Gleichmäßige Stetigkeit

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KathrinB Auf diesen Beitrag antworten »
Gleichmäßige Stetigkeit
Hallo. Wie zeige ich, dass der tangens nicht gleichmäßig stetig auf seinem Definitionsbereich ist?
Habs mit Widerspruchsbeweis probiert, bin aber leider gescheitert. traurig
pseudo-nym Auf diesen Beitrag antworten »

Zeig doch einfach, dass der Tangens Polstellen hat. Was nicht stetig ist, kann auch nicht gleichmäßig stetig sein.
KathrinB Auf diesen Beitrag antworten »

Aber an den Polstellen ist der Tanges ja nicht definiert, also weder stetig noch unstetig. Und in seinem Definitionsbereich ist der Tangens ja wohl stetig, oder lieg ich hier grad voll daneben?
pseudo-nym Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, hast natürlich recht.

Du musst einfach zwei Werte finden, für die die Ungleichung nicht erfüllt ist.

z.B. ist für
KathrinB Auf diesen Beitrag antworten »

Sorry, aber ich weiß noch immer nicht genau, was ich machen muss.
AD Auf diesen Beitrag antworten »

@pseudo-nym

Inwiefern ist da ein Gegenbeispiel? verwirrt

Nein, es reicht aus, für ein einziges (geeignet ist im vorliegenden Fall jedes solche , z.B. ) zu zeigen, dass es für jedes noch so kleine zwei Werte mit und gibt. Und die findet man, wenn man sich nur hinreichend nahe an eine Polstelle wie z.B. begibt. Muss man jetzt nur noch ordentlich aufschreiben. Augenzwinkern
 
 
pseudo-nym Auf diesen Beitrag antworten »

Vielleicht hilft ein Beispiel.



Die Definition der Stetigkeit verlangt doch, dass für , gilt.

wenn wir jetzt aber und wählen, dann bleibt die Differenz
gleich eins, wenn wir n gegen unendlich streben lassen, also kann die Funktion nicht gleichmäßig stetig sein.

@Arthur:
Das ist kein Gegenbeispiel nur ein Beispiel für einen für konstanten Funktionswert.
KathrinB Auf diesen Beitrag antworten »

@pseudo-nym
Ein sehr schönes und veranschaulichendes Beispiel. Aber wie bekomme ich etwas änliches für tan(x) hin? ..... denn durch im Sinus ist es ja wesentlich einfacher.....

@Arthur Dent
In die Richtung ging mein Versuch auch.....
< für , beliebig

Aber wie zeige ich weiter, dass (bzw. 1)

Geht das so überhaupt oder schreibe ich Unsinn? smile
AD Auf diesen Beitrag antworten »

Betrachte doch einfach mal die Folge . Offenbar ist die streng monoton wachsend mit Grenzwert . Konvergente Folgen sind auch Cauchy-Folgen, also gibt es für jedes ein mit für alle .

Speziell kann man dann wählen und erhält für alle .
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