Mathe-Marathon Schule - Seite 14 |
| 04.06.2025, 17:02 | Luftikus | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Mal ausserhalb aller Konkurrenz hier - man sehe es mir nach - mal eine Aufgabe wirklich für Schüler..
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| 04.06.2025, 19:47 | MatheEntdecker | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
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| 05.06.2025, 08:12 | willyengland | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Mir ist bei der Aufgabe der Sehnensatz eingefallen. Das wäre in diesem Fall obige Formel: |
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| 05.06.2025, 13:14 | Leopold | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Lösung zu Aufgabe 180 Ich glaube, HAL, der Schlingel, schickt uns auf den mühsamen Weg durchs Gestrüpp, statt uns den bequemen Pfad oben drüber zu weisen. Wir haben aber keine Angst, bewaffnen uns mit Buschmessern und Macheten und kämpfen uns durch die Schlingen und das Unterholz durch. Für das Ereignis , daß Spieler 1 mindestens so oft "Kopf" wie Spieler 2 wirft, hat uns HAL die Wahrscheinlichkeit angegeben. Die kann man sich in einer unteren Dreiecksmatrix angeordnet denken. In der Summe oben wird dann zeilenweise summiert. Wenn man stattdessen diagonal summiert, erhält man Mit einer bekannten Formel (siehe hier) erhält man Und damit berechnet man schließlich (siehe hier und hier) Bequemer geht es, wenn wir uns die Ausgänge als -Tupel aus Nullen ("Zahl") und Einsen ("Kopf") vorstellen, die vorderen Koordinaten für die Würfe von Spieler 1, die hinteren für die Würfe von Spieler 2. besteht dann aus den Tupeln mit mindestens so viel Einsen im vorderen wie im hinteren Teil. Nun betrachten wir die Abbildung , die einem -Tupel das Tupel zuordnet, indem alle Nullen durch Einsen und alle Einsen durch Nullen ersetzt werden, sozusagen eine bitweise Negation. Bezeichnet die Anzahl der Einsen im vorderen und im hinteren Teil, so gilt: Damit sind und sein Gegenereignis gleichmächtig. Da wir es mit einem Laplace-Raum zu tun haben, besitzen sie dieselbe Wahrscheinlichkeit. Da sich andererseits in der Summe 1 ergeben muß, folgt: |
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| 05.06.2025, 14:24 | Luftikus | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Jup, da die Wahrscheinlichkeiten unabhängig sind, ist es wohl der Produktraum. "Mindestens" bedeutet ja Anzahl mindestens, also #Spieler1 >= #Spieler2 Man schaue sich jetzt n=1 an: #Spieler1-#Spieler2 0-00 0-10 0-01 0-11 1-00 1-10 1-01 1-11 Hier: 0-00, 1-00, 1-10 und 1-01 Also: 4/8 = 1/2 Da es der Produktraum ist, gilt dies auch für n+1. |
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| 05.06.2025, 19:51 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ja, das
war meine Nebelkerze.
1) Ich würde die Lösung so formulieren: Kennzeichnet Zufallsgröße die Anzahl Kopf in den ersten Würfen von Spieler , und zusätzlich die Anzahl Kopf von Spieler 2 im -ten Wurf, dann sind unabhängig und gesucht ist Wahrscheinlichkeit . Und die kann man so berechnen: Nun sind unabhängig identisch verteilt, somit gilt aus Symmetriegründen . Mit folgt aus (*) sofort . 2) Noch ein Gedanke zu Leopolds Tupeln aus Nullen und Einsen. Man betrachte solche (2n+1)-Tupel, aber etwas anders: Die Einsen an den Positionen 1..n kennzeichnen wie gehabt die Würfe Kopf von Spieler 1, während die Einsen von Spieler 2 an den Stellen n+1..2n+1 Würfe Zahl kennzeichnen sollen. Günstig bei i Einsen im vorderen Bereich sind dann maximal i Nullen, d.h. minimal n+1-i Einsen im hinteren Bereich, insgesamt also minimal n+1 Einsen im gesamten Tupel, äquivalent maximal n Nullen. Die Symmetrie zum Gegenereignis "maximal n Einsen = minimal n+1 Nullen" ist offenkundig, daher sind beide Ereignisse gleichwahrscheinlich.
Diesen Schluss verstehe ich nicht. |
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| 25.06.2025, 09:02 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Mal was vergleichsweise einfaches:
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| 25.06.2025, 15:35 | klauss | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Aufgabe 183 ähnelt auffällig einer Aufgabe, die Dopap am 05.09.2019 gestellt hat. |
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| 25.06.2025, 16:38 | willyengland | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Hast du ein fotografisches Gedächtnis? |
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| 25.06.2025, 17:20 | klauss | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
In diesem Fall auf jeden Fall, da ich mich ja damals an der Aufgabe beteiligt habe und sie mir so gut gefiel, dass ich sie in meine private Sammlung übernommen habe. Das hätte aber zum Wiederauffinden noch nicht genügt, wenn ich mich nicht zusätzlich auch an ein Fragment von Dopaps Aufgabentext erinnert hätte. |
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| 25.06.2025, 19:17 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Oh, hab ich damals nicht mitgekriegt - dann ziehe ich die Aufgabe zurück. Der Weg, den ich im Auge hatte: ist Umkreisradius im Dreieck mit den Seitenlängen und Flächeninhalt . Dann folgt via sofort . Link zum Dopap-Thread |
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| 20.07.2025, 17:07 | Leopold | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
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| 24.07.2025, 10:14 | Conny_1729 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Da ich "Aufgabe 184" nirgends entdecken konnte, fülle ich mal diese Lücke mit einer Ergänzungsfrage auf, die sich direkt an Aufgabe 185 anlehnt. Gruß Conny
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| 26.07.2025, 08:16 | Leopold | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Da hatte ich wohl Zählprobleme. Zu Aufgabe 184: EDIT Allerdings hat das wohl nichts mit der Problemstellung zu tun. [attach]58316[/attach] |
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| 27.07.2025, 10:00 | Conny_1729 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Stimmt, da hätte ich noch direkt nach b und c sowie der weiteren Zusatzbedingung fragen sollen. mit gesetzt und (gemäß meiner Skizze!) Gruß Conny |
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| 27.07.2025, 10:46 | Leopold | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Man zieht vom Mittelpunkt des Umkreises zu den Ecken des Dreiecks Radien und erkennt mit Hilfe des Satzes vom Umfangswinkel als Mittelpunktswinkel zu den Bögen und beim Punkt die Winkel und . Weil die Mittelsenkrechte den Winkel halbiert, liest man bei ab: . Über die Winkelsumme im Dreieck ist das äquivalent zu |
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| 28.07.2025, 09:28 | Conny_1729 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Bildlich gesprochen ... Gruß Conny . |
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| 30.07.2025, 14:02 | mYthos | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Das stimmt so nicht. Denn es ist die Fläche des Kreisringes unterhalb der Tangente gefragt! EDIT: Wie ich gerade sehe, wurde dies im Diskussions-Thread weiter ausgeführt. Der Fehler sollte jedoch auch hier angemerkt werden. mY+ |
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| 31.07.2025, 17:57 | Conny_1729 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Die "Mammutaufgabe" der Umformungen hin zur allgemeinen Gleichung habe ich nicht vorgenommen. Vielleicht kann ja Leopold da noch eine lückenfüllende Herleitung anreichen (?) - Ansonsten muss sich da jeder selbst durchbeißen. Gruß Conny |
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| 02.08.2025, 07:01 | Conny_1729 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Diese Aufgabe ist relativ einfach, denn sie ist ja eher ergebnisorientiert und damit auch für Schüler gut geeignet. Es bedarf ein paar unkomplizierter Programmzeilen in Basic, Python etc. und man hat die Antworten im Handumdrehen heraus. Aber auch schlichte Geometrie-Software kann hier schon sehr hilfreich sein, um die Ergebnisse enger einkreisen zu können. Gruß Conny . |
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| 05.08.2025, 08:50 | Leopold | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
LÖSUNG der Aufgabe "Schwerpunkt auf Inkreis". Am einfachsten geht die Lösung wohl mit baryzentrischen Koordinaten, weil alle Punkte und Seiten des Dreiecks gleichberechtigt behandelt werden. Da das aber nicht so bekannt ist, will ich hier eine Lösung mit kartesischen Koordinaten vorstellen, ganz ähnlich, wie Conny_1729 es gemacht hat. Ich verwende im Dreieck die üblichen Bezeichnungen und lege es so in ein Koordinatensystem mit Ursprung , daß gilt. Für den Flächeninhalt des Dreiecks besteht nach Heron die Formel Weiter hat man Die zweite Beziehung kann man so herleiten: Und analog macht man es mit der ersten. Für den Schwerpunkt bekommt man Mit den Formeln von und vom Anfang und mit wird daraus Für den Inkreismittelpunkt kann man die von Conny_1729 verwendete Formel nehmen. Sie ist aber vielleicht nicht jedem bekannt, so daß wir hier als Schnittpunkt zweier Winkelhalbierenden ermitteln. Wer das nicht braucht, kann unten weiterlesen, wo die Formel für steht. Die Winkelhalbierenden von und besitzen die Parameterdarstellungen Durch Gleichsetzen wird hieraus In der letzten Gleichung erhält man aus der zweiten Koordinate Das setzt man in ein und bekommt Es folgt und damit, eingesetzt in die Gleichung für die Winkelhalbierende von : Und hierin werden mit den Formeln vom Eingang eliminiert. Nach einer Faktorisierung und Kürzen durch erhält man: Zugleich kann man aufgrund des Ansatzes in der zweiten Koordinate den Inkreisradius ablesen, falls man es noch nicht wußte: Die Bedingung, daß auf dem Inkreis liegt, ist Zunächst die linke Seite: Und jetzt startet die Rechnung: Man bringt alles auf eine Seite und faßt die Glieder, die enthalten, zusammen: Vorne verwenden wir die dritte binomische Formel: Und dann noch die Formel von Heron, kürzen, und alles auf einen Bruchstrich: Faßt man im letzten Bruch den Zähler als Polynom in auf, sieht man sofort, daß eine Nullstelle ist. Man kann sogar ausklammern. Einfach alles ausmultiplizieren und kürzen. Man erhält wie gewünscht |
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| 17.08.2025, 09:20 | Gualtiero | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Lösung Aufgabe 186
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| 20.08.2025, 05:50 | Leopold | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Die Aufgabe kann mit verschiedenen Mitteln gelöst werden. Es geht auch mit Mittelstufengeometrie der Schule. |
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| 26.11.2025, 14:43 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Es gab (gibt?) hier ja so einige Potenzturm-Fans - vielleicht ist das was für die.
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| 01.12.2025, 18:55 | Conny_1729 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Der Nachweis mittels Induktionsverfahren ist unter "Diskussionen" erfolgt. siehe: Nachweis von n beim Potenztürme-Problem Gruß Conny |
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| 01.12.2025, 19:21 | Conny_1729 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Gruß Conny |
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| 02.12.2025, 07:41 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Lösung 189 Zunächst mal ist festzustellen, dass Exponent gerade ist. Jetzt ein wenig Brainstorming: Gesetzt den Fall, dass nicht nur gilt, sondern zusätzlich auch noch , so folgt für alle geraden positiven Exponenten mit , gemäß Binomischen Satz ist dabei nämlich eine ganze Zahl. Wir wollen nun nachweisen, dass es solche gibt, so dass durch 125 teilbar ist. Günstig wäre z.B., wenn man Primzahlen finden könnte: Denn dann ist ja ungerade und damit , also ungerade und weiter dann . Mit und den zugeordneten Primzahlen und geht diese Spekulation anscheinend auf (es ist , Schwein gehabt).
EDIT: mit klappt ebenfalls. Ich hoffe, das genügt dir, denn für den Nachweis, dass für alle anderen Primzahlpaare aus diesem Bereich nicht gilt, habe ich noch keine passende Idee (betrifft insbesondere die mit ). |
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| 02.12.2025, 07:56 | laila49 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
in welchem Bundesland können Schüler solche Aufgaben lösen? Mir ist diese als ehemaligem Lehrer zu schwer! |
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| 02.12.2025, 08:04 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Naja, ich würde die Aufgabe als Mathematikolympiade-Niveau Klassenstufe 11/12, Landesrunde oder höher einschätzen. Für den normalen Schulunterricht ist die sicher nichts. |
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| 02.12.2025, 11:16 | Conny_1729 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
HAL 9000 hat ja die beiden möglichen Lösungspaare gefunden, die man mit noch überschaubarem Aufwand nachweisen kann. Ich gebe zu, dass für einen lückenlosen und höchst korrekten mathematischen Nachweis diese Aufgabe etwas zu „oversized“ ist. Aber man kann, wenn man einen möglichen Lösungsweg antizipiert, diese durchaus mit normalen Schulkenntnissen knacken, zumindest für diese 2 Wertepaare. Als Mathe-Kenntnisse reichen dann aus, wenn man einen Term und auflösen kann.
Das wäre dann der Lösungsweg für zumindest zwei Wertepaare, der mit noch recht guten Schulkenntnissen nachvollzogen werden kann. Die Schritte hin zur Lösung sind zugegebenermaßen mit etwas Tüftelei und Spürsinn verbunden. Gruß Conny |
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| 02.12.2025, 11:29 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ok, das ist dieselbe Lösungsidee wie bei mir - und auch der Nachweis der Nichtexistenz weiterer Lösungen fehlt. Vielleicht sollte man sich daher überlegen, den schwammig gehaltenen Part
durch
ersetzen. ------------------------------------------------------------------------------------ Ist übrigens ein genereller Effekt, der bei Potenzen zu verzeichnen ist, wenn ganze Zahlen mit sind: Denn mit sowie folgt, dass stets ganzzahlig ist, und außerdem monoton gegen Null fällt (im Fall alterniert dabei Folge ). Auch die "Gaußklammervariante" der Formel von Binet für die Fibonacci-Folge basiert darauf (wenn auch hier noch mit einem Vorfaktor vor der Potenz). |
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| 13.01.2026, 14:40 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
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| 21.01.2026, 08:35 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ich geb mal noch einen Tipp: Ist nicht durch 3 teilbar, dann gibt es sogar ein mit für alle . |
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| 23.01.2026, 08:45 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Vermutlich ist die Aufgabe doch etwas zu langweilig, hier die Auflösung: Man schaue sich den jeweils größten Primfaktor der Zerlegung der Zahl an: Im Fall bekommt man , d.h. nach endlich vielen Schritten kommt man zu einem , welches allenfalls die Primfaktoren 2,3,5 aufweisen kann. Ausgehend von mit nichtnegativen ganzen Exponenten folgt nun unmittelbar Das bedeutet , fertig. (*) Was meine Anmerkung vom 21.1. betrifft: Man sieht leicht, dass aus der Nichtteilbarkeit von durch 3 sofort folgt, dass auch nicht durch 3 teilbar ist. In der obigen Beschreibung haben wir somit irgendwann , d.h. , und in (*) herrscht dann offenkundig Gleichheit. |
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| 09.02.2026, 15:11 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Mal ein wenig Kombinatorik:
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| 10.02.2026, 15:13 | laila49 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
zu b) Anfangsverteilung: für n=1 bis n=15 seien in Urne n 16-n Kugeln. die restlichen Urnen seien leer. Urne 1 wird entleert und je eine Kugel in die Urnen 2 bis 16 gelegt. Dann hat man die gleiche Verteilung und man kann den Prozess endlos fortsetzen. In bin aber nicht sicher, ob dieses Beispiel allerdings für den Beweis, dass bei 119 Kugeln der Prozess notwendig enden muss, ausreicht. |
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| 10.02.2026, 16:28 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Wenn es reichen würde, hätte ich a) gar nicht gestellt. Es ist also schon noch was zu tun.
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| 10.02.2026, 17:54 | laila49 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
ich versuche einmal a) : M sei die Anzahl der Urnen mit mehr als 14 Kugeln. Um M nach dem ersten Schritt nicht zu verringern, muss mindestens eine weitere Urne mindestens 14 Kugeln enthalten. Um M nach dem k-ten Schritt nicht zu verringern, muss mindestens eine weitere Urne mindestens 15-k Kugeln enthalten. sind also weniger als =120 Kugeln vorhanden, kommt der Prozess nach spätestens 15 Schritten zum Stillstand. |
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| 11.02.2026, 08:57 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ja, kann ich gelten lassen.
Wasserdicht würde man den fälligen indirekten Beweis ungefähr so formulieren: Angenommen, der Prozess geht unendlich weiter, dann mindestens auch bis zum 15.Schritt. Offenkundig sind die bis dahin ausgewählten Urnen sämtlich verschieden, da sie durch die Entleerung nicht so schnell wieder auf Kugelanzahl 15 kommen können. Für die in Schritt ausgewählte Urne sei die Anzahl Kugeln in dieser Urne zu Beginn des Verfahrens (also vor dem ersten Schritt). Um in Schritt die notwendige Kugelanzahl 15 zu haben, muss gelten, da in den Schritten 1 bis jeweils maximal eine Kugel zum Anfangsbestand hinzukommen kann. steht dann im Widerspruch zur Gesamtkugelanzahl 119. |
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| 12.02.2026, 09:32 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ich greife mal etwas vor und poste eine mögliche Olympiadeaufgabe der Zukunft (genauer gesagt vier Jahre in der Zukunft):
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