Ableitung der Matrix-Inversion

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MLRS Auf diesen Beitrag antworten »
Ableitung der Matrix-Inversion
Hi,

habe folgende Übungsaufgabe bekommen:
Zeigen Sie mit Hilde der Definiton der Differenzierbarkeit, dass die Inversenbildung in jedem Punkt differenzierbar ist und berechnen Sie die Ableitung.

Für die Differenzierbarkeit habe ich folgende Definition:
Eine Funktion ist genau dann in differenzierbar, wenn es eine lineare Abbildung gibt, sodass gilt:
mit

Bei unseren bisherigen Beispielen haben wir die Ableitung (bzw. die Matrix ) "erraten" und geprüft, ob die Genzwertvoraussetzung erfüllt ist.
Bei diesem Beispiel weiß ich aber nicht, was für die Ableitung herauskommen soll.
Erwarten würde ich etwas wie , aber sollte ja aus sein, richtig?

Muss ich die Matrizen als -dimensionale Vektoren auffassen oder kann ich bei der Matrizen Schreib- un Denkweise beliben?

Kann mir jemand helfen?
LG, MLRS

PS: War mir nicht sicher, ob ich das unter Algebra oder Analysis posten sollte...
MLRS Auf diesen Beitrag antworten »

Findet sich noch jemand, der mir weiterhelfen kann? Erstaunt2
system-agent Auf diesen Beitrag antworten »

Beachte die sogenannte Neumannsche Reihe:
Falls eine Matrix die Bedingung erfüllt, dann gilt, dass invertierbar ist und
.

Dann nimm dir einen festen Punkt und betrachte

wobei eine "kleine" Matrix ist, das heisst kannst du so klein wählen wie du willst.

Das liefert dir was du brauchst. Übrigens: Dein Differential in diesem Fall [also das "" aus deiner Definition] ist hier eine lineare Abbildung , das heisst schreibe das Ding lieber nicht als Matrix Augenzwinkern .
MLRS Auf diesen Beitrag antworten »

Vielen Dank für die Antwort! smile
Zitat:
Original von system-agent
Beachte die sogenannte Neumannsche Reihe:
Falls eine Matrix die Bedingung erfüllt, dann gilt, dass invertierbar ist und
.


Es muss

heißen, richtig?

Zitat:
Original von system-agent
Dann nimm dir einen festen Punkt und betrachte

wobei eine "kleine" Matrix ist, das heisst kannst du so klein wählen wie du willst.

Ich erhalte damit (wenn klein genug ist)




und daher ist


(Das jetzt weiter umzuformen bringt eigentlich nichts, oder?)



Wenn ich also nehme, dann sollte die Grenzwertbedingung für erfüllt sein.
system-agent Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von MLRS
Es muss

heißen, richtig?


Ja, genau Freude .

Zitat:
Original von MLRS
und daher ist


Genau und hier bist du schon fertig. Damit du die Differenzierbarkeit beweist, musst du ja nur eine lineare Abbildung in finden und etwas das klein in ist, nämlich der Rest .

Das heisst also formal:
Schreibe das nochmal ordentlich mit einer Reihe hin, zeige dass die Zuordnung definiert via linear ist und dass der Rest die Grenzwertbedingung wirklich erfüllt.
MLRS Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von system-agent
Das heisst also formal:
Schreibe das nochmal ordentlich mit einer Reihe hin, zeige dass die Zuordnung definiert via linear ist und dass der Rest die Grenzwertbedingung wirklich erfüllt.


Ok. Dass das eine lineare Abbildung ist, ist mir klar.

Ich hab dann

und will zeigen, dass .

Dafür reicht es zu zeigen, dass , oder?

Es gilt


Ich müsste jetzt nur noch zeigen, dass beschränkt ist.
 
 
system-agent Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von MLRS
Ich hab dann


Ja, aber wie schon gesagt, schreibe das ordentlich mit einer Reihe auf.


Zitat:
Original von MLRS
und will zeigen, dass .


Ja.

Zitat:
Original von MLRS
Dafür reicht es zu zeigen, dass , oder?


Ja, das reicht.

Zitat:
Original von MLRS
Es gilt


Diese Zeile musst du mir mal haarklein auseinanderpflücken. Zum Einen ist dein Grenzwert auf einmal weg und zum Anderen, woher hast du diesen Zähler?

Definiere lieber als die Partialsummen von und dann betrachte zunächst .
Dabei kriegst du zum Beispiel auch eine obere Schranke für . Beachte beim abschätzen, dass die Operatornorm erfüllt.
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