Bonferroni Korrektur nicht notwendig? |
| 07.05.2012, 14:07 | Paperbraut | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Bonferroni Korrektur nicht notwendig? Ich hatte es schon einmal versucht, nun stelle ich die Frage etwas allgemeiner, viellecht wird es dann klarer
Ich bin eine Studie durchgegangen, in der multipel getestet wurde. Nun ist es ja so, dass man eigentlich nach Bonferroni (oder andersweitig) das Signifikanzniveau entsprechend der Anzal der Test korrigieren müsste. In der Studie war das aber nicht so, weil "die Variablen a priori bestimmt wurden". Was hat das zu bedeuten? und ist das legitim? vielen Dank für eure Unterstützung! Liebe Grüße |
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| 07.05.2012, 15:15 | jogeha | Auf diesen Beitrag antworten » |
| RE: Bonferroni Korrektur nicht notwendig? Ein klare Antwort kann ich nicht geben, da die Angaben dazu nicht ausreichen: Im allgemeinen wird die Bonferroni-Korrektur bei einer ANOVA verwendet, bei der a) man ein signifikantes Ergebnis erhält und b) ein PostHoc-Test notwendig/sinnvoll ist. In dieser Situation wissen wir, dass zwischen den Gruppen ein siginfikantern Unterschied besteht, wir wissen aber nicht, welche Gruppen sich unterscheiden; die Bonferroni-Korrektur ist ein gängiges (ziemlich konservatives) Verfahren. Bonferroni-Holm, Dunnett-Test, Least-significant-difference, Tukey's honest difference ,..... sind Alternativen dazu. Wenn - wie bei Dir - die Variablen a priori bestimmt werden (und ich diese Aussage richtig deuten kann), dann ist vermutlich ein Scheffè-Kontrast sinnvoller als ein Bonferroni-Test. Vereinfqcht ausgedrückt: Beim Scheffè-Kontrast lege ich VORHER die spezifischen Gruppenvergeliche fest, beim Bonferroni Test ich NACHHER (und muß mich daher auch die Post-Hoc-Test-Regeln halten. Schlagworte dazu: familywise error rate - experiment wise error rate |
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