Diskussionen aus dem Thread "Mathe-Marathon Schule" - Seite 23

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willyengland Auf diesen Beitrag antworten »

173:
Sylvester's sequence:
https://en.wikipedia.org/wiki/Sylvester's_sequence
https://oeis.org/A129871
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von https://oeis.org/A129871
a(n) = round(c^(2^n)), where c = 1.264... is the Vardi constant

Falls das stimmt, so ist das selbst offenbar via bestimmbar (die Indexverschiebung im Exponenten um 1 resultiert aus dem hier bei dieser Aufgabe anderen Startindex).

Schaut man sich das genauer an, so ist mit dieser Vardi-Konstante die Folge



mutmaßlich eine monoton fallende Nullfolge. Allerdings ist die explizite Berechnung von via für große eher nicht anratsam:

Mit einem 64Bit-Floating-Point selbst maximaler Genauigkeit dürfte man spätestens ab zunehmend fehlerhafte Werte bekommen. Da ist die Iteration

für

beispielsweise in Python mit seinen beliebig genauen Integerzahlen dann doch robuster.
Gualtiero Auf diesen Beitrag antworten »
Aufgabe 173
Zitat:
Original von HAL 9000
Die 173 zeigt geradezu exemplarisch, wie man durch Betrachtung der ersten paar Folgenelemente und zugehörigen Partialsummen der angefragten Reihe rasch auf eine Vermutung kommen kann, die dann natürlich noch zu beweisen ist.

Die ersten paar Folgenglieder sind bei mir 1, 2, 3, 7, 43, 1807

Da es in der Frage um die Summe der Kehrwerte dieser Zahlen geht, kann man schnell die ersten paar Werte addieren und sieht bzw. man kann vermuten, dass die Summe auf 2 zuläuft.
Bei der Berechnung des gemeinsamen Nenners (GN) ist das Produkt aller Teilnenner die schnellste Lösung, die nie falsch sein kann.

An einem einfachen Beispiel stellt man schon fest, dass immer der Kehrwert des GN fehlt, um 2 zu erreichen.



Das muss an der Definition der Folge liegen. Hier werden ja auch alle bisherigen Folgenglieder multipliziert, und 1 dazugezählt.
Das bedeutet auch, dass alle Folgenglieder teilerfremd sind.

Naja, wenigstens ein Ansatz.
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »

HAL hat den entscheidenden Hinweis in seinem Text versteckt:

Zitat:
Original von HAL 9000
Da ist die Iteration

für


Das ist eine alternative Darstellung der Rekursion, die man mit einer geschickten Umformung aus der Original-Rekursion erhält. Damit kannst du einen Induktionsbeweis für deine Erkenntnis führen.
Gualtiero Auf diesen Beitrag antworten »

Danke für den Tipp!

So eine Tabelle



musste ich mir erst zusammenstellen, dass ich HALs Formel verstanden habe.

Wenn man von einem sonst beliebigen 1 abzieht, bleibt das Produkt aus übrig.

Dieses Produkt mit multipliziert und zu 1 addiert ergibt das nächste Folgenglied .


Ich fasse nochmal meine Überlegungen zusammen:
Beim Berechnen von fällt schon mit wenigen Summanden auf, dass die Summe nahe bei 2, aber immer kleiner, nie gleich oder größer als 2 ist.

Daher die Vermutung: der Grenzwert ist 2

Ich betrachte von Beginn an die Differenz der aktuellen Teilsumme zu 2:



Man kann als gesichert ansehen, dass der nächste Summand, der ja der Kehrwert des nächsten Folgenglieds ist, immer kleiner als die aktuelle Differenz zu 2 ist, weil die Folge ja wächst. Daher wird 2 im Endlichen nicht erreicht.
Naja, verwirrt ist nicht ganz lückenlos.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Gualtiero

Noch zwei Iterationen mehr, dann sollte man bei Betrachtung der Spalte "Differenz" sehen wohin der Hase bei den Partialsummen läuft. Augenzwinkern
 
 
Gualtiero Auf diesen Beitrag antworten »
Aufgabe 173
Sollte dann so aussehen (habe noch einiges verbessert).



Und das stützt die Vermutung, dass die Differenz zu 2 der Kehrwert des Produkts aus den Folgengliedern ist.

Also darf man, wegen

,

sagen: .

EDIT (11.5.2025): Nein, falsch!
In der Aufgabe geht es ja um den Grenzwert einer Reihe. Also muss ich hier, in meiner Formel, den Grenzwert vom Subtrahenden für n gegen Unendlich bilden, und der ist Null.
Daher:
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Hab mal ein bisschen nachgekramt: Die Aufgabe 173 ist ein Spezialfall der Mathematikolympiadeaufgabe 411344 (Bundesrunde 2002): Dort gab es dieselbe Iteration, aber war nur als positiv reell vorausgesetzt (statt auf festgelegt). Die Partialsumme war entsprechend . Augenzwinkern
Gualtiero Auf diesen Beitrag antworten »

Ist um ein ganzes Stück schwieriger, finde ich. Muss ich mir anschauen.
Für Leopolds Aufgabe hätte ich folgenden Lösungsvorschlag.
DANKE für die Tipps!

Zitat:
Lösung Aufgabe 173

Folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Folgenglieder und illustriert meine weiteren Überlegungen.


Daraus geht auch hervor, dass für Betrachtungen nur Folgenglieder mit in Frage kommen. Das jeweils nächste Folgenglied ist das Produkt aller Folgenglieder vom ersten bis zum jeweils aktuellen, vermehrt um 1.



Beim Berechnen von fällt schon mit wenigen Summanden auf, dass die Summe nahe bei 2, aber immer kleiner, nie gleich oder größer als 2 ist.

Daher drängt sich die Vermutung auf: der Grenzwert ist 2

Ich betrachte von Beginn an die Differenz der aktuellen Teilsumme zu 2 und stelle die Berechnungen in der folgenden Tabelle dar:



Offensichtlich ist die Differenz einer Teilsumme zu 2 der Kehrwert des Produkts aus den Folgengliedern .

Wegen gilt für eine beliebige Teilsumme: .

Da in der Aufgabe aber nach dem Grenzwert der Reihe gefragt wird, muss ich in dieser Formel hier den Grenzwert vom Subtrahenden für n gegen Unendlich bilden, und der ist Null.

Und daher:
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Gualtiero
Ist um ein ganzes Stück schwieriger, finde ich.

Eigentlich nicht. Der Induktionsbeweis für die Partialsumme gleicht dem für Spezialfall bis aufs i-Tüpfelchen - auch hier nutzt der Induktionsanfang und macht der Induktionsschritt Gebrauch von , gültig für alle . Augenzwinkern
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Ok, nach ungefähr einer Woche dann doch ein paar Hinweise.

174: Man findet ein solches Rechteck bereits auf dem endlichen Teilgitter des .

175: Vieta
IfindU Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von HAL 9000
174: Man findet ein solches Rechteck bereits auf dem endlichen Teilgitter des .


Schönes Schubfachprinzip! Wenigstens die Originalaussage ist damit offensichtlich richtig, für die stärkere und dennoch leichtere Aussage bräuchte ich Stift und Papier. Kombinatorik ist nicht meine Stärke Big Laugh
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von IfindU
für die stärkere und dennoch leichtere Aussage

Hmm... meinst du damit die Aussage mit dem monochromen Quader im Raum? verwirrt
IfindU Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von HAL 9000
Zitat:
Original von IfindU
für die stärkere und dennoch leichtere Aussage

Hmm... meinst du damit die Aussage mit dem monochromen Quader im Raum? verwirrt


Nein, ich meinte damit dein Teilgitter. Also mein Ansatz wäre: Für jedes gibt es in zwei Punkte , gleicher Farbe. Entweder gibt es so dass gleiche Farbe und man ist fertig, oder man nimmt anderes . Irgendwann hat man alle Kombinationen an und Farben ausgeschöpft, so dass man endlich ein entsprechendes weiteres Eckenpaar gefunden hat. An der Stelle weiß ich nicht ob ausreicht, aber deine Originalaussage braucht es zum Glück nicht.

Mit deiner Hilfsaussage wird es für ein Quader also zu finden sein in , mit der gleichen Argumentation smile
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von IfindU
Irgendwann hat man alle Kombinationen an und Farben ausgeschöpft, so dass man endlich ein entsprechendes weiteres Eckenpaar gefunden hat.

Schlüsseln wir das mal auf:

Sagen wir mal, wir ordnen jeder Zeile ein solches Tripel zu (ggfs. gibt es mehrere Möglichkeiten - dann irgendeine davon). Davon gibt es verschiedene, d.h. dir genügen sogar Zeilen, was für sogar weniger sind als meine genannten - Gratulation. Freude

Hinter letzterer Anzahl steht folgendes "klotzen statt kleckern":

Ich betrachte schlicht alle möglichen Färbungen einer solchen Folge von Punkten, und dann haben wir nach Schubfachprinzip zwei Zeilen mit identischer Färbung... Augenzwinkern

Wächst natürlich deutlich schneller als deine Anzahl, aber wenn man unendlich viele zur Verfügung hat, neigt man zur Verschwendung. Big Laugh
IfindU Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von HAL 9000
Gratulation. Freude


Danke! Jetzt muss ich nur noch verstehen warum es die Anzahl ist Big Laugh
...
Es gibt Farben und es gibt Kombinationen an Paaren ... Okay, war doch einfacher als ich dachte. Jedenfalls war mir sofort klar, dass es nur endlich viele Tripel gibt. Big Laugh

Wäre mit der gleichen Argumentation dann für Quader eine obere Schranke für die "Höhe" dann ? verwirrt
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Hmmm, lass mich mal überlegen:

Für die z-Achse braucht man nach deiner Methode eins mehr, als es Tupel gibt, mit sowie , und für wieder Möglichkeiten.

Das macht m.E.



(wer vereinfachen will, darf das gerne), also irgendwas wie bei dir auch, aber doch etwas anders.


P.S.: Ich hatte natürlich in der "Klotzvariante" an das exorbitant größere gedacht. Big Laugh
Gualtiero Auf diesen Beitrag antworten »

Wenigstens ein paar Überlegungen zu Aufgabe 175:



Die erste Ableitung ist:

Null gesetzt und mit pq-Formel gelöst:

[attach]58277[/attach]

Damit der Graph der Funktion dreimal die x-Achse schneidet, muss es einen Hoch- und einen Tiefpunkt geben. Das wird erreicht durch .

Die beiden Extrempunkte müssen auch bezüglich x-Achse richtig liegen: Hochpunkt darüber, Tiefpunkt darunter.
Das hängt wiederum von ab. Wie der Graph zeigt, muss gelten:

Die beiden Lösungen für in einsetzen, um und zu bekommen?
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Wichtig für die Lösung ist auch

Zitat:
[...] eine kubische Polynomfunktion mit drei positiv reellen Nullstellen

Kann man leicht überlesen. Augenzwinkern


Weiterhin ist zu beachten, dass es hier nur um die eine Richtung geht:

alle drei Nullstellen positiv reell (und nicht alle identisch)

Die Gegenrichtung stimmt offenkundig nicht - beispielsweise hat man bei einer oder drei negativ reellen Nullstellen, und die restlichen positiv reell, stets , womit in diesen Fällen immer erfüllt ist.

Und noch ein Beispiel mit drei reellen Nullstellen und :

ergibt .
Gualtiero Auf diesen Beitrag antworten »

Gelesen schon, aber dann einfach übergangen. unglücklich
Lag da ganz falsch!


Danke für die Erklärungen.

Schaumermal
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Da wir bei Beispielen sind: Man kann sich auch leicht überlegen, was bei einer positiv reellen Dreifachnullstelle passiert:

,

das bedeutet und damit , damit ist auch =0 möglich, und zwar für . Da wird verständlich, warum für das >0 mindestens zwei verschiedene Nullstellen gefordert werden. Augenzwinkern
Gualtiero Auf diesen Beitrag antworten »

Was so leicht und verständlich aussieht, ist bei zwei Nullstellen (eine doppelte) schon ein unlösbarer Knoten.

als positive reelle Zahlen für die Nullstellen.







Da kann man einiges ausklammern, aber dann gehts nicht weiter.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Gualtiero
Da kann man einiges ausklammern, aber dann gehts nicht weiter.

Diese Einschätzung kann ich nicht teilen - sogar bei drei verschiedenen geht da einiges. Daher ja auch mein obiger Hinweis "Vieta".


Vielleicht solltest du es wirklich mit drei (zumindest vom Ansatz) verschiedenen Nullstellen probieren, da zeigen die Terme dann auch mehr Symmetrie. Augenzwinkern
Gualtiero Auf diesen Beitrag antworten »

Habe ich schon gemacht, und da gibt es mehr Möglichkeiten, auszuklammern. Aber das ist gleizeitig das Problem: Welche Möglichkeit führt weiter?

seien positive reelle Zahlen, und damit erstelle ich eine kubische Funktion.
Diese lautet dann so:





HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »


Gualtiero Auf diesen Beitrag antworten »

DANKE für Deine Geduld! Ich ergänze, so dass alle negativen verschwinden.



Differenzen können negativ sein, aber die Quadrate davon sind sicher positiv. Deshalb der Tipp "Vieta"! Eh klar!

Ich schau mir noch die Variante in meinem vorvorigen Post an.


Und noch was: wer immer das ausser mir auch noch lösen möchte und dabei schneller ist als ich - kein Problem ! !
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Gualtiero

An den letzten drei Summanden-Termen sieht man auch, warum die Voraussetzung "Nullstellen positiv" essentiell ist:

Das sind eben keine reinen Quadrate (wie die ersten drei Summanden), sondern noch mit Vorfaktoren wie versehen, die diese Voraussetzung benötigen, um sicher zu sein.
Gualtiero Auf diesen Beitrag antworten »
Aufgabe 175
Alles klar.
Ich fasse mal meinen Wissensstand zusammen; wir werden ja sehen, ob das als Lösung reicht.

Ansätze zur Lösung von Aufgabe 175, mithilfe von HAL 9000

Für den Fall, dass von drei positiven reellen Nullstellen (NS) eine einfach und eine doppelt vorliegt, betrachte ich den Funktionsterm wie folgt:

stehen für positive reelle Zahlen und für eine doppelte (p) und eine einfache (q) Nullstelle.



Zu zeigen ist:

Ausquadrieren und einsetzen von a, b und c:



Hier ist noch nicht ersichtlich, dass die Ungleichung erfüllt ist. Die Differenz kann negativ sein.
Durch Umwandlung und "Verpacken" aller Summanden in Quadrate muss die linke Seite aber positiv sein.



Auch die Faktoren vor den Quadraten, da sie per Voraussetzung positiv sind, können keinen Vorzeichenwechsel bewirken.


Drei positive reelle NS:

positiv und reell





Das Vorgehen ist im Grunde gleich wie im vorherigen Fall.





Eine Summe aus Quadraten und Quadraten mit positiven Vorfaktoren ist positiv.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

An sich reicht der zweite Teil mit - es können ja auch zwei der drei einander gleich sein.

Allerdings um folgendes ergänzt: Die Summe der sechs Terme ist zunächst mal "nur" . Für müssten aber alle sechs Terme gleich Null sein, was für die letzten drei Terme zur Folge hätte, also alle drei gleich - was wiederum per Voraussetzung ausgeschlossen wurde. Damit kann =0 nicht eintreten.
FredFeuerstein Auf diesen Beitrag antworten »

Warum lösen irgendwelche Rentner die Mathe-Marathon-Schulrätsel? Lasst uns Schüler doch mal die Aufgaben machen!
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Schulmarathon heißt es, weil die Aufgaben mit Schulwissen lösbar sind - nicht, dass nur Schüler die lösen dürfen. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn die das tun - aber wenn sie den A.... nicht hochkriegen und nicht mal den Versuch wagen (wie ein gewisser FredFeuerstein), müssen eben die "Rentner" ran. Augenzwinkern
Gualtiero Auf diesen Beitrag antworten »

@FredFeuerstein
Mir wäre es auch lieber gewesen, wenn diese interessante Aufgabe breites Interesse geweckt hätte. Aber, wie der Threadverlauf leider zeigt, habe ich mich ja nicht gerade gegen einen ganzen Pulk von Mitpostern durchsetzen müssen. Im Gegenteil, die Aufgabe wurde am 12. Mai gestellt und außer mir hat sich seither niemand dazu gemeldet. Also was willst du? Zuerst tatenlos zusehen und dann rummeckern finde ich nicht konstruktiv.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

176: Nette Aufgabe, wo einige Nebelkerzen geworfen werden, um das wesentliche (Cauchyscher Grenzwertsatz) zu verdecken. Augenzwinkern
MatheLiebeeeeeee Auf diesen Beitrag antworten »

176 ist nicht lösbar.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

177: Seltsame Aufgabe, da man für jedes ungerade problemlos ein Turnierergebnis angeben kann, wo jeder Teilnehmer genau Siege verzeichnet.
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »

Die 176 ist zwar keine Schulmathematik mehr, mit HALs Lösungshinweis aber eine Trivialität. Immer noch überlege ich, ob ich irgendetwas übersehen und einen Fehlschluß getan habe, aber es scheint wirklich eine direkte Anwendung des Cauchyschen Grenzwertsatzes zu sein. Und die Bonusaufgabe, die Funktion auch noch auf Differenzierbarkeit zu untersuchen, ist die beste Nebelkerze, die je geworfen wurde. Im Täuschen der Aufgabenlöser über die Komplexität der Situation ist diese Aufgabe ein echtes Meisterstück. Jedenfalls hat sie mich dazu inspiriert, die Aufgabe 178 zu stellen.
willyengland Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von HAL 9000
176: Nette Aufgabe, wo einige Nebelkerzen geworfen werden, um das wesentliche (Cauchyscher Grenzwertsatz) zu verdecken. Augenzwinkern

Ich als Laie: Wenn man x = 0 einsetzt, kommt Null raus.

Deepseek:
Zitat:
For x=1, numerical experiments with large n suggest the expression tends to zero.
Thus, the limit is indeed zero.
Final Answer: After careful consideration, the limit evaluates to zero.


smile

EDIT: Auf Nachfrage:
"Cauchy's limit theorem is not directly applicable here."
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »

Zu Aufgabe 176.

Ich hatte den Cauchyschen Grenzwertsatz gleich auf angewendet. Aber nach HALs Beweis bemerke ich, daß ich nicht genau hingeschaut und die Abhängigkeit des Ausdrucks von übersehen hatte. Das kommt davon, wenn man etwas nur schnell im Kopf überfliegt und auf die Details nicht achtet.
DrummerS Auf diesen Beitrag antworten »

Zu 177: Die Behauptung lässt sich vermutlich widerlegen. Mir hat eine erstellte n x n – Matrix (mit n = 9) geholfen, das zu begreifen.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Bei der 179 sind 1) und 2) aufgrund der Drehsymmetrie klar: Das 60-Eck geht bei Drehung um 6° um O in das 60-Eck über. Entsprechend gehen beim Übergang auf Grund ihrer Definition die in 1.-5. definierten Punkte durch Drehung um 6° um O aus ihren jeweiligen Vorgängern hervor.

Bei 3. muss man sich anscheinend durchkämpfen. Z.B. könnte man die Punktkoordinaten durch komplexe Zahlen darstellen:

mit ,

wobei der Umkreisradius des 60-Ecks ist, d.h. .


1) ist ein Durchmesser des Umkreises, der die Sehne halbiert, d.h., es ist




2)


Bei 3)-5) wird es dann zunehmend unübersichtlicher, aber dennoch machbar. Die Ochsentour nehme ich jetzt aber nicht auf mich. Augenzwinkern
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