tschebychef-Ungleichung:

Genauer soll ich berechnen und abschätzen, wie wahrscheinlich es ist, bei 50maligem Werfen einer Münze weniger als 20 (oder mehr als 30) mal Kopf zu werfen.
Erstmal sollte E(X)=25 sein, da die Münze ideal sein soll und ich 50Mal werfe. Aus meinem Skript habe ich, dass Var(X)=npq=50/4=12.5 ist.
Wenn ich die Ungleichung oben richig lese, heisst sie doch 'Die Wahrscheinlcihkeit, dass sich das Ergebniss um mehr als epsilon vom Erwartungswert unterscheidet ist kleiner gleich var(x)/e^2' Damit müsse hier Epsilon bei 5 liegen.
Damit komme ich dann als rechte Seite der Ungleichung auf 12,5/25=0.5.
Wenn ich an das exakte Ergebniss will, rechne ich
Ist die Ungleichung wirklich so schlecht in diesem Fall, oder habe ich mich irgendwo verrechnet?
AD Auf diesen Beitrag antworten »

Ich hab jetzt nicht nachgerechnet, aber generell ist die Tschebyschew-Ungleichung wirklich sehr "grob" (üblichere Bezeichnung als "schlecht"). Der Hauptanwendungsfall dieser Ungleichung liegt ja auch eher in Beweisen von Aussagen über Zufallsgrößen, deren Verteilung man nicht kennt.

Für konkrete Wkt-Berechnungen (nicht -Abschätzungen) für Zufallsgrößen, deren Verteilung man kennt, ist die Tschebyschew-Ungleichung gänzlich ungeeignet. Mir ist aber auch schon zu Ohren gekommen, dass man derlei Unsinn in der Schule so vermittelt.
Toxman Auf diesen Beitrag antworten »

Gut, das beruhigt etwas. Ich rechne dann mal weiter und melde mich, sobald ich wieder was fertig habe.

Danke
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