Integrale durch Normen abschätzen

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ushiro Auf diesen Beitrag antworten »
Integrale durch Normen abschätzen
Hallo, ich habe eine Verständnisfrage zu einer anscheinend gängigen Art und Weise Integrale abzuschätzen.

Beispielsweise folgendes Integral:



mit



beliebig (aber so regulär, wie man sich wünscht)

Dabei bezeichnet den Ball in n Dimensionen um 0 mit Radius , n die Dimension, a(n) das Volumen des Einheits-Balls in n Dimensionen, r den Betrag von y.

Den Betrag des Integrals kann man laut Lehrbuch folgenderweise abschätzen:



Ich verstehe die erste Abschätzung mit der L-unendlich-Norm der zweiten Ableitungen von f schon nicht wirklich... Welcher Satz oder Gedanke steckt dahinter? Cauchy-Schwarz-Ungleichung? Hölder-Ungleichung?!

Und in der zweiten Abschätzung.. Da wird denke ich das erste C und die Norm von f in die Konstante gepackt und das Integral mit dem quadratischen Radius des Balls abgeschätzt.. aber wieso ist mir auch nicht ganz klar.

Hilfe! smile

Viele Grüße
some1 Auf diesen Beitrag antworten »

Ohne eine definitive Antwort dafür parat zu haben (ich habe mir nämlich dieselbe Frage gestellt bei diesem Beweis), habe ich mir das letztlich mit der Hölder-Ungleichung für Faltungen erklärt. Siehe dazu auch Faltungen bei Wikipedia, Unterpunkt Young'sche Ungleichung als Verallgemeinerung der Hölder-Ungleichung.
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