Untervektorraum, durch Vorschriften definiert |
| 16.06.2012, 12:20 | SilverShadow | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
| Untervektorraum, durch Vorschriften definiert Hätte eine Frage zu einer Aufgabe (siehe Anhang): Also V ist ein R Vektorraum, U davon ein Untervektorraum und Also eigentlich ist doch a+U erstmal ein affiner Untervektorraum? Und der Vektorraum hat folgende Eigenschaften für Addition und skalare Multiplikation: und D. h. bei meiner Addition zieht man immer noch einen Vektor a ab und bei der skalaren Multiplikation zieht man vorher auch ein a ab um später dann wieder eines dazuzuaddieren. Muss ich hier jetzt einfach die Untervektorraumeigenschaften von a+U auf überprüfen? Dann müsste ich zeigen 1) a+U ist nicht leer 2) gilt 3) und gilt Stimmt das? Vielen Dank schonmal!
|
||||||||
| 16.06.2012, 19:32 | Leopold | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Ja, aber vorher mußt du natürlich überprüfen, daß die Menge mit den angegebenen Operationen überhaupt eine Vektorraumstruktur trägt. Der besseren Lesbarkeit halber schreibe ich statt und statt . Das Assoziativgesetz weist man z.B. so nach: Für gilt: Ein Vergleich zeigt: Und jetzt du: Kommutativgesetz, neutrales Element (es ist nicht der Nullvektor des alten Vektorraumes), inverse Elemente der Addition (die Inversen sind auch hier nicht die alten). Dann die vier Gesetze der skalaren Multiplikation. Und erst dann geht es daran zu beweisen, daß ein Untervektorraum ist. |
||||||||
| 16.06.2012, 20:10 | SilverShadow | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Hä, aber es steht doch schon explizit da, dass ein Vektorraum ist? Das muss ich dann doch nicht mehr nachweisen? |
||||||||
| 16.06.2012, 20:40 | SilverShadow | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
1) Kommutativgesetz; z.z.: Es gilt 2) neutrales Element, z.z.: Es gibt genau ein neutrales Element 0 in V, sodass gilt. -> Es muss gelten, denn dann ist -> Es gibt ein neutrales Element 3) Inverses Element der Addition, z.z.: Es gibt genau ein , sodass ->, denn dann gilt 4) Skalare Multiplikation; seien a) z.z.: . Reicht das so? b) z.z.: . .... Was mache ich hier jetzt mit dem ? c) z.z.: . Wiedermal die Frage, reicht das? d) z.z.: 1*x=x Jetzt müsste ich das irgendwie multiplizieren, um wieder auf =x zu kommen :/ |
||||||||
| 16.06.2012, 21:11 | Leopold | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Vieles stimmt nicht. 1. Zunächst solltest du dich entscheiden, ob du usw. oder usw. schreiben willst (Kommutativgesetz). 2. Du darfst das neutrale Element nicht nennen. DAS IST VERBOTEN! Denn steht für das neutrale Element des alten Vektorraums. Richtig ist: ist das neutrale Element der Addition. Und damit mußt du dich abfinden: Hier wird der Nullvektor mit bezeichnet. 3. Ebenso VERBOTEN ist es, das inverse Element durch ein übliches Minuszeichen zu kennzeichnen, denn dieses steht ja für die Inversenbildung im alten Vektorraum. Du mußt ein neues Minuszeichen kreieren oder die Inversenbildung irgendwie anders kennzeichnen, z.B. durch Überstreichung. Darüberhinaus stimmt dein Inverses auch gar nicht. Beachte: Ist das Inverse von , so muß gelten, denn ist ja jetzt der Nullvektor (hier ist schon passiert, was ich bei 2. befürchtet habe!). Die Gesetze der skalaren Multiplikation habe ich mir nicht angeschaut. |
||||||||
| 16.06.2012, 21:27 | SilverShadow | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
1) Die erste Zeile ist immer die allgemeine Definition, deswegen x,y. Aber ja, ich hätte natürlich auch gleich v,w nehmen können. 2) Gut, dann sage ich einfach gleich, dass a das neutrale Element der Addition ist, auch kein Problem. 3) Also könnte ich z. B. als inverses Element definieren. Das ist jetzt aber auch merkwürdig, weil wenn ich habe und erreichen will (ob +a oder -a ist ja egal?), dann wäre wegen Also |
||||||||
| Anzeige | ||||||||
|
|
||||||||
| 17.06.2012, 12:08 | Leopold | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Nicht können, müssen! Bezeichner innerhalb eines mathematischen Kontextes sind eindeutig zu wählen. Am Anfang festlegen (da hast du Freiheit!), dann verwenden (da bist du gebunden!).
Das klingt so, als würdest du das nur widerwillig tun. Du hast hier keine (!) Freiheit, die Logik zwingt dich dazu. Oder du bekommst Unsinn. Und bei 3) ist ja auch genau deshalb gleich das nächste Unglück passiert.
Das stimmt nicht. Das additive Inverse von muß, zu addiert, das neutrale Element geben. Zu lösen ist also die Gleichung Das aus dieser Gleichung zu berechnende kannst du dann z.B. oder oder oder oder sonstwie nennen (da hast du Freiheit!), nur nicht , denn dieses Minuszeichen ist durch den alten Vektorraum schon belegt. Entscheide dich in deinem Text für eine Bezeichnung und halte dich dann von da ab daran (siehe Bemerkung zu 1)). |
||||||||
| 17.06.2012, 12:13 | SilverShadow | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Achso, dass additive inverse wäre dann -x+2a? Weil x+y (y hier für das inverse)=x-x+2a-a=a |
||||||||
| 17.06.2012, 16:58 | Leopold | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Na ja ... |
||||||||
| 17.06.2012, 17:03 | SilverShadow | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Ähm meinte ich. |
||||||||
|
|
Verwandte Themen
| Die Beliebtesten » |
|
| Die Größten » |
|
| Die Neuesten » |
