Logistisches Wachstum

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Lk-Mathe Auf diesen Beitrag antworten »
Logistisches Wachstum
Meine Frage:
Hallo ^^

Ich soll eine Aufgabe zu logistischem Wachstum lösen, aber wir haben solch eine Aufgabe noch nicht gelöst, darum habe ich einige Schwierigkeiten..

Die Aufgabe:

Logistisches Wachstum einer Population wird durch die Funktion f mit



beschrieben, wobei G eine obere Grenze für die Größe f(t) der Population ist, c>0 durch die Größe der Population zum Zeitpunkt t=0 festgelget ist und r>0 die Wachstumsgeschwindigkeit bestimmt.

a) Berechne, welcher Zusammenhang zwischen dem Wert von c und der Größe der Population zum Zeitpunkt t=0 besteht.

Also ich verstehe erst einmal nicht, was "obere Grenze für die Größe f(t)" bedeuten soll..
Und außerdem weiß ich auch nicht, mit was für einem Ansatz ich an die Aufgabe herangehen soll..

Würde mich für jede Hilfe freuen..
Lg smile

Meine Ideen:
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

Die logistische Wachstumsfunktion ist - ähnlich wie jene des begrenzten Wachstums - dadurch gekennzeichnet, dass eine bestimmte Grenzpopulation G nicht überschritten werden kann. Dies ist daran zu erkennten, dass der Grenzwert der Funktion für eben G ist, weil die e-Potenz infolge des negativen Vorzeichens des Exponenten gegen Null geht.

f(0) berechnet man mittels t = 0, dann ist





Der gesuchte Zusammenhang ergibt sich, wenn du aus der obigen Gleichung c berechnest.

mY+
Mathewolf Auf diesen Beitrag antworten »

Betrachte dir mal f(0). Das ist der kleinste Wert von f im Intervall , denn es gilt



und



Da für alle ist, ist G obere Grenze von f.

Edit: mYthos war schneller.
Lk-Mathe Auf diesen Beitrag antworten »

Ich verstehe nur noch nicht genau, wie ich c berechnen soll, damit sich der gesuchte Zusammenhang ergibt..
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

Die bereits angegebene Gleichung nach c umstellen ... (hab' ich dir schon in der vorigen Antwort geschrieben!)
Dann sieht man, wie c von der Anfangspopulation f(0) abhängt.

mY+
Lk-Mathe Auf diesen Beitrag antworten »

ja, ich weiß, dass ich es nach c umstellen muss..

aber meinst du diese Gleichung:

[latex] 0=\frac{G}{1+c*G} [\latex]

da kann die Gleichung doch gar nicht Null ergeben, weil es ein Bruch ist (außer G=0)

darum bin ich etwas durcheinander gekommen..
 
 
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

Es sagt ja niemand, dass NULL herauskommen soll. f(0) ist ja (im Allgemeinen) gar nicht Null.
Nochmals: Es ist c in Abhängigkeit von f(0) zu berechnen.

mY+
Lk-Mathe Auf diesen Beitrag antworten »

ja stimmt.. f(0) ist ja gar nicht null..

Aber ich weiß nicht, wie ich c berechne..
wie soll ich es denn umstellen, wenn auf der einen Seite f(0) steht?
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

f(0) ist als bekannt vorauszusetzen. Behandle dies wie jede andere konstante Zahl. Es geht ja wie gesagt um den Zusammenhang, WIE c von f(0) abhängt.
Stelle einfach nach c um.

mY+
Lk-Mathe Auf diesen Beitrag antworten »

achso
dann habe ich:

c=
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, kannst doch gleich schreiben



Wenn du das noch in zwei Brüche trennst (was nicht Bedingung ist), sieht man den Zusammenhang eventuell noch besser.

mY+
Lk-Mathe Auf diesen Beitrag antworten »



=

Und was könnte ich als Antwortsatz schreiben? Weil ich verstehe nicht so genau, wie ich den Zusammenhang formulieren kann..
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

Das IST bereits der geforderte Zusammenhang. Was soll den noch dazu gerechnet werden?
Eventuell ist der Zusammenhang auch in Worten zu beschreiben:
c ist umso ... als ...
statt der ... sollst du nun etwas einsetzen. Was?

mY+
Lk-Mathe Auf diesen Beitrag antworten »

Ne, ich meinte ja nicht, dass noch was dazu gerechnet werden muss..

Ich meinte so eine Formulierung, wie du sie mir auch gerade vorgegeben hast..

c ist umso kleiner als G ?
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

Denke an die Frage: Es geht weniger um G als um f(0)
Lk-Mathe Auf diesen Beitrag antworten »

c ist umso kleiner als ...

ich komm irgendwie nicht drauf ^^'
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

... je größer f(0) ist. Big Laugh
Lk-Mathe Auf diesen Beitrag antworten »

also je größer die Zeit wird?
z.b c kleiner bei f(3) ?
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

Lass' doch die Zeit!
Es ist gefragt, wie sich c in Abhängigkeit von f(0) verhält und nichts weiter!

mY+
Lk-Mathe Auf diesen Beitrag antworten »

oke ^^

Ich hab noch eine Frage zu der nächsten Aufgabe:

Bestimme für G=1000 und f(0)=100 den Wert von c, und untersuche dann die Funktionenschar f_r in Abhängigkeit von r = R+
Skizziere den Graphen von f_r für r=10^-4 * d^-1


Also für c habe ich 0,009

Und ich wollte nur fragen, ob ich bei der Untersuchung für G auch 1000 lassen muss, dass nur noch r als unbekannte bleibt?

und d steht für Tag. aber ich weiß ja nicht, ob t in min oder stunden angegeben ist, also wie rechne ich dann mit dem tag um?
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, G = 1000 soll bleiben. Du brauchst auch nichts umrechnen, die Funktionsgleichung gilt offensichtlich für Zeiteinheiten in Tagen.

Setze in die Funktion nun alle bekannten Werte ein.
Bei der Schar variiere zunächst die Werte von r, bei der Skizzierung des Graphen setzt du für r dann auch noch 0,0001

mY+
Lk-Mathe Auf diesen Beitrag antworten »

achso okay Big Laugh dann hab ich ja alles richtig gemacht

Danke für deine Hilfe und für deine echt große Geduld ^^
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