Struktursatz für Ganzheitsring |
| 15.10.2011, 18:01 | BluesSister | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| Struktursatz für Ganzheitsring Hallo, ich habe ein kleines Problem beim Beweis zum Struktursatz für Ganzheitsringe. Der Satz lautet folgendermaßen: Sei K = Q(Wurzel(d)), mit d aus den rationalen Zahlen quadratfrei, ein quadratischer Zahlkörper. Dann ist der ring der ganzen Zahlen O_k = Z[Wurzel(d)], falls d kongruent 2 oder 3 mod 4 und O_k = Z[(1+Wurzel(d))/2], falls d kongruent 1 mod 4. Meine erste Frage: Bedeutet dass, dass der Ring O_k der ganzen Zahlen gegeben ist durch Z[Wurzel(d)] falls d kongruent 2,3 mod 4 ist und analog für den anderen Fall? Jetzt kommt man zum Beweis. Schwierig ist ja nur der Fall d kongruent 1 mod 4. Es geht um die Richtung, dass wenn gilt d kongruent 1 mod 4, dass dann gilt O_k = Z[(1+Wurzel(d))/2], falls d kongruent 1 mod 4 . In meinem vorliegenden Beweis wird damit argumentiert, dass die Spur und die Norm von (1+Wurzel(d))/2 in den ganzen Zahlen liegen. Meine Ideen: Warum kann ich, wenn die Spur und Norm ganze Zahlen sind, daraus folgern, dass auch (1+Wurzel(d))/2 ganz ist????? Dann steht noch da, dass die ganzen Zahlen einen Ring bilden (klar) und daraus folgt Z[Wurzel(d)] ist Teilmenge oder gleich O_k. Warum ist da ein mögliches Teilmengen-Symbol, ich dachte dann muss dort Gleichheit sein????? Danke für eure Antworten! |
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| 15.10.2011, 18:29 | galoisseinbruder | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Erstmal: Der Ring der ganzen Zahl ist . ist der Ganzheitsring von ; sprich der ganze Abschluss von in . Das sind zwei verschiedene Sachen.
Weil Nullstelle des Polynoms X²-Spur X+Norm ist, sprich eine Ganzheitsgleichung über hat.
Ich gehe davon aus das der Beweis von folgender Form ist: ganzer Abschluss von in ist Teilmenge und ist Obermenge. |
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