Arzela - Ascoli

Neue Frage »

Felix Auf diesen Beitrag antworten »
Arzela - Ascoli
Ich hab verschiedenste Versionen des Arzela-Ascoli Theorems gesehen und viele machen mMn seltsame Voraussetzungen. z.B. :

Sei ein kompakter topolpgischer Raum und ein metrischer Vektorraum(!). (+ gleichgradig stetig, punktweise relativ kompakt)

Kann man die Voraussetzung mit dem VR nicht weglassen???

Folgender Beweis: Sei , zu jedem findet man so dass auf diesen Umgebungen gleichgradige Stetigkeit (bez. x) mit herrscht. Man findet dann eine endliche Teilüberdeckung und dazugehörige Punkte . Nun findet man, wegen punktweise relativ kompakt endlich viele Funktionen , sodass diese für alle eine - Überdeckung bilden (also für alle gilt mit einem ).

Diese Familie ist dann wegen der Dreicksungleichung und der gleichgradigen Stetigkeit eine - Überdeckung der Funktionenfamilie.

Umkehrung: Aus relativ kompakt folgt punktweise relativ kompakt, die gleichgradige Stetigkeit folgt auch wie üblich, in dem man eine endliche - Überdeckung der Funktionenfamilie wählt und dann Dreiecksungleichung anwendet.

Ist ein Fehler in dieser Argumentation ?
gonnabphd Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Ist ein Fehler in dieser Argumentation ?


Ich denke nicht, nein. Die Aussage ist jedenfalls für metrisches Y richtig.

Es gibt wirklich verschiedenste Versionen dieses Satzes mit variierenden Voraussetzungen (z.B. kann man noch Kompaktheit durch lokale Kompaktheit ersetzen).
Felix Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Ich denke nicht, nein. Die Aussage ist jedenfalls für metrisches Y richtig.


Danke, dass du darüber geschaut hast, man selbst übersieht schnell mal irgendeine Kleinigkeit .

Vielleicht kannst du dir ja auch folgendes Argument anschauen:

Es geht um eine Version des Arzela-Ascoli mit lokal glm. Konvergenz.Man hat also eine Teilmenge von Funktionen in mit einer Metrik, die lokal glm. Konvergenz erzeugt, wobei wieder metrischer Raum ist. Ansonsten sind die Voraussetzungen gleich.

Nun betrachte ich eine aufsteigende Folge von kompakten Mengen deren Vereinigung ganz ist (z.B. Kreisscheiben). Die Einschränkung der Funktionenfamilie auf eine dieser Mengen ist relativkompakt. Zu einer Folge und jedem , gibt es also eine Konvergente Teilfolge. Nun bilde ich sukzessive Teilfolgen von Teilfolgen (so das ich im nten Schritt eine TF habe die auf allen mit konvergiert). Dann ist die Diagonalfolge dieser Folge von TF eine lokal gleichmäßig konvergente TF von der ursprünglichen Folge. Die Funktionenfamilie ist also in relativkompakt.

Sollte eigentlich so stimmen oder ?
gonnabphd Auf diesen Beitrag antworten »

Jo. Die Diagonalfolge konvergiert dann lokal gleichmässig und deshalb im Funktionenraum.

Dürfte passen.
Felix Auf diesen Beitrag antworten »

Passt, danke !
gonnabphd Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Passt, danke !


Bitte. Musste ja nicht viel machen. Augenzwinkern
 
 
Neue Frage »
Antworten »



Verwandte Themen

Die Beliebtesten »
Die Größten »
Die Neuesten »