komplexe differenzierbarkeit und holomorph

Neue Frage »

Matheversteher Auf diesen Beitrag antworten »
komplexe differenzierbarkeit und holomorph
Hallo smile
Es geht darum, dass ich zeigen soll dass die folgende Funktion komplex differenzierbar bzw holomoprh ist. Gegebenenfalls soll ich die Ableitung angeben.



Für komplex diff'bar gilt:

sowie
ist komplex diff'bar für

So nun weis ich aber nicht, wann die Funktion holomorphist. Wie zeige ich das denn jetzt? Und wie berechne ich jetzt die Ableitung? verwirrt

Zu der Ableitung habe ich folgendes in meinem Script stehen:
Ist in C komplex differenzierbar, so ist .
Was sagt mir das jetzt?

Ich hoffe mir kann hier jemand behilflich sein.Besten Dank!
Che Netzer Auf diesen Beitrag antworten »
RE: komplexe differenzierbarkeit und holomorph
Hallo,

Zitat:
Original von Matheversteher
für

Wieso denn nur unter dieser Bedingung?
Die Funktion ist holomorph genau dann, wenn sie reell differenzierbar ist und die genannten Gleichungen gelten.
Überprüfe das doch mal.

mfg,
Ché Netzer
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »

Das stimmt nicht. Matheversteher hat richtig erkannt, daß nur auf den Punkten der beiden Winkelhalbierenden komplex differenzierbar ist. Das wird durch die reelle Differenzierbarkeit und die Cauchy-Riemannschen Differentialgleichungen bestimmt.
Holomorph ist deswegen aber noch lange nicht. Denn dazu müßte die Menge der Stellen komplexer Differenzierbarkeit offen sein.
Che Netzer Auf diesen Beitrag antworten »

Ah, dann habe ich die Aussage falsch verstanden.
Ich dachte, er hätte reelle Differenzierbarkeit und Cauchy-Riemann-DGLs mit komplexer Differenzierbarkeit für ganz allgemein gleichgesetzt.
Gut, da das schon das Ergebnis war, nehme ich die Kritik zurück.

Dann mal weiter.
Wäre auf dem ganzen Definitionsbereich (vermutlich )komplex differenzierbar, dann wäre holomorph. Das hast du ja schon widerlegt; Leopold hat auch angemerkt, dass es keine Einschränkung von (auf offene Mengen) gibt, die holomorph wäre.

Zur Bestimmung der Ableitung kannst du die gegebene Formel ja verwenden, wobei .
Matheversteher Auf diesen Beitrag antworten »

Die Lösung hätte ich wohl kenntlicher machen sollen

Also wenn ich dass dann richtig verstehe wäre die Funktion nur holomorph wenn
sowie unabhängig von x und y sind?!

Zitat:
Original von Che Netzer
Zur Bestimmung der Ableitung kannst du die gegebene Formel ja verwenden, wobei .


Tut mir leid, dass ich hier Frage aber woher weist du, dass ist? verwirrt
Che Netzer Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Matheversteher
Also wenn ich dass dann richtig verstehe wäre die Funktion nur holomorph wenn
sowie unabhängig von x und y sind?!

Wenn ich dich richtig verstehe, ja: Eine Funktion ist holomorph, wenn sie auf ihrem gesamten (offenen) Definitionsbereich komplex differenzierbar ist. Wäre sie das z.B. nur auf einer (offenen) Teilmenge von , könnte man noch sagen, sie wäre auf dieser Teilmenge holomorph.
Zumindest haben wir das immer nur mit offenen Mengen definiert.

Zitat:
Tut mir leid, dass ich hier Frage aber woher weist du, dass ist? verwirrt

Du hast ja schon erhalten, dass die Funktion nur an Stellen mit differenzierbar ist.
Aus der letzten Gleichung folgt also , also ist die Funktion an Stellen der Form differenzierbar (mit ).
Und diese "Differenzierbarkeitsstelle" ist in der Formel ja das .

Du kannst auch allgemein einsetzen, aber dann wird nicht so deutlich, dass das Ergebnis nicht für alle gilt.
 
 
Neue Frage »
Antworten »



Verwandte Themen

Die Beliebtesten »
Die Größten »
Die Neuesten »