Trägheitstensor bestimmen

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tensorius Auf diesen Beitrag antworten »
Trägheitstensor bestimmen
moin,

Es geht um diese Aufgabe:

Ein starres System sei aus vier Massepunkten (z. Bsp. starr verbunden durch masselose Stäbe) gegeben:
• m1 = 2m bei r1 = ae1 + ae2
• m2 = 2m bei r2 = ae2
• m3 = m bei r3 = −2ae1 − 2ae2
• m4 = m bei r4 = −2ae2
(a) Berechnen Sie den Trägheitstensor in der Basis {e1 , e2 , e3 }.
(b) Bestimmen Sie die Hauptträgheitsmomente und -achsen.

leider hab ich überhaupt keine Ahnung wie ich das machen soll, bei der Vorlesung konnte ich leider nicht dabei sein traurig Ich weiß nur das es zb diese Formel gibt: L = (m2-m1)[(r²*w)-(r*w)r] und das man den zweiten Ausdruck als riesigen Tensor schreiben kann, wo überall I und w drin ist aber da hab ich ja überhaupt nix gegeben unglücklich

Gruß
Ehos Auf diesen Beitrag antworten »

Was ist der Trägheitstensor und wie wird er berechnet?
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Der Impuls eines einzelnen Massepunktes der Masse m, der sich am Ort mit der Winkelgeschwindigkeit dreht, ist bekanntlich . Da der Drehimpuls definiert ist als , erhält man durch Einsetzen der ersteren Formel . Der Gesamtdrehimpuls einer Punktwolke ist die Summe der einzelnen Drehimpulse, also



Anwenden der allgemeinen Regel ergibt.



Die beiden Summen kann man in Matrixform wie folgt schreiben



Da die Winkelgeschwindigkeit für alle n starr verbundenen Punkte identisch ist (wie bei einem starren Körper), konnte man sie aus der Summe herausziehen. Für die letzte Gleichung kann man also verkürzt schreiben. Diese Vereinfachung ist die Motivation für die Einführung des Trägheitstensors J. Die Winkelgeschwindigkeit und der Drehimpuls zeigen also nicht immer in dieselbe Richtung! Wichtig ist, dass J eine Eigenschaft des starren Körpers ist und folglich nicht von der Drehzahl oder der Drehrichtung abhängt, also nicht von .

Bestimme den Trägheittensor J durch Aufaddieren der einzelnen Matrixelemente. Die Haupträgheitsmomente sind die 3 Eigenwerte und die Hauptträgheitsachsen die 3 auf 1 normierten Eigenvektoren von J. Erstere sind reell, letztere sind senkrecht, weil J offenbar symmetrisch ist.
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