Charakteristisches Polynom berechnen - ich werd bekloppt

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Viktor Z. Auf diesen Beitrag antworten »
Charakteristisches Polynom berechnen - ich werd bekloppt
Moin Leute,

ich versuche gerade verzweifelt das charakteristische Polynom der folgenden Matrix zu berechnen:



Ich rechne:



Es sollte aber:



rauskommen.

Sieht jemand den Fehler???

thx 4 help
chrizke Auf diesen Beitrag antworten »

Das ist so gesehen ja nicht falsch.
Deine Lösung unterscheidet sich von der vorgegebenen ja nur um Multiplikation mit -1. Und das ist zur Nullstellenberechnung ja völlig irrelevant.

Wie man auf die andere Lösung kommt:

Du hast gerechnet



Wenn du nun aber die Differenz in der Determinante vertauschst, erhältst du:




Normalerweise berechnet man das char. Poly auch über
ist aber wie schon gesagt, völlig egal bei der Eigenwertberechnung.
tmo Auf diesen Beitrag antworten »

Dazu mal eine kleine Anmerkung:

Zitat:
Original von chrizke
Normalerweise berechnet man das char. Poly auch über


In der Tat ist das sehr gebräuchlich. Das wundert mich aber sehr, denn eigentlich spricht alles für

Damit erzwingt man, dass das charakteristische Polynom normiert ist und alles ist viel schöner. Das Minimalpolynom ist ja auch das eindeutige normierte Polynom, dass den Kern des Einsetzhomomorphismus erzeugt.

Warum sollte man das char. Polynom also nicht zwangsweise normieren?

Schließlich hat man dann erst überhaupt die Chance, dass man unter Umständen sogar erhält.

Irgendwelche Erklärungen hierzu?
chrizke Auf diesen Beitrag antworten »

Das ist schon richtig was du sagst. Eine vernünftige Erklärung habe ich dafür allerdings nicht.

Das Erzwingen ist allerdings nur dann nötig, wenn die Matrix eine ungerade Zeilen/Spalten Anzahl hat.
Im anderen Fall ist es ja egal.
Ich kann mir vorstellen, dass es oft anders rum gelehrt wird, da man da nicht so schnell ein Minus vergessen kann, wodurch es zu Fehlern kommt.
Ist aber wie gesagt nur eine Vermutung.
gonnabphd Auf diesen Beitrag antworten »

@tmo: Ich würde mal behaupten, dass die üblichere Version auch die natürlichere ist, wenn man sich an die Herleitung erinnert.

Man sucht Lösungen von bzw. . Daraus schliesst man, dass die Eigenwerte genau die Nullstellen von sind.

Ausserdem gibt es in den Aufgaben für gewöhnlich ein Bias, dass Einträge in Matrizen eher nichtnegativ sind. Das führt dazu, dass man viel mehr (-1)-en rumjonglieren muss, wenn man's so wie du machen will.

(Natürlich könnte man bei der Herleitung oben auch die linke Seite von der rechten abziehen, aber letztlich ist es ja eh' alles schnuppe Augenzwinkern )
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