Simpson Regel |
| 19.06.2012, 07:38 | Cheftheoretiker | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Simpson Regel wie bereits im Threadtitel steht, habe ich eine Frage zur Simpson Approximation. Und zwar gilt die Simpson Regel nur wenn gerade ist? Die Simpson Regel lautet ja, Wenn ich zum Beispiel die Aufgabe, habe ist das Integral nach Simpson approximierbar. Wenn ich nun für wähle, ergibt sich folgendes. Wenn ich allerdings nun die Anzahl der Streifen ungerade wähle, kommt nur Murks raus. Klappt die Annäherung nur für gerade ?
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| 21.06.2012, 00:15 | cst | Auf diesen Beitrag antworten » |
| RE: Simpson Regel Ich vermute, das Missverständnis liegt darin, dass du meinst, das in deiner Formel gäbe die Anzahl der Streifen an. Es sind aber Stützstellen, an denen die Funktion ausgewertet wird. Z.B. für 1 Streifen hast du 3 Stützstellen (, und ), bei 2 Streifen sind es 5 Stellen... Salopp gesprochen: Die Koeffizienten vor den f's gehen immer 1-4-2-4-2- ... -2-4-1, der vorletzte Koeffizient (vor ) ist immer eine 4, nie eine 2. LG cst edit: (Genau genommen sind es nicht Stützstellen, sondern , weil die Zählung bei 0 beginnt.) |
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| 21.06.2012, 17:07 | Cheftheoretiker | Auf diesen Beitrag antworten » |
| RE: Simpson Regel Hi, Schonmal danke für deine Antwort. Wenn es die Stützstellen sind, wieso steht dann im Nenner und wieso muss gerade sein?
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| 21.06.2012, 20:29 | cst | Auf diesen Beitrag antworten » |
| RE: Simpson Regel Hi hangman, muss gerade sein, weil es nicht die Anzahl der Streifen bezeichnet, sondern die Anzahl Stützstellen minus 1. Nach Theorie teilt man das Intervall in Streifen, wobei die Funktion auch in den Streifenmitten auszuwerten ist. Man kriegt dadurch immer eine ungerade Anzahl Stützstellen, nämlich "Streifenkanten" plus Streifenmitten: Es ergibt sich also automatisch immer ein gerades , wobei man frei wählen darf. Der Faktor vor der Klammer lautet eigentlich (vgl. Wikipedia-Artikel), und wenn du mittels (1) durch substituierst, kommst du genau auf deine Formel. Du kannst dann wählen, darfst aber nur gerade Zahlen nehmen, sonnst kommst du auf ein halbzahliges . Oder anders: Wenn wir beide von Streifen reden, stellst du dir bestimmt doppelt so viele Streifen vor wie ich ( Stück), wobei der Integrand nur an den Streifenkanten auszuwerten ist. Ich nehme nur Streifen, wobei der Integrand auch in den Streifenmitten auszuwerten ist. Weil du doppelt so viele hast, muss dein gerade sein, mein darf auch ungerade sein
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cst |
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| 21.06.2012, 20:36 | Cheftheoretiker | Auf diesen Beitrag antworten » |
| RE: Simpson Regel Vielen Dank für die Erklärung.
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