Infimum

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https://mathe Auf diesen Beitrag antworten »
Infimum
Meine Frage:
Hi, ich habe wieder was an meinem Buch zu bedenken:

es wird an folgendem Beispiel versucht zu zeigen, dass das Infimum nicht immer zur Menge gehören muss:

Folgende Menge wird betrachtet:
{}

Dazu steht dann folgendes:

Es sind alle Elemente aus R, die zwischen 0 und 1 liegen (eigentlich ja die 1 auch....., das ist jetzt aber weniger das Problem^^).
Man sieht sofort, dass diese Menge nach unten durch Null beschränkt ist.

Jetzt kommt der Hammer:

Es ist sogar die größte untere Schranke, also das Infimum (WAAAS??? Ich dachte wir sprechen von den reellen Zahlen, und wir wissen doch, dass eine Schranke als kleiner gleich jedem x der jeweiligen Teilmenge, und nicht KLEINER definiert ist. Demnach gibt es doch noch ein x, welches in der Teilmenge liegt und das dabei auch kleiner gleich jedem anderen x ist).

Habe ich recht oder das Buch xD?



Meine Ideen:
s.o.
Math1986 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Infimum
Zitat:
Original von https://mathe
Jetzt kommt der Hammer:

Es ist sogar die größte untere Schranke, also das Infimum (WAAAS??? Ich dachte wir sprechen von den reellen Zahlen, und wir wissen doch, dass eine Schranke als kleiner gleich jedem x der jeweiligen Teilmenge, und nicht KLEINER definiert ist. Demnach gibt es doch noch ein x, welches in der Teilmenge liegt und das dabei auch kleiner gleich jedem anderen x ist).

Habe ich recht oder das Buch xD?
Das Buch hat Recht.
Wenn für gilt, dann gilt automatisch auch .
Das Infimum muss, wie im Buch gesagt, nicht notwendig selbst in der Menge liegen.
https://mathe Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Das Buch hat Recht. Wenn für gilt, dann gilt automatisch auch . Das Infimum muss, wie im Buch gesagt, nicht notwendig selbst in der Menge liegen.


du hast mich falsch verstanden...

Wir sprechen von den reellen Zahlen .

In dieser Menge liegt eine kleinste reelle Zahl >0. Warum ist diese Zahl nicht zugleich das Infimum? Dies würde die Definition kleiner gleich doch zulassen.

Edit:

Vielleicht weil es keine kleinste reelle Zahl >0 gibt? Denn wäre es eine reelle Zahl, so könnte man sie durch 2 teilen, und diese Zahl wäre wiederum kleiner als die vorhin angenommene kleinste Zahl. Aber wir sprechen ja vom Körper R, deshalb muss die größtmögliche untere Schranke 0 sein. Diese liegt ja aber nicht in unserer Teilmenge...
Math1986 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von https://mathe
Vielleicht weil es keine kleinste reelle Zahl >0 gibt? Denn wäre es eine reelle Zahl, so könnte man sie durch 2 teilen, und diese Zahl wäre wiederum kleiner als die vorhin angenommene kleinste Zahl. Aber wir sprechen ja vom Körper R, deshalb muss die größtmögliche untere Schranke 0 sein. Diese liegt ja aber nicht in unserer Teilmenge...
Ja, richtig
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