Unterschied zwischen Definitionsmenge und Wertmenge?

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Tinnqx Auf diesen Beitrag antworten »
Unterschied zwischen Definitionsmenge und Wertmenge?
Meine Frage:
Hallo,
wo ist der Unterschied zwischen dem Definitionsbereich und Wertebereich?
Ich kann es leider nicht erkennen.
z.B. ein Beispiel:
-4x^2-12x+16

Wie kann ich bei dem Beispiel den Definitionsbereich und den Wertebereich bestimmen?

Meine Ideen:
Definitionsmenge ist, was man in die Funktion einsetzen darf. Aber Wertemenge?
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Unterschied zwischen Definitionsmenge und Wertmenge?
Eine Funktion ordnet jedem einen Wert zu, wobei D die Definitionsmenge und W die Wertemengesein sollen.


Beispielsweise könnte eine Funktion sein. Hier wären Definitions- und Wertemenge also die reellen Zahlen.
Tinnqx Auf diesen Beitrag antworten »

leider hilft das mir nicht weiter. Könnte es vllt. konkreter sein?
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Unterschied zwischen Definitionsmenge und Wertmenge?
Zitat:
Original von Dennis2010
Beispielsweise könnte eine Funktion sein. Hier wären Definitions- und Wertemenge also die reellen Zahlen.


Jein.
Manchmal bezeichnet 'Wertemenge' die Zielmenge, manchmal aber auch nur die Bildmenge, also die tatsächlich angenommenen Werte. Und da in der Schule eigentlich nie Zielmengen angegeben werden, würde ich davon ausgehen, dass hier die Bildmenge gemeint ist.

Die Wertemenge einer Funktion besteht also aus allen Werten, welche die Funktion tatsächlich annimmt. Die ist leider nicht so einfach wie die Definitionsmenge zu bestimmen, in der Regel hilft hier lediglich Anschauen und Nachdenken. Für eine konstante Funktion f(x)=2 wäre die Wertemenge W = {2}, da sie lediglich einen Wert annimmt. Für f(x) = 1/x wäre , da sie alle Werte außer die Null annimmt.

air
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Okay, konkreter.

Grundmenge seien die reellen Zahlen, d.h. .

Was kann dann für den Term die Definitionsmenge sein?
Tinnqx Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Dennis2010
Okay, konkreter.

Grundmenge seien die reellen Zahlen, d.h. .

Was kann dann für den Term die Definitionsmenge sein?


für x ; ] 1 ] , alle R. Zahlen, die größer als 1 ist
für y ; ] 2 ] , alle R. Zahlen, die größer als 2 ist

oder?
 
 
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Tinnqx
für x ; ] 1 ] , alle R. Zahlen, die größer als 1 ist
für y ; ] 2 ] , alle R. Zahlen, die größer als 2 ist

oder?


Fast: Wieso unbedingt größer 1 (für x) bzw. größer 2 (für y)?
Tinnqx Auf diesen Beitrag antworten »

Weil man aus einem negativen Term keine Wurzel ziehen kann. Warum fast?
So ist das richtig oder nicht?
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Ich wollte auf Folgendes hinaus:

Es muss sein, denn 0 ist ja auch okay.


Und wenn man es ganz formal jetzt aufschreiben will, so lautet die Antwort auf die Frage, was denn hier die Definitionsmenge ist:




Schließlich sollst Du ja eine Definitionsmenge angeben.
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Dennis, findest du es wirklich nötig, einem Schüler der vielleicht achten Klasse oder so mehrdimensionale Funktionen und kartesische Produkte vorzusetzen? unglücklich

air
Tinnqx Auf diesen Beitrag antworten »

Wie ist es mit der Wertemenge?
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Airblader
Dennis, findest du es wirklich nötig, einem Schüler der vielleicht achten Klasse oder so mehrdimensionale Funktionen und kartesische Produkte vorzusetzen? unglücklich

air


Oh, das ist natürlich ungeschickt von mir. Ich habe nicht gesehen, daß es hier um Schulmathematik geht.
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Tinnqx
Wie ist es mit der Wertemenge?


Für die hilft wie gesagt nichts anderes als Hinschauen, Nachdenken und ein wenig Erfahrung. Es gibt da kein "Kochrezept". Du musst eben schauen, welche Funktionswerte tatsächlich angenommen werden und welche eben nicht. Das kann man der Funktionsvorschrift nicht unmittelbar ansehen, man muss sich eben überlegen, wie die Funktion aussieht etc.
Konkrete Beispiele durchzurechnen ist da sicherlich sinnvoller.

air
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Wie Airblader schon sagte, ist es bei der Angabe der Wertemenge weitaus schwieriger und das von mir unglücklich gewählte Beispiel ist hier wenig geeignet, um den Begriff klar zu machen.

Schau' Dir alternativ mal folgende Funktion an:



Was ist hier die Wertemenge (wobei ich hier im Sinne von Airblader die Bildmenge, also die Menge der tatsächlich angenommenen Werte, meine)?
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

In der Schule werden solche Abbildungen (in der Regel) nicht betrachtet.



fände ich ein wenig geeigneter, als Anfangsbeispiel allemal. Augenzwinkern

air
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Anscheinend habe ich kein Talent, geeignete Beispiele auszuwählen. Big Laugh
Daher überlasse ich diesen Thread, wenn Du einverstanden bist, sehr gerne Dir.
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Ist wirklich nicht böse gemeint! Augenzwinkern Du darfst gerne weitermachen. War ja lediglich ein Vorschlag. smile

air
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Klar ist das nicht bös' gemeint und es ist ja sehr gut, wenn jemand Kompetenteres eingreift, wenn es gerade nicht so optimal abläuft.
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