Orthogonale Matrizen (SO(3)) |
| 21.05.2012, 13:45 | Savior | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| Orthogonale Matrizen (SO(3)) Ich habe hier eine Aufgabe bezüglich orthogonalen Matrizen und würde gern wissen ob meine Lösungen in etwa stimmen
Es sei . Wir wollen zeigen, dass A ähnlich ist zu einer Matrix 1. Zeigen Sie 2. Zeigen Sie mit Hilfe des Zwischenwertsatzes, dass jedes Polynom vom Grad 3 eine Nullstelle in besitzt 3. Zeigen Sie, dass die Matrix A den Eigenwert 1 besitzt 4. Folgern Sie schließlich, dass A ähnlich ist zu der angegebenen Matrix B ist (für ein geeignetes ) Meine Ideen: 1. Reicht es hier zu auszurechnen, dass oder muss ich noch zusätzlich berechnen, dass ? 2. Sei mit und Man kann f(x) nun schreiben als Man sieht jetzt dass gilt Und da der Mittelwertsatz besagt, dass wenn und existieren, es ein gibt Somit gibt es eine Nullstelle 3. Es gilt Für gilt Da A orthogonal ist, gilt zudem Somit folgt Mein Problem an dieser Stelle ist, dass gelten kann und nicht nur 1
4. A und B sind dann ähnlich wenn sie die gleiche JNF haben. Wir wissen aus 3., dass A nur den Eigenwert 1 besitzt, wenn B auch nur 1 als Eigenwert hat, dann haben beide Matrizen die gleiche JNF, da beide 3x3 Matrizen sind. Bestimme also die Eigenwerte von B: Somit gilt Man sieht, dass aufgrund des negativen Vorzeichens, gelten muss. Dies gilt für und damit folgt Somit wissen wir, dass B für nur 1 als Eigenwert hat und somit sind A und B ähnlich für So das wars, danke schonmal für das lesen des langen Textes
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| 22.05.2012, 10:55 | Reksilat | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| RE: Orthogonale Matrizen (SO(3)) Hallo Savior, Zu 1): Nur det(B)=1 reicht nicht, damit B in SO(3) liegt. Die Orthogonalität ist auch noch zu zeigen. Zu 2): Passt.
Zu 3): Es fehlt zunächst, dass es überhaupt einen Eigenwert geben muss. Schau Dir dazu das charakteristische Polynom an. An diesem siehst Du danach auch, dass -1 nicht der einzige Eigenwert sein kann. Zu 4): Auch für ist , aber selbst damit ist Deine Argumentation zwar richtig, bringt Dich aber nicht richtig weiter. Mit dem Eigenwert 1 gibt es einen zugehörigen Eigenvektor, den Du dann zu einer Orthogonalbasis ergänzen kannst. Man kann zeigen, dass bezüglich dieser Basis die folgende Gestalt hat: Gruß, Reksilat. |
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| 22.05.2012, 21:02 | Savior | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Danke schonmal für die Antwort
zu 3. Kann ich einfach sagen, wenn gibt es ein char. Polynom vom Grad = 3 (hier bin ich mir nicht sicher, ob diese Aussage stimmt). Und da wir in 2.) gezeigt haben, dass Polynome vom Grad = 3 immer mindestens eine Nullstelle haben, ex. somit auch mindestens ein EW. Dann schreibe ich meinen Beweis dass Jetzt kann ich ja mit einem Widerspruch zeigen, dass -1 nicht einziger EW sein kann und somit 1 auf jedenfall auch ein EW von A sein muss. Wir wissen, dass Grad(char. Polynom)=3. Wäre -1 einziger EW würde für das char. Polynom gelten und wir würden die folgende Matrix A haben: Doch damit würde gelten det(A)=-1 und somit wäre A nicht element SO(3) Wäre das so richtig? zu 4. Stimmt es müsste gelten mit Hm weiß hier leider nicht weiter, also sei jetzt mit dem dazugehörigen Vektor v. Es gilt und somit Dies gilt aber nur wenn A = E Komme damit aber nicht auf deine Gestalt
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| 23.05.2012, 08:47 | Reksilat | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Zunächst wäre das char. Polynom mit einem Polynom vom Grad 2. Theoretisch könnte in keine Nullstellen haben. Allerdings kann man sehen, dass das Absolutglied des charakteristischen Polynoms einer Matrix gleich der Determinante ist und damit kennst Du auch das Absolutglied von . Dann sieht man mit der p-q-Formel, dass auch Nullstellen in haben muss und Deine Argumentation klappt. zu 4.
Nein, wieso? gilt doch nicht für alle . Mit Deinem Eigenvektor kannst Du irgendeine Basis bilden und bezüglich dieser Basis hat die Gestalt: (Das hat noch nichts mit Orthogonalität zu tun.) Nun ist aber orthogonal und damit hat es die schöne Eigenschaft, dass zwei zueinander orthogonale Vektoren wieder auf zueinander orthogonale Vektoren abgebildet werden. Wenn man also als Orthogonalbasis konstruiert, so sind auch und orhtogonal zu und dann hat die Matrixdarstellung die von mir angegebene Form. |
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| 23.05.2012, 15:05 | Savior | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ahhh, jetzt hats klick gemacht Danke dir!
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