Integral einer ungeraden Funktion

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bruno2 Auf diesen Beitrag antworten »
Integral einer ungeraden Funktion
hi,

ich habe folgendes integral





in meinen unterlagen steht, dass das integral =0 ist, da insgesamt eine ungerade funktion integriert wird (cos(x) = ungerade, die klammer ^2 = gerade, zusammen ungerade).

ich dachte, dass das integral einer ungeraden funktion ist nur dann null, wenn die integrationsgrenzen symmetrisch sind?!

wie ist das zu erklären?

kann mir jemand helfen?
original Auf diesen Beitrag antworten »
RE: integral einer ungeraden funktion
schau mal nach:
Behauptung:


... ist punktsymmetrisch zu ( pi/2 ; 0 ) smile
bruno2 Auf diesen Beitrag antworten »

danke für die schnelle antwort.

wie erkenne ich, dass die funktion zu pi/2 punktsymmetrisch ist?

also ich weiß, dass (x-pi/2)^2 eine um pi/2 nach rechts verschobene normalparabel ist, aber da fließt ja noch der cos(x) mit ein...
original Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von bruno2

also ich weiß, dass (x-pi/2)^2 eine um pi/2 nach rechts verschobene normalparabel ist,

aber da fließt ja noch der cos(x) mit ein...


Freude .. genau:

und nun weisst du sicher auch,
- dass dieser eingeflossene Cosinus punktsymmetrisch zu ( pi/2 ; 0) ist
und
- dass die erwähnte Normalparabel just achsensymmetrisch zu x= pi/2 ist

was wird dann wohl aus dem Produkt ... verwirrt



nebenbei :
welche Bedingung muss allgemein eine Funktion f(x) erfüllen,
wenn sie zu einem Punkt (a;0) punktsymmetrisch ist ?
bruno2 Auf diesen Beitrag antworten »

ok danke, hast mir auf die sprünge geholfen.

gibt es tricks, wie man erkennen kann, dass ein integral =0 ist? bisher weiß ich nur, dass man aufmerksam sein sollte, wenn:

- die integrationsgrenzen symmetrisch zum ursprung sind bei einer ungeraden funktion
- wie eben gelernt: wenn die integrationsgrenzen symmetrisch zum punktsymmetriepunkt der funktion sind
-wenn die grenzen identisch sind

sonst noch anzeichen, bei denen man wachsam sein sollte?

zu "nebenbei":

meinst du f(-a)=-f(a) ?
original Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von bruno2

zu "nebenbei":

meinst du f(-a)=-f(a) ?


nein , f(- x)= - f(x) wäre doch Punktsymmetrie zum Ursprung ( 0 ; 0 ) ?

Frage war: Symmetriepunkt für f(x) sei (a; 0)

mach dir doch eine Beispielzeichnung
vielleicht ist es dann so: f(2a-x) = - f(x)
oder so ähnlich??
was meinst?


nebenbei:
kontrolliere dein Ergebnis dann an deiner gegebenen, zu (pi/2 ; 0) punktsymmetrischen Funktion
 
 
bruno2 Auf diesen Beitrag antworten »

achso. hmm das hier?

f((a-x))=-f(a+x) ?
klarsoweit Auf diesen Beitrag antworten »

Nein, das ist Punktsymmetrie zu x=a. Ich würde das Problem umgehen und die Substitution x = u + pi/2 verwenden.
bruno2 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von original
[quote]Original von bruno2


nebenbei :
welche Bedingung muss allgemein eine Funktion f(x) erfüllen,
wenn sie zu einem Punkt (a;0) punktsymmetrisch ist ?



f((a-x))=-f(a+x)

es ging hierbei doch um punktsymmetrie zu x=a, oder hab ich da was falsch verstanden?
klarsoweit Auf diesen Beitrag antworten »

Sorry, das ist natürlich richtig. Hab wohl zuviel Fasching gefeiert. Hammer

Mit der von mir genannten Substitution kann man solche Irrwege leicht vermeiden.
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