Windows oder Mac? - Seite 2

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Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Ich garantiere dir, dass auch mit deiner Hilfe ein Windowsgerät Probleme machen wird (damit will ich nicht sagen, dass das mit einem Mac nicht auch passieren kann, ich habe ihn noch keine 4 Jahre. Allerdings hat er bisher nur ein Problem gehabt, wo ich selber dran schuld war, meine persönlichen Windowserfahrungen sowohl am PC als auch am Laptop sind da um ein vielfaches schlimmer).

Die Mutter meiner Freundin hat auch zum Arbeiten eins dieser Subnotebook für 1500€ von Dell, aus Gründen der Mobilität. Fällt jetzt vielleicht nicht stark ins Gewicht, aber sie war von meinem Macbook, den Ausmaßen und dem Gewicht sehr angetan, in den nächsten 2 Wochen wird sie im Applestore vorstellig werden.

Ob man aus den 7 Leuten jetzt schließen kann, dass sich hauptsächlich Leute ohne Ahnung einen Mac kaufen, würde ich auch nicht sagen, alle "DAU" die ich kenne arbeiten zumindest mit Windows, weil es das meistgenutzte ist.
Ibn Batuta Auf diesen Beitrag antworten »

Ich möchte auch niemandem seinen Mac madig machen oder sonstiges. Es gibt beim Betriebssystem ja auch einige Pluspunkte:

Beispiel:

- Einfache Programminstallation
- Wenig Malwaregefahr
- MITTLERWEILE eine gute Sicherheitsarchitektur
- Strikte Trennung der Benutzerrechte. Das ist bei unixoiden OS ohnehin vorhanden, aber bei Windows seit Vista grottigst umgesetzt.

Alles in allem recht solide.

Und eine recht hohe Akkulaufzeit sollen die MacBooks haben, aber das kann ich leider nicht beurteilen. Stimmt das?


Ibn Batuta
Grouser Auf diesen Beitrag antworten »

Noch einmal zur Frage welchen Rechner man denn für den normalen Alltag im Mathestudium benötigt: GAR KEINEN! Und diese Antwort ist ganz entschieden.

Computer schaden dir aufgrund ihrer Verlockungen mehr als das sie dir nutzen werden - zumindest was reine Mathematik angeht. Wenn du das aktuell noch verneinen möchtest, stell dir in deinem Studium vor dem Schlafengehen einfach immer die Frage was dir dein Computer heute genutzt hat und wo er nur unnötig Zeit gekostet hat.
jester. Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Grouser
Noch einmal zur Frage welchen Rechner man denn für den normalen Alltag im Mathestudium benötigt: GAR KEINEN! Und diese Antwort ist ganz entschieden.


Und sie ist ganz entschieden falsch. Es mag jedoch sein, dass sich dies von Uni zu Uni unterscheidet und ich kann natürlich nur von meinem Standpunkt berichten (reines Mathematik-Bachelor-Studium).
Ich benutze ständig GAP für Gruppentheorie und Maple um mir in linearer Algebra Rechnungen zu sparen und Übungsaufgaben zu korrigieren.

Im ersten Semester war für mich ein C++-Kurs Pflicht. In den ersten beiden Semestern ein Maple-Kurs. Und im fünften Semester stand ein weiteres C++-Programmierpraktikum, bei dem auch Kenntnisse in Linux zu erwerben waren, auf dem Plan.
Man verpflichtet sich hier außerdem mit der Einschreibung, mindestens alle zwei Wochen seine E-Mails nachzulesen, da wichtige Benachrichtigungen von der Hochschule oft nur noch in dieser Form kommen.
Selbstverständlich sind Seminar- und Abschlussarbeiten ebenfalls am Rechner zu erstellen.

Zwar wurden für alles, was ich genannt habe - bis auf Seminar- und Abschlussarbeiten - Rechner zur Verfügung gestellt, aber die Zeit, die uns an diesen Rechnern zur Verfügung gestellt wurde, ist natürlich total unrealistisch.
Faktisch wäre mein bisheriges Studium ohne Computer also unmöglich gewesen.

Ob ich nun aber Windows, Apple, Linux oder sonstwas benutze, ist selbstverständlich vollkommen irrelevant.

Edit: Ganz vergessen. Unter den (in jedem Mathematikstudiengang?) üblichen Übungsaufgaben finden sich, zumindest bei uns an der RWTH, immer wieder Programmieraufgaben, die mit Computeralgebrasystemen oder "gewöhnlichen" Programmiersprachen zu lösen sind.
Grouser Auf diesen Beitrag antworten »

Dann bin ich nur froh, nicht an deiner zu zu studieren ;-)
Für mich wäre das absolut nichts. Zwar haben wir auch ein Institut für angewandte und numerische Mathematik, aber das ist mit Sicherheit nicht das wo ich zu gebrauchen bin.
jester. Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Grouser
Für mich wäre das absolut nichts. Zwar haben wir auch ein Institut für angewandte und numerische Mathematik, aber das ist mit Sicherheit nicht das wo ich zu gebrauchen bin.


Nö, Numerik ist bei mir auch ein rotes Tuch... Mein Schwerpunkt ist Algebra, also wunderbare reinste Mathematik. Augenzwinkern
 
 
Math1986 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Grouser
Dann bin ich nur froh, nicht an deiner zu zu studieren ;-)
Für mich wäre das absolut nichts. Zwar haben wir auch ein Institut für angewandte und numerische Mathematik, aber das ist mit Sicherheit nicht das wo ich zu gebrauchen bin.
In den höheren Veranstatungen wird man da auch in anderen Fächern nicht drumherumkommen, egal, worauf man sich spezialisiert.
Alleine schon deswegen, weil man irgendwann auch Seminare und andere Vorträge halten muss.

In den Grundvorlesungen ist es sicher noch hilfreich, sich die Sachen per Hand zu berechnen (falls du das meinst), aber irgendwann kostet das nur noch Zeit.
chrizke Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Grouser
Dann bin ich nur froh, nicht an deiner zu zu studieren ;-)
Für mich wäre das absolut nichts. Zwar haben wir auch ein Institut für angewandte und numerische Mathematik, aber das ist mit Sicherheit nicht das wo ich zu gebrauchen bin.

Bei uns an der Uni müssen auch die Algebraiker programmieren und das auch nicht zu knapp, zB wenn es ans Fachpraktikum + darauf aufbauende Bachelorarbeit geht. Aber auch im Grundstudium muss bei uns jeder eine mittlerweile recht umfangreiche Einführung in das Programmieren und zu zwei Vorlesungen einen programmatischen Praxisteil absolvieren (dieser Praxisteil kann auch in Computeralgebra erfolgen).

Back to topic: Da du dich ja schon für einen Mac entschieden hast, herzlichen Glückwunsch zu deiner Wahl.
Ein Mac im Mathestudium ist eine gute Entscheidung. Bei uns benutzt ein Großteil der Profs etc. Mac. Denn er vereint eine sehr gute GUI mit allen Vorteilen des Unix-Kerns. So kannst du zB sehr einfach die Compiler für alle relevanten Programmiersprachen direkt von der OS X DVD aus installieren, musst dich also auch nicht groß umstellen, wenn du auf Linux-Rechnern der Uni arbeiten willst und natürlich laufen, wie schon mehrfach gesagt, die ganzen Matheprogramme wie MATLAB usw. auch.
Ebenso kannst du mit TeXLive LaTeX leicht installieren und nutzen.

Irgendwo oben stand etwas von Officeanwendungen. Ich habe in meinem ganzen Studium keine einzige Unibezogene Word, Excel etc. Datei bekommen noch musste ich eine erstellen. In unserem Fachbereich geht alles über LaTeX+PDF.
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Chere0
Ich würde mir zum Beispiel sehr wahrscheinlich kein Lenovo Thinkpad kaufen, [...]


Darüber würde ich vielleicht doch nochmal nachdenken. Mein Laptop hatte an der Uni nach 2 Monaten einen kleinen, unverschuldeten(!), Unfall und ist seitdem eben 'gehandicapped'. Daher kann ich nur empfehlen, bei einem Uni-Notebook auf ein stabiles Teil zu setzen, nicht auf Design. Design juckt dich nach drei Monaten sowieso nicht mehr, das ist diese typische Ich-habe-was-Neues-und-es-sieht-schön-aus-Haltung, die man anfangs hat.
Ein Freund von mir hat ein Thinkpad und es ist absolut perfekt für die Uni. Würde ich nochmal ein Notebook kaufen, das ich während meiner Studienzeit benötige, oder das ich eben viel unterwegs dabei habe, wäre es ganz bestimmt ein Thinkpad. Ich stand den Dingern anfangs auch misstrauisch gegenüber, aber nun habe ich es jeden Tag gesehen und finde die einfach super.

Auf jeden Fall denke ich, dass inzwischen genug zu Windows vs. Mac gesagt wurde. Irgendwann musst du dich halt einfach entscheiden, das Mega-Argument für eines von beiden wird nicht kommen.

air
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