Eigenwert und Vektoren

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white_eagle Auf diesen Beitrag antworten »
Eigenwert und Vektoren
Meine Frage:
Hallo, ich sitz grad voll auf der Leitung, hoffe ihr könnt mir weiter helfen. Ich muss die Eigenwerte und Eigenvektoren von der matritze(2x2)
( -2 0 )
( -4 -2 )
rechnen. Da stosse ich jedoch auf ein problem.


Meine Ideen:
Ich habe bis jetzt mit der formel det(A-L*I)=0 (I=identität, L=eigenwert) => L= -2 als doppelten eigenwert. Für den ersten Vektor habe ich v1=(0 , 1) (was richtig ist). Um den 2. nun zu rechnen müsste ich (laut meinem mathe-buch) (A-L*I)*v2 = v1 rechnen. das bringt mir das system:
0*x + 0*y = 0 und -4*x + 0*y = 1. Da sollte auch eigentlich (0,1) (oder respektiv k*(0,1) ) dabei herauskommen, also 2 vektoren die nich linear unabhängig von einander sind. aber ich find da (-1/4 , k).
Jeremy124 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Eigenwert und Vektoren
Hallo,

ersteinmal kannst du die Eigenwerte schon direkt ablesen, weil die
Matrix Dreiecksgestalt hat.

Zum Thema " (A-L*I)*v2 = v1 "
Damit bestimmt man den Hauptvektor v2, nicht Eigenvektor v2!
white_eagle Auf diesen Beitrag antworten »

Erstmal, vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ist komisch, uns wurde beigebracht, wenn man 2 Eigenwerte hat, die gleich sind, rechnet man den ersten eigenvektor halt auf die übliche Art:
(A - L*I) v1 = (0 , 0)

und dann den 2. mit der Formel:
(A-L*I) v2 = v1

Wenn man dann einen v2 herausbekommt, sodass v1 und v2 nicht linear unabhängig sind, dann gibt es nur einen Eigenvektor.
Jeremy124 Auf diesen Beitrag antworten »

Hattet ihr das Thema? Verallgemeinerter Eigenraum / Hauptraum.

Wenn man berechnet, wobei ein Eigenvektor ist,
dann ist die Lösung nunmal ein Hauptvektor zum Hauptraum ,
denn mit (A - \lambda I) v_2 = v_1 folgt



Warum das ganze? Der Punkt hier ist, dass der Eigenraum zum Eigenwert -2
nur eindimensional ist, was leicht ersichtlich ist!
white_eagle Auf diesen Beitrag antworten »

Also wir haben nie was von Eigenraum oder Hauptraum gemacht. Es geht halt nur darum die Eigenwerte zu bestimmen. Wir haben in unserem Buch stehen:

Wenn beide Eigenwerte gleich sind, ergeben sich 2 fälle:

- Es gibt 2 Eigenvektoren die linear unabhängig sind, und somit ist die Matrix A diagonalisabel
- Wenn sie linear nicht unabhängig sind, hat man nur einen Eigenvektor, A ist nicht diagonalisabel.

Ich verstehe nicht wie man nun sieht dass es nur einen Eigenvektor gibt.
white_eagle Auf diesen Beitrag antworten »

Ah, ich glaub es hat sich erledigt, hab mich geirrt mit der Formel, du hast Recht. Ab er jetzt häng ich bei einem anderen beispiel, hab jetzt:
A= (-1 0)
(0 -1)

Eigenwert ist -1. Wie rechnet man jetzt die Eigenvektoren? (Resultat ist (0,1) und (1,0))
 
 
Jeremy124 Auf diesen Beitrag antworten »



Somit ist

Und spannen auf
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