Integralrechnung, Lebesgue-Integral |
| 23.11.2011, 12:24 | {Anne} | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Integralrechnung, Lebesgue-Integral Sei und sei die Funktion gegeben. Zu zeigen ist, dass nicht in ist, d.h. nicht auf dem offenen Intervall integrierbar ist, aber dass für jedes die Funktion auf integrierbar ist. (Mit Integrierbarkeit ist immer Lebesgue-Integrierbarkeit gemeint.) Also die Funktion hat ja bei 0 eine Singularität, daher auch ein starkes "Schwingen" vom negativen ins positive. Es gilt daher: und . Daraus folgt, dass nicht Lebesgue-integrierbar ist auf . Kann man das so kurz begründen oder soll ich das ausführlicher machen? Nun zum zweiten Teil. Sei . Ich muss zeigen: Das Problem ist, dass ich für die Funktion keine Stammfunktion angeben kann, da sie sehr schwierig zu integrieren ist. Da muss ich mich also anderweitig behelfen. Nur wie? Ich kann ja wohl nicht schreiben, dass ich im Bronstein nachgeguckt habe, dass gilt. Ich könnte es natürlich wie folgt begründen: Wegen ist , also beschränkt mit einer positiven Zahl . Daher gilt sowie Und somit würde auch das obige Integral existieren. Wäre das okay als Begründung? Gruß, Anne |
||||
| 23.11.2011, 16:54 | juffo-wup | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
RE: Integralrechnung, Lebesgue-Integral
Ich würde es noch genauer begründen (also die Integrale nach unten abschätzen) für einen Beweis. Zu dem Fall im Intervall : Als stetige Funktion ist ja auf dem kompakten Intervall beschränkt. Nun kannst du aus 'messbar und beschränkt auf einer Menge von beschränktem Maß' Integrierbarkeit folgern oder aus der Riemann-Integrierbarkeit (je nachdem was du voraussetzen kannst). Man kann natürlich auch zuerst für und getrennt schließen (und feststellen dass das Integral jeweils endlich ist), wenn eure Definition das so vorschreibt. |
||||
|
|
Verwandte Themen
| Die Beliebtesten » |
|
| Die Größten » |
|
| Die Neuesten » |
