Satz von Bayes, Bedingte Wahrscheinlichkeit, Unterschied??

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Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »
Satz von Bayes, Bedingte Wahrscheinlichkeit, Unterschied??
Meine Frage:
Hi,

meine Frage ist, was der Unterschied zwischen dem Satz von Bayes und der Bedingten Wahrscheinlichkeit ist.

Meine Ideen:
Bedingte Wahrscheinlichkeit

Satz von Bayes



Der Satz von Bayes ist doch nichts weiter als die Bedingte Wahrscheinlichkeit nur ein wenig umgeschrieben, oder vertue ich mich?

Danke im Voraus

Mfg.
Kasen75 Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo,

ich habe mal die Formel so umgeschrieben, wie ich sie kenne:



Dann kann man sie in der Tat gleichsetzen. Ich weiß nicht, ob du mit dieser Schreibweise zurecht kommst.

Du hast geschrieben:

Zitat:


Da hast du dich wohl verschrieben. Sonst wäre hier P(A) = P(B). Es sollte wahrscheinlich so aussehen:





Mit freundlichen Grüßen
 
 
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Jap. Ich habe mich tatsächlich verschrieben. Freude

Deine Version ist korrekt.

Edit: Meine Frage bliebe aber trotzdem.
Dopap Auf diesen Beitrag antworten »

denke das ist dasselbe.

Nur haben wir ein Problem: Immer sind A und B irgendwie vertauscht und die
die 2 Schreibweisen P_A(B) und P(B|A) tragen nicht wirklich zum Verständnis bei.

Ich mach es inzwischen so wie beim Satz des Pythagoras:

keine Variablennamen mehr für die Dreiecksseiten.

Beim Satz von Bayes merk ich mir nur:

kann ein Ereignis über mehrere Pfade erreicht werden, dann ist die Wkt, dass ich über einen bestimmten Pfad hingekommen bin
das Verhältnis aus der Wkt des Pfades und der totalen Wkt dort zu landen.

Das hat den Vorteil keine Symbole verwenden zu müssen.

Die Art der formulierten Wkt ist die des Rückschlusses von Wirkung auf Ursache.
Man kann das aber auch umformulieren.
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Die beiden Formeln sind also identisch nur mit anderen Bezeichnungen wie ich das jetzt verstanden habe.

Ich denke deine Art es sich zu merken ist eleganter. smile
Dopap Auf diesen Beitrag antworten »

sehr schön, dass du es auch so siehst.

Die Form ist nicht eleganter sondern elementar. Seitdem können mich Buchstaben nicht mehr verwirren.

In Mathe sind ja nicht die Schreibfiguren zu "lernen" sondern deren Bedeutung. smile
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Gerade für Stochastik denke ich.
Dopap Auf diesen Beitrag antworten »

vollkommen richtig.

Schlage mich gerade mal wieder mit Hypothesentests herum.

Der eine nennt es Nullhypothese versus

der andere nennt es genau anderst herum...

Und das witzige dabei ist: was sein soll bleibt dir überlassen verwirrt

Je nach Gusto und Problem... unglücklich
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Wieso machen die das den so kompliziert.
Bei manchen Aufgaben habe ich das Gefühlt, dass sie missverstanden werden soll.
Auf jeden Fall gibt es meistens immer zwei Varianten mit denen man zu zwei Verschiedenen Lösungen kommt die beide korrekt sind.
Das finde ich verwirrend.

Ich will wieder Analysis. traurig
Dopap Auf diesen Beitrag antworten »

mal allgemein: da bin ich ganz auf deiner Seite smile

Als Lehrer hab ich in Physik und in Mathe nur astreine Aufgaben gestellt. Ich sagte dazu: gut, die Aufgaben sind dann im Text etwas länger aber dafür eindeutig.

Das Prinzip dahinter war: frage genau nach dem was du wissen willst!

Dieser Vorgabe wurde nach Diskussion mit den Schülern immer zugestimmt. Augenzwinkern
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Wir haben eigentlich bei fast jeder Aufgabe die wir besprechen eine Diskussion wie es gemeint ist und das es mehrere Ansätze gibt und dementsprechend verschiedene Lösungen.

Ein wenig nervt das.

Woran liegt es eigentlich, dass Stochastik den meisten Schülern schwer fällt.
Ich bin eigentlich ziemlich gut in Mathe, aber Stochastik finde ich jetzt, als ersten Themenbereich der Schulmathematik, relativ langweilig. Und ich bin dort auch noch recht unsicher.

Wir haben das jetzt aber auch erst eine Woche. Ich sehe da noch licht am Ende des Tunnels. Augenzwinkern

Du als Lehrer hast ja vielleicht eine Antwort auf diese Frage. smile
Dopap Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Gmasterflash

Woran liegt es eigentlich, dass Stochastik den meisten Schülern schwer fällt.


das fällt auch anderen schwer Augenzwinkern

Zitat:

[...] aber Stochastik finde ich jetzt, als ersten Themenbereich der Schulmathematik, relativ langweilig. Und ich bin dort auch noch recht unsicher.

Wir haben das jetzt aber auch erst eine Woche. Ich sehe da noch licht am Ende des Tunnels. Augenzwinkern
[...]


Ex-Lehrer!

aber ob das Thema von Interesse ist oder wird hängt wesentlich vom Lehrer ab.
Ich hatte mir schon auch mal die Freiheit genommen in Kleingruppen Würfelspiele mit verschiedenen GewinnErwartungswerten spielen zu lassen.
Und es ging dann nicht nur um Chips, sondern um echtes Geld.
Schulleitung und Eltern fanden das nicht so prickelnd, aber den Schülern hat es reichlich gefallen. Augenzwinkern

Pädagogischer Sinn: Rechtseitiges Erkennen ( auch ob des Erwartungswertes ) ob ein Spiel auf Dauer Sinn macht.
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Big Laugh fände ich auch mal interessant im Matheunterricht ein wenig um Geld zu zocken.
Wir sind im LK ehh alle 18+.

Würde auf jeden Fall bei den Mathemuffeln einen Spaßfaktor aufbringen lassen.
smile
Dopap Auf diesen Beitrag antworten »

vollkommen richtig!

Man kann die Spiele gemäss der Spieltherorie weiter bringen und kommt dann schnell auf das "Dilemma der Gefangenen"

oder auf das "lautlose Pistolenduell"

---------------------------------------------------------

wenn man das mit etwas Engagement vorträgt habe ich noch niemals sowas wie Langeweile gesehen, ganz im Gegenteil! die Diskussionen schossen ins Kraut!

Verstehe heute immer noch nicht, dass man das Thema nicht mit etwas mehr Feuer anbietet(?)
Ich jedenfalls hielt meine Schüler immer für Kunden meiner Dienstleistung.
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