3x kongruent 0 mod 6 => x kongruent 0 mod 2 ? |
| 10.06.2012, 13:42 | J.R. | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| 3x kongruent 0 mod 6 => x kongruent 0 mod 2 ? Hallo, ich habe eine Frage bezüglich des Bestimmens einer Inversen beim Kongruenzrechen. Es liegt foldendes Beispiel vor: 3x kongruent 0 mod 6 => x kongruent 0 mod 2 Meine Ideen: Mir ist klar, dass x kongruent 2 mod 6 gilt, aber wie kommt man denn zu 0 mod 2? Man kann sich ja leicht überlegen, dass man für x auch 0 einsetzen kann, da 3*0=0 kongruent 0 mod 6 ist, aber dann müsste ich die 6 ja noch durch 3 teilen um zu 0 mod 2 zu kommen.... Lg |
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| 10.06.2012, 13:53 | DHD | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Hallo,
Das ist nicht das was du hier tust. 3 ist modulo 6 nicht multiplikativ invertierbar.
Das ist aber falsch. wie sieht es denn z.B. mit x= 4 aus. Vorschlag: Schreib dir mit der ursprunglichen Def. des Modulo-Rechnens auf. (Das Ganze ist Teil einer allgemeineren Rechenregel: ) |
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| 10.06.2012, 14:44 | J.R. | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Hallo, von x als der zu a Inversen spricht man nur wenn ax kongruent 1 mod b vorliegt? Und dann auch ggt(a,b)=1 gilt? Warum ist x kongruent 2 mod 6 falsch? Man kann doch x=2 kongruent 2 mod 6 setzen, da 6*0+2=2. Dann folgt weiter 3*2=6 kongruent 0 mod 6 da 6:6 den Rest 0 lässt. Oder ist in dieser Rechnung ein Denkfehler? Weiter ist x=4 eine weitere Lösung, da 3*4=12 kongruent 0 mod 6, da 12=2*6+0. Wenn ich 3x kongruent 0 mod 6 mit der Modulo-Definition aufschreibe, erhalte ich: 3x mod 6 = 0 mod 6, d.h. 3x:6 und 0:6=0 haben denselben Rest, in dem Fall wäre das 0, also müsste auch x=0 sein. Lg |
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| 10.06.2012, 14:52 | DHD | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Es ist falsch weil aus nicht folgt. Deshalb auch des Gegenbeispiel 4.
Eine saubere Def. des Modulo-Rechnens verwendet kein geteilt. Wie habt ihr es denn genau definiert? |
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| 12.06.2012, 15:33 | J.R. | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Modulo haben wir durch Teilung mit Rest definiert: 3x kongr. 0 mod 6 => 3x mod 6= 0 mod 6 => n*6 + 3x = a = m*6 +0 für m und n ganze Zahlen => 3x = (m-n)*6 => x = (m-n)*2 also gilt: x kongr. 0 mod 2 Ok, das leuchtet mir ein
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| 12.06.2012, 15:51 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Das ganze lässt sich dahingehend präzisieren: ist genau dann lösbar, wenn die Zahl teilt. In dem Fall erfüllen die die eindeutig lösbare Kongruenz . |
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