Fehlerrechnung bei abhängigen Variablen

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JimJackson Auf diesen Beitrag antworten »
Fehlerrechnung bei abhängigen Variablen
Hallo,
ich habe mal eine Frage an euch..
Ich bin gerade dabei eine Fehlerabschätzung für ein neu entwickeltes Gerät zu machen.
Hierbei werden in 2 Messzellen jeweils Messwerte bestimmt:
In Zelle A wird der Wert X gemessen:
In Zelle B wird der Wert X+Y gemessen:
Jede Messung der einzelnen Zelle wird mit ca 4% Genauigkeit gemssen.
um nun den Wert Y zu bestimmen subtrahieren Zelle A von Zelle B:
y=B-A:
Wende ich nun die Gaußsche Fehlerfortpflanzung an bekomme ich schnell schon Fehler von über 100% in Bezug auf Y:
Meine Frage wie kann man es richtig machen da ja in Zelle B schon die Unsicherheit von Zelle A drin steckt.

Hoffe ihr könnt verstehen was ich meine

Gruß Jim
Dopap Auf diesen Beitrag antworten »

da nur Summen auftreten ist nach Gauss

JimJackson Auf diesen Beitrag antworten »

Danke für die Info:
Ich dachte bei einer Summe oder Differenz dürfte man nur die AbsolutFehler quadratisch addieren:

F(Differenz)=sqrt(F(B)^2-F(A)^2)

wobei F(A,B)= A,B * 4% sind.

Ein zahlenbsp:
In bestimme A zu 10000 und B=11000

F(Differenz)= sqrt((10000*4%)^2+(11000*4%)^2)=595
wobei die Differenz ja 1000 ist also ein relativer Fehler von fast 60%:

wie passt das zusammen??

Danke schonmal
Dopap Auf diesen Beitrag antworten »

da ist was dran.Ich sprach aber von Summen

Dann müssen eben mit Gauss rechnen:

Sei und u,v die Messwerte, dann ist









nun gilt aber

und



ist y klein, so kann der relative Fehler tatsächlich beliebig gross werden.

Beispiel x+y =110 , x=100



was nun dein Ergebnis bestätigt!

Fazit: Man soll die Länge einer Streichholzschachtel nicht dadurch bestimmen, indem man aus 30 Meter Entfernung die Strecken zu Vorderkannte und Hinterkannte mit einem Sportmassband misst Augenzwinkern
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