Vortrag über Algorithmen

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Magnus87 Auf diesen Beitrag antworten »
Vortrag über Algorithmen
hallo ich hab ein großes prob.

ich muss einen vortrag erstellen über ein für mich komplett neues thema: algorithmen.

PP-Präsentation.

wichtig ist natürlich dabei das mein vortrag einen roten faden ausweist, ich also eine richtige reihenfolge habe in der ich erkläre und zudem müssen die schüler das dann ja acuh noch nachvollziehen können.

wie kann ich das am besten in welche reihenfolge vortragen??

und viel wichtiger was ist denn ein algorithmus überhaupt??


LG
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Dir wird keiner die Arbeit abnehmen und einen Vortrag für dich ausarbeiten. Dass du noch nicht einmal den Begriff "Algorithmus" gegoogelt, bei Wikipedia oder anderweitig nachgeschlagen hast, ist nicht akzeptabel. Auch einen groben Plan bzw. eine grobe Strukturierung solltest du erstellen können. Also: Begriffe nachschlagen, Gedanken machen, aufschreiben, dann können wir weiter gucken.
 
 
Magnus87 Auf diesen Beitrag antworten »

das war ncht meine absicht.

ich hab nur um eine sinnvolle reihenfolge gebeten, damit ich das evtl sinnvoll abarbeiten kann.

gibt es da irgendwelche großen hürden auf die ich besonders achten sollte?


Unter der definition eines algorithmus verstehe ich ehrlich gesagt nicht viel:
Definition:
• Ein Algorithmus ist eine eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung von Instanzen eines Problems in endlich vielen Schritten.

"endlich viele Schritte" ??? was genau meint das ? sind wir hier bei Numerik? ich muss irgendwie den rahmen eingrenzen.



Liebe grüße
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Solange du noch nicht angefangen hast dich in das Thema einzuarbeiten, ist es sinnlos über potentielle Hürden zu reden. Eine sinnvolle Reihenfolge ist oben gegeben, am Anfang steht (wie so häufig) das Nachschlagen der Begriffe und Definitionen, eine mögliche Vortragsreihenfolge ergibt sich dann später von alleine (sollte grob in Richtung Definition - Zweck - Anwendungen - Beispiel gehen).

Nachtrag: wie lange hast du dich mit dem Begriff auseinandergesetzt? Hast du dir mal ein Beispiel für einen Algorithmus angesehen? Hast du eine andere Quelle genutzt?
Mathe-Maus Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Vortrag über algorithmen
Zitat:
Original von Magnus87
hallo ich hab ein großes prob.
ich muss einen vortrag erstellen über ein für mich komplett neues thema: algorithmen.
LG


Hinweis:
Suche auf Deiner Tastatur die Shift-Taste !
Ohne diese wird Deine PP-Präsentation eher als quick-and-dirty-Chat angesehen werden !

Würdest Du einem Lehrer/Tutor/Professor o.ä. solch eine Frage in diesem Stil stellen ? Wohl eher nein ... diese würden die Anfrage kommentarlos zurückgeben!

(Elementare Formen der Rechtschreibung/Grammatik sind eine Form der Höflichkeit. Diese kostet nichts, macht aber deutlich, dass der Fragesteller respektvoll mit anderen umgeht.)

LG Mathe-Maus
Magnus87 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Vortrag über algorithmen
ich werde mich morgen erneut damit auseinandersetzen schönen abend noch.

ich dachte ich erfahre erfahrungen von euch, weil ihr euch ja auch mit den themen auseinander gesetzt habt.

also bis morgen, mit freundlichen grüßen und viel respekt ( zwinker Mausi Big Laugh )
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

Die Shift-Taste hast du noch immer nicht gefunden!
In der deutschen Schriftsprache besteht die Groß- und Kleinschreibung!
Soviel Zeit muss sein.
Ansonsten wird deine konsequente Kleinschreibung Anlass zum Ärger geben.
Mystic Auf diesen Beitrag antworten »

Derweil Magnus87 die Shift-Taste auf seinem Rechner sucht können wir ja zwischendurch die Frage klären, was es mit den "endlich vielen Schritten", die für einen Algorithmus gefordert wurden, auf sich hat...

Nehmen wir dazu als Beispiel das nachfolgende Maple-Programm

code:
1:
2:
3:
4:
5:
6:
7:
8:
9:
10:
11:
12:
13:
ulam:=proc(nn::posint)
     local i:=0,m:=nn,n:=nn;
     do
        if n=1 then return [i,m] end if;
        n:=((n mod 2)*(2*n+1)+n)/2;
        i:=i+1;
        if n>m then m:=n end if
   end do
end:

ulam(27);
                            [70, 4616]

Hierin wird die do-Schleife genau dann verlassen, wenn n irgendwann den Wert 1 hat, wobei dann die Ausgabe die Gesamtanzahl der Iterationen und der größte Wert sind, den n bis dahin angenommen hat... Leider ist die Frage, ob n jemals den Wert 1 erreicht oder ob das Wahrheit eine Endlosschleife ist, also dann eigentlich die Frage, ob es sich hier um einen Algorithmus handelt oder nicht, bis dato ungeklärt...

Vielleicht wird man ja irgendwann die Antwort für dieses konkrete Problem finden... Das ändert aber nichts daran, dass das Problem, für ein beliebig vorgegebens Programm herauszufinden, ob es nach endlich vielen Schritten stoppt oder nicht, allgemein "unentscheidbar" ist...
Cel Auf diesen Beitrag antworten »

In meiner Optimierungsvorlesung fiel mehrmals der Satz "Terminiere Algorithmus blabla nicht endlich." Dann wäre blabla aber gar kein Algorithmus ... meiner Meinung nach ist das mit dem "endlich" nicht sauber, aber da gibt es wahrscheinlich eben Unterschiede in der Definition ...
Mystic Auf diesen Beitrag antworten »

@Cel

Ja, im Nachhinein erscheint es mir auch möglich, dass mit den "endlich vielen Schritten" hier einfach nur gemeint war, dass die formale Beschreibung des Algorithmus in endlich vielen Schritten möglich ist, nicht aber, dass der Algorithmus bei einer Implementierung für jede Probleminstanz dann nach endlich vielen Schritten stoppt...
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

@ Mystic

Formal wird m. W. n. beides gefordert, aber es gibt verschiedene Definitionen. Die endliche Beschreibbarkeit wird soweit ich weiß aber fast immer gefordert, auf das Terminieren in endlicher Zeit wird mitunter verzichtet.

air
Mystic Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, da kursieren verschiedene Definitionen... Am naheliegendsten scheint mir die auf der Wikipedia zu sein:

Zitat:

Eine Berechnungsvorschrift zur Lösung eines Problems heißt genau dann Algorithmus, wenn eine zu dieser Berechnungsvorschrift äquivalente Turingmaschine existiert, die für jede Eingabe, die eine Lösung besitzt, stoppt.

wo die Terminierung also an die Bedingung der Lösbarkeit geknüpft ist...

Allerdings heißt es dann weiter:

Zitat:

Aus dieser Definition sind folgende Eigenschaften eines Algorithmus ableitbar:

Das Verfahren muss in einem endlichen Text eindeutig beschreibbar sein (Finitheit).
Jeder Schritt des Verfahrens muss tatsächlich ausführbar sein (Ausführbarkeit).
Das Verfahren darf zu jedem Zeitpunkt nur endlich viel Speicherplatz benötigen (Dynamische Finitheit, siehe Platzkomplexität).
Das Verfahren darf nur endlich viele Schritte benötigen (Terminierung, siehe auch Zeitkomplexität).

wo diese Bedingung dann plötzlich nicht mehr explizit erwähnt wird... Wie man sieht, muss man da also echt höllisch aufpassen... geschockt
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Es wird doch unten als letzte Eigenschaft erwähnt verwirrt

air
Mystic Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, aber nicht an die Lösbarkeit gebunden...
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Ah, da hatte ich dich kurz missverstanden. Ja, stimmt ... im Grunde ist es also was anderes. Informatiker. Big Laugh

air
Magnus87 Auf diesen Beitrag antworten »

Danke soweit smile .
muss das nun erstmal zusammenschreiben.
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